Dienstag , 6. Dezember 2022
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Viktor Andrushchenko
Viktor Andrushchenko marschierte beim AEC erneut vorneweg, markierte auch in Sande zwei Tore. (Archivfoto: be)

Kampfstarker AEC nimmt aus Sande 3:2 mit

Andrushchenko trifft erneut zweimal für Adendorf in der Eishockey-Regionalliga. Neben dem Torwart verdient sich ein weiterer Stürmer auch ohne eigenen Torerfolg Bestnoten.

Adendorf. Perfektes Wochenende für den Adendorfer EC: Mit 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) gewann der Eishockey-Regionalligist beim ECW Sande, fuhr damit nach dem 8:5 gegen die Weserstars Bremen den zweiten Sieg innerhalb von 48 Stunden ein. „Und Sande war unser bisher stärkster Gegner“, meinte AEC-Geschäftsführer Finn Sonntag.

Die ersten zehn Minuten gingen noch klar an die Gastgeber, die auf ihrer extrem kleinen Eisfläche einen doppelten Heimvorteil haben. Solche Flächen kennt allerdings auch AEC-Goalie Beukeboom aus seiner kanadischen Heimat, er entwickelte sich neben dem bärenstarken Tomecko zum Fels in der Brandung.

Andrushchenko trifft zweimal in Überzahl

Matchwinner war letztlich Andrushchenko mit seinen beiden Treffern (34., 45.), die er jeweils in Überzahl erzielt hatte. Die kämpferisch enorm starken Adendorfer nutzten zwei ihrer nur vier Powerplay-Situationen zu Toren, Sande nur eine von acht. Jache hatte zweimal für den ECW getroffen (10., 35.), Cypas das zwischenzeitliche 1:1 erzielt (11.).

Am kommenden Freitag (20 Uhr) erwartet der AEC den CE Timmendorfer Strand, wo er noch vor einer Woche nach ganz schwacher Leistung 0:3 verloren hatte. Nun haben sich die Vorzeichen aber geändert. Adendorf ist mit Andrushchenko (vier Treffer in zwei Spielen) deutlich stärker geworden. Dagegen kassierte Timmendorf nicht nur eine 2:8-Klatsche gegen Spitzenreiter Salzgitter, sondern auch Spieldauerstrafen gegen Murto und Whitt. saf

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