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Crocodiles Hamburg setzen auf 2G

Hamburg. Eishockey-Oberligist Hamburg Crocodiles hat sich dazu entschlossen, auf das 2G-Modell umzustellen. Wenn nur Geimpfte und Genesene Zugang erhalten, dürfen maximal 1300 Fans ins Eisland Farmsen. Bei 3G wären laut der aktuellen Hamburger Verordnungslage gerade einmal 350 Besucher erlaubt.

"Wir wollen so vielen Fans wie möglich die Chance geben, wieder Eishockey live zu erleben", sagte Crocodiles-Geschäftsführer Sven Gösch dem NDR. Zum Saisoneröffnungsspiel am Sonnabend gegen Hamm muss jeder Zuschauer einen Impf- oder Genesenen-Nachweis sowie einen Personalausweis mitbringen. Für alle Fans unter 18 Jahren besteht eine zusätzliche Testpflicht. Allerdings genüge hier eine Bestätigung der Schule.

LSK und AEC planen weiterhin mit 3G

Den gleichen Schritt erwägen auch andere Hamburger Proficlubs, zum Beispiel Fußball-Zweitligist FC St. Pauli, Basketball-Bundesligist Hamburg Towers und Handball-Bundesligist HSV Hamburg.

Hiesige Teams wie Fußball-Regionalligist Lüneburger SK setzen auf 3G, auch wenn dies aktuell nicht Pflicht ist. "3G läuft praktisch auf 2G hinaus", meint Finn Sonntag, Geschäftsführer des Eishockey-Regionalligisten Adendorfer EC. Der AEC startet erst in die Saison, wenn Schnelltests nicht mehr kostenfrei sind. Sonntag: "Wer bezahlt schon neben dem Eintritt auch einen Test, um Eishockey zu gucken?" saf

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