Montag , 5. Dezember 2022
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Sebastian Martin
Sebastian Martin (M.) traf zwei Mal für den TuS Reppenstedt gegen Emmendorf. (Foto: be)

Nur der TSV Bardowick jubelt

Klarer 5:0-Sieg in Barskamp in der Fußball-Bezirksliga. Reppenstedt und Ilmenau ärgern sich über Unentschieden

Lüneburg. Auch das dritte Derby in der Fußball-Bezirksliga war eine klare Sache: Bardowick gewann in Barskamp klar mit 5:0 und bleibt weiter das Maß aller Dinge. Mit ärgerlichen Remis endeten die beiden weiteren Partien mit Lüneburger Beteiligung. Der SVI bestimmte die Partie in Bodenteich, kam über ein 2:2 aber nicht hinaus. Beim Reppenstedter Unentschieden fielen sogar noch zwei Treffer mehr. Durch die Niederlage des TuS Barendorf und der Punkteteilung zwischen Ilmenau und Bodenteich stehen neben Rosche nun drei Mannschaften aus dem Kreis Lüneburg auf den vier Abstiegsplätzen der Liga.

TuS Bodenteich – SV Ilmenau 2:2 (1:2)

Bevor die Partie richtig begann, lag der SVI schon zurück. Eine Unachtsamkeit bei einem ruhenden Ball nutzte Bodenteich aus und Schweden traf zur Führung (5.). In der Folge ließ Ilmenau den Ball allerdings besser laufen uns erspielte sich ein Übergewicht. Messer brachte eine Ecke so scharf vor das Bodenteicher Gehäuse, dass Möller den Ball im eigenen Kasten versenkte (25.). Mit dem Pausenpfiff traf Kusack zur SVI-Führung. Nach einer Standartsituation schaltete er am schnellsten und schob ein. Auch nach dem Seitenwechsel betrieb der SVI einen hohen Aufwand und erspielte sich gute Möglichkeiten. Der Treffer fiel allerdings auf der anderen Seite – eine unglückliche Kopfballverlängerung eines Ilmenauer Spielers nutzte Bodenteich aus und Schweden schnürte seinen Doppelpack (67.). „Bodenteich hatte insgesamt nur drei oder vier Torschüsse. Wir müssen unsere Überlegenheit eigentlich ausnutzten und den Sieg nach Hause bringen“, meinte ein ernüchterter SVI-Trainer Sascha Hartig.

TuS Barskamp – TSV Bardowick 0:5 (0:2)

Für den Gastgeber war es das erwartete schwere Spiel gegen einen Gegner mit hoher Qualität. „Um gegen Bardowick etwas Zählbares mitzunehmen, musst du aus zwei Chancen drei Tore erzielen“, meinte Barskamps Pressewart Martin Einert. Zwanzig Minuten lang standen die Barskamper defensiv sicher. Bis zum Seitenwechsel musste der Aufsteiger dann aber doch zwei Treffer durch Neumann (36.) und Schreyer schlucken (42.). „Kurz nach der Pause haben wir es geschafft, den Gegner vor ein paar Fragezeichen zu stellen“, meinte Einert. Ein verwandelter Foulelfmeter von Glüsing (61.) brachte den Tabellenführer allerdings zurück ins Spiel. Nur sechs Minuten später erzielte Schreyer seinen zweiten Treffer, bevor Holzhütter den Schlusspunkt setzte (73.). „Das war für uns kein Spiel mit hohen Erwartungen. Wir haben uns aber trotzdem teuer und tapfer verkauft“, so Einert.

TuS Reppenstedt – SV Emmendorf 3:3 (1:2)

„Wir liefern aktuell zu viel Spektakel“, meinte Reppenstedts Trainer Philipp Grabowski. Seine Elf begann sehr konzentriert und spielfreudig und ging kurz nach dem Anpfiff folgerichtig durch Stäcker in Führung (5.). Hausschildt hatte den Routinier mit einem Querpass bedient. Allerdings präsentierte sich der TuS in der Folge fahrig in der Rückwärtsbewegung und leistete sich Abwehrfehler. Emmendorfs Helmke und Albry nutzten diese Patzer und drehten die Partie innerhalb von vier Minuten um (21./25.). Auf den Reppenstedter Ausgleich durch Martin, der den Ball mit links in die lange Ecke schoss (60.), antwortete Becker nur vier Minuten später mit der erneuten Emmendorfer Führung. „Nach dem Treffer sind wir All-in gegangen und haben auf zwei Spitzen und Dreierkette umgestellt“, meinte Grabowski. Fünfzehn Minuten vor dem Abpfiff rentierte sich die neue Ausrichtung und Martin traf erneut. Allerdings ließ der Stürmer genau wie Hausschildt weitere gute Chancen liegen. „Ich bin schon unzufrieden, da wir dieses Spiel gewinnen müssen. Wir schlucken im Moment einfach zu viele Gegentore, daher ist der Punkt in der aktuellen Situation aber in Ordnung“, so Grabowski.

Von Florian Langanke

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