Montag , 5. Dezember 2022
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Lukas Kutzki
Der VfL Bleckede um Kapitän Lukas Kutzki will wieder zurück in die Erfolgsspur. (Foto: be)

Gelingt Bleckede Wiedergutmachung im Topspiel?

Der VfL Bleckede kämpft nach zwei Niederlagen in Folge mit einer langen Verletztenliste. Spitzenreiter sieht sich im Spiel gegen den MTV Treubund II als Außenseiter.

Bleckede. Der VfL Bleckede will im Topspiel in der 1. Kreisklasse gegen den MTV Treubund II (Sonntag, 14 Uhr) nach zwei Niederlagen in Folge den Turnaround schaffen. „Wir wollen allen zeigen, dass wir es besser können.“ Das ist die Marschroute für VfL-Trainer Marco Dierks vor dem Spitzenspiel.

Nachdem der VfL zuvor fast zwei Jahre lang ohne Niederlage geblieben ist, musste das Team von Dierks gleich zwei Misserfolge verkraften. „Wir waren irgendwann einfach ausgebrannt. Uns fehlen immer noch einige wichtige Spieler, und da war es abzusehen, dass diese Serie bald reißt“, erklärt sich Dierks die Ergebnisse gegen LSK II und Dynamo.

Aufsteiger kann frei aufspielen

Teilweise musste sein Team mit nur elf Erste-Herren-Spielern und Unterstützung aus der 2. Mannschaft antreten. Stammkräfte wie Krebs, Jablonski oder Queßeleit fehlen dem VfL laut Dierks weiterhin schmerzhaft.

Für das Derby gegen Treubund II zeigt sich der Coach jedoch ganz und gar nicht beunruhigt. Dierks: „Treubund will den Rückstand auf uns aufholen und muss kommen, wir können dagegen frei aufspielen. Man darf nicht vergessen, dass wir Aufsteiger sind.“

MTV Treubund II will Abstand verkürzen

Nach den Misserfolgen der vergangenen Wochen zeige sich auch eine Reaktion beim VfL: „Im Training ist wieder richtig Dampf drin. Wir wollen zeigen, dass wir es besser können!“ Dierks freut sich über junge Spieler, wie beispielsweise Max Knof, die motiviert sind und sich aufreiben: „Max gibt immer alles und ist kämpferisch ein Vorbild. Er zeigt, dass ihm die Situation nicht gefällt und hängt sich voll rein.“

Auf Sonntag ist Dierks gespannt: „Ich sehe Treubund schon als Favoriten. Sie sind fußballerisch sehr gut. Ich denke, dass wir uns da von der Spielidee sogar ähneln.“ dom

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