Montag , 5. Dezember 2022
Anzeige
Friederike Jürs
Friederike Jürs (mit Ball) und ihre Mitspielerinnen der SG Adendorf/Scharnebeck wollen den nächsten Heimsieg einfahren. (Foto: t&w)

SG Adendorf/Scharnebeck will weiter so viel Spaß haben

Handballerinnen halten in der Landesliga gut mit – nun folgt das wichtige Heimspiel gegen Winsen

Adendorf. Es war das beste Saisonspiel der Landesliga-Handballerinnen der SG Adendorf/Scharnebeck in Oldau gegen den TuS Oldau-Ovelgönne. Und auch wenn es am Ende 28:32 für die Gastgeberinnen hieß, gab es doch viel Positives mitzunehmen für die Schrötke-Sieben. Diese positiven Aspekte gilt es am Samstag auf die Platte zu bringen, wenn es zum wichtigen Heimspiel gegen die HG Winsen geht. Anwurf ist um 18 Uhr in Scharnebeck.

Starker Auftritt wird nicht belohnt

„Alle haben miteinander gekämpft und gespielt, dazu stand die Abwehr gut. Und das gegen so einen Gegner“, berichtete Adscha-Trainerin Katie Schrötke. Denn die Oldauerinnen haben einige ehemalige Celler Top-Spielerinnen im Kader, dadurch viel Erfahrung. Sie wussten genau, wann sie das Tempo anziehen mussten.

Dennoch provozierten die Adendorferinnen die Gastgeberinnen zu vielen Fehlern, hielten so die Partie lange offen. Dabei war Adscha nur mit neun Spielerinnen vor Ort gewesen, da die zweite Damen zeitgleich spielte. So entschied sich Katie Schrötke dazu, viele der jungen Spielerinnen lieber in der Zweiten spielen zu lassen, weil die Halle in Oldau und deren Publikum für eine besonders hitzige Atmosphäre bekannt ist. „Dabei war es diesmal ganz ruhig dort, alles lief fair ab. Es gab auch nur eine Zwei-Minuten-Strafe“, lobte Katie Schrötke.

Nadine Schulze trifft in Oldau am besten

Beste Werferin im Adendorfer Team war Nadine Schulze mit neun Treffern, es folgten Inken Lagmöller mit fünf und Frauke Basedau mit vier. „Ich war trotz der Niederlage sehr zufrieden“, so die Ascha-Trainerin. Wäre die Treffsicherheit in den letzten Minuten besser gewesen, hätte es sogar noch einmal richtig spannend werden können.

Dennoch ist Katie Schrötke mit dem Saisonverlauf durchaus zufrieden, 3:9-Punkte lassen sie nicht schlecht schlafen. „Wenn wir weiter so viel Spaß haben und nicht verkrampfen, bin ich tiefenentspannt.“ Auch von einem wegweisenden Heimspiel jetzt gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zu sprechen, findet die Adscha-Trainerin übertrieben. „Dafür sind wir noch viel zu früh in der Saison.“

Nina Riemann kehrt zurück

Ruft ihre Mannschaft die gleiche Leistung ab wie in Oldau, ist auch gegen Winsen viel möglich. Zumal die Trainerin diesmal aus dem Vollen schöpfen kann – abgesehen von den beiden langzeitverletzten Torhüterinnen Arlina Pusch und Joline Stark. So kehrt Nina Riemann zurück in den Kader, die in Oldau fehlte.

Bei den Winsenerinnen müssen die Adendorferinnen vor allem Rückraumspielerin Laura Jungjohann in den Griff bekommen. „Können wir sie nur halbwegs rausnehmen, steigen unsere Chancen stark“, weiß Katie Schrötke. Das klappte beim Heimsieg gegen Intschede mit deren Topscorerin Theres Meisloh Anfang September sehr gut.

Und auf die Heimstärke baut Katie Schrötke auch in dieser Landesliga-Saison.

Von Ulrich Pott

Kommentare

Sie wollen die Kommentare unter diesem Beitrag lesen und kommentieren?
Dann werden Sie LZ+-Abonnent. Informationen zum Digital-Abo der LZ finden Sie hier.