Samstag , 3. Dezember 2022
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Im Hinspiel vor einer Woche feierte die SVG nur einen Satzgewinn. Wie läuft's heute? Foto: be

So läuft’s in Friedrichshafen

Friedrichshafen. Zum letzten Hauptrunden-Spiel der Volleyball-Bundesliga spielt die SVG Lüneburg heute Abend beim VfB Friedrichshafen. Große Frage: Wo landet die SVG in der Abschlusstabelle und wer wird der Gegner in den Playoffs?

Unser Ticker vom Spiel:

Der erste Satz läuft ähnlich wie im Hinspiel vor einer Woche: Schnell liegt die SVG mit 0:4 hinten, kämpft sich bis Mitte des Satzes heran. Dann zieht der VfB bei Aufschlag von Weber von 14:13 auf 19:13 davon. Die SVG wehrt vier Satzbälle ab, Friedrichshafen gewinnt trotzdem klar mit 25:21. Da helfen auch starke sieben Punkte von SVG-Angreifer Ewert nichts.

Auch in den zweiten Durchgang startet die SVG mit einigen Fehlern. Nach drei Punkten vom eingewechselten Pörner, der wesentlich wirkungsvoller spielt als Peemüller zuvor, gleicht Lüneburg erstmals aus: 14:14. Dann 17:16 durch Lindberg – die erste Führung der SVG im ganzen Match. Bei 24:22 gibt's Satzball für die SVG und den längsten Ballwechsel der Partie – der geht zwar an den VfB, aber dann sorgt Krage mit dem 25:23 für den Satzgewinn der SVG.

Damit steht's 1:1 und die SVG hat weiter die Chance, noch Tabellenvierter zu werden. Herrsching liegt in Berlin mit 0:2 hinten. Verlieren die Bayern dort mit 0:3 oder 1:3, kann die SVG noch Vierter werden - wenn sie mit 3:1 gewinnt. Auch der andere SVG-Konkurrent Frankfurt liegt in Bühl mit 0:2 hinten und kann damit die SVG nicht mehr überholen. Somit steht schon mal fest, dass die SVG mindestens Fünfter wird und der Gegner im Viertelfinale Herrsching heißen wird.

Auch im dritten Satz lässt sich die SVG nicht abschütteln und geht mit einer 21:19-Führung in die Crunch Time. Doch der VfB dreht den Spieß um, hat beim 24:23 den ersten Satzball. Ewert scheitert am Block der Häfler - Friedrichshafen holt sich den dritten Satz.

Damit hat die SVG keine Chance mehr, Herrsching von Platz vier zu verdrängen. Das Playoff-Duell dieser beiden Teams wird also mit einem Heimspiel der SVG am kommenden Mittwoch beginnen. Am Wochenende darauf folgt in Bayern das Rückspiel und gegebenenfalls ein drittes Spiel.

Bevor es in die Playoffs geht, holt sich die SVG noch eine Portion Selbstvertrauen. Sie gewinnt den vierten Satz mit 25:22 - es steht 2:2 und geht in den Tiebreak. Derweil sind alle Playoff-Paarungen klar. Die Netzhoppers gewinnen 3:1 in Giesen, werden damit noch Sechster und treffen nun auf die Berlin Volleys. Frankfurt fällt nach einem 1:3 in Bühl auf den siebten Platz zurück und bekommt es mit Düren zu tun. Friedrichshafen freut sich auf eine nur kurze Auswärtsreise nach Bühl.

Mit 9:15 unterliegt die SVG im Tiebreak und verliert das Match damit knapp mit 2:3. MVPs: Marcus Böhme beim VfB und Jordan Ewert bei der SVG. lüb