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Arthur Filiminov ist der vierte Neuzugang des Lüneburger SK. Der 19-jährige Deutsch-Kasache kommt aus Hamburg, spielte beim HSV und ETV. (Foto: be)

Filimonov der vierte Neuzugang beim Lüneburger SK

Der Fußball-Regionalligist holt den 19-jährigen Linksverteidiger aus Hamburg. Es dürfte nicht der letzte Neue gewesen sein, denn noch ein Kaderplatz ist offen

Lüneburg. Der vierte Neuzugang ist unter Dach und Fach: Fußball-Regionalligist Lüneburger SK hat Arthur Filimonov unter Vertrag genommen. Der 19-jährige Linksverteidiger hatte beim Probetraining und im ersten Testspiel in Küsten überzeugt. Zuletzt spielte er in der U19 beim Eimsbütteler TV in der Jugend-Bundesliga, ausgebildet wurde er beim HSV.

„Sehr willensstark, sehr schnell und wendig“, findet LSK-Cheftrainer Qendrim Xhafolli. Geboren wurde Filimonov in Kasachstan, kam mit zwei Jahren nach Deutschland und hat mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft. Er wohnt in Hamburg und wird dort auch bleiben, will mit Erji Ghubasaryan eine Fahrgemeinschaft bilden.

Beim Training überzeugte der Abiturient, der sich in der Fernuni in Hagen einschreiben will, mit unbändigem Willen und einem großen Wissensdurst. So wurde er in Küsten schon während des Spiels von LSK-Teamchef Rainer Zobel an den Rand geholt und bekam Tipps.

Selbstkritisch, engagiert, lernwillig

Das gefiel Filimonov: „Herr Zobel hat sehr viel Erfahrung, da nehme ich alles mit, was er mir sagt. Er hatte absolut recht. Eigentlich ist die Defensive ja meine Stärke, da bin ich gut geschult, aber an diesem Tag fehlte mir einfach die Luft, weil ich zu viel nach vorne gemacht habe." Selbstkritik, die die LSK-Trainertruppe schätzt.

Einen guten Start hatte Filimonov, dessen Berater Ex-LSK- und HSV-Spieler Marinus Bester ist, somit schon mal bei den Lüneburgern.

21 Spieler haben die Lüneburger nun unter Vertrag. Ein Kaderplatz beim LSK ist damit noch frei, der an einen offensiven Mittelfeldspieler gehen soll.

Von Ulrich Pott

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