Montag , 5. Dezember 2022
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MTV Treubund
Der MTV Treubund bejubelte in sechs Spielen erst zwei Heimsiege, zuletzt das 4:0 gegen den TuS Neetze. (Foto: t&w)

MTV Treubund braucht dringend Konstanz

Die Lüneburger Landesliga-Fußballer empfangen den Neuling Lindwedel am Sonntag. Gäste kommen mit zwei ganz gefährlichen Stürmern.

Lüneburg. Konstanz – ein Wort, das keines der hiesigen Teams in der Fußball-Landesliga sich in dieser Saison bislang auf die Fahnen schreiben kann. Starken Spielen folgen immer mal wieder schwache und umgekehrt. Deshalb sind der TuS Neetze (6., 19 Punkte), der TSV Gellersen (8., 18) und der MTV Treubund (10., 16) alle im Mittefeld beheimatet. Wobei interessant ist, dass alle eher nach unten schauen müssen, weil die Liga sehr ausgeglichen ist, kein Team abfällt.

Nur Laczka fällt noch länger aus

„Die Saison wird eine Herausforderung bis zum Ende für uns sein“, glaubt MTV-Coach Michael Zerr. „Es gibt keine Übermannschaft, es gibt keine Teams, die abfallen. Jeder kann jeden schlagen.“ Deshalb ist auch für ihn die Konstanz das Zauberwort. Schwierig für sein junges Team, in dem die schwankenden Leistungen augenscheinlich sind. „Wir machen im Moment viele kleine gute Schritte“, so der Coach. „Aber dann auch wieder einen großen zurück.“

Immerhin hat sich vor dem Heimspiel gegen SV Lindwedel-Hope das Lazarett insoweit gelichtet, dass neben den Langzeitverletzten nur Keeper Laczka mit einer Schulterverletzung passen muss. Gerade die Rückkehr von Routiniers wie Winter oder Braun tut seiner Mannschaft gut.

Ehemaliger LSK-Stürmer mit dabei

Erfahrene Spieler hat auch der Gast, der nördlich von Hannover beheimatet ist, in seinen Reihen. Toptorschütze ist Engin Kiy, der über viel Regional- und Oberliga-Erfahrung verfügt. Im Sommer 2014 kickte er ein paar Wochen unter Elard Ostermann beim LSK. Neun Vereine stehen in seiner Vita, in seiner Jugend kickte er in der Jugend-Bundesliga bei Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg.

Neben Kiy stürmt bei Lindwedel mit Sedat Talu ein weiterer Top-Mann, gemeinsam kommen sie auf 17 Treffer. „Sie spielen nach vorne, deshalb freuen wir uns auf die Partie“, so Zerr. „Zumal wir gegen den Ball gut organisiert sind.“ Nur mit dem Ball auf dem Weg nach vorne müssen sich die Turner weiter verbessern. upo

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