Sonntag , 4. Dezember 2022
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Christoph Fricke
Christoph Fricke (2.v.r.) war der überragende Mann beim 5:0 der Scharnebecker gegen Barendorf. Der Stürmer netzte allein vier Mal ein. (Foto: be)

Fricke-Show beim Scharnebecker Heimsieg

Fußball-Bezirksliga: SVS-Stürmer trifft beim 5:0 gegen Barendorf vier Mal – Wendisch Evern schlägt Vastorf 2:0

Lüneburg. Zwei klare Heimsiege gab es in den ersten beiden Nachbarschaftsduellen der Fußball-Bezirksliga: Scharnebeck fertigte Barendorf mit 5:0 ab, Wendisch Evern schlug Schlusslicht Vastorf mit 2:0.

SV Scharnebeck – TuS Barendorf 5:0 (3:0)

Die Partie verlief so eindeutig, wie es das Ergebnis aussagt. „Barendorf hat sich nur auf das Verteidigen konzentriert, hatte keine Torchance und war auch konditionell nicht so richtig auf der Höhe“, meinte SVS-Trainer Carsten Lorenzen. Auf der anderen Seite sorgte neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein Sahnetag des besten Scharnebecker Torjägers für den Derbysieg. Der wiedererstarkte Fricke entschied das Derby durch einen lupenreinen Hattrick in der ersten Halbzeit quasi im Alleingang. Seinen ersten Treffer erzielte er nach einem Diagonalball von B. Lorenzen (11.), zum zweiten Tor zirkelte er einen Eckball direkt in den Barendorfer Kasten (28.), beim dritten Streich überlupfte Fricke Barendorfs Keeper Neumann nach einem Pfeifer-Zuspiel (36.).

„Wir standen hinten sicher, waren im Mittelfeld gut drauf und hatten eine starke Offensive“, lobte Lorenzen den Auftritt seiner Elf. Spätestens der vierte Scharnebecker Treffer, unmittelbar nach Wiederanpfiff, brach Barendorf endgültig das Genick. Röhling verwandelte einen Freistoß direkt (47.). „Im Anschluss hatten wir weitere gute Spielzüge, haben das Ergebnis aber eher verwaltet“, so Lorenzen. Für den Schlusspunkt sorgte erneut Fricke mit seinem 13. Saisontreffer (89.).

SV Wendisch Evern – Vastorfer SK 2:0 (2:0)

Pflicht erfüllt, Kür verpasst. Die Gastgeber dominierten die Partie mit 80% Ballbesitz, der VSK war auf Schadensbegrenzung aus und beschränkte sich auf die Defensivarbeit. „Wir haben die drei Punkte geholt, die wir wollten. Ich muss der Mannschaft aber vorwerfen, dass sie zu fahrig mit den Chancen umgegangen ist“, meinte Wendischs Obmann Schelle Assenheimer. Sell verwandelte einen Handelfmeter (28.), Saado erhöhte sechs Minuten später.

Trotz guter Kulisse vor mehr als 200 Zuschauern ließ der Derbycharakter auf den Rasen weitestgehend zu wünschen übrig. „Man weiß ja um die Situation der Vastorfer. Heute waren zehn Spieler aus dem Kader der Ersten dabei, der Rest kam aus der zweiten Herren“, so Assenheimer, der sich bei den zahlreichen Derby-Besuchern bedankte.

Von Florian Langanke

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