Sonntag , 4. Dezember 2022
Anzeige
Jannik Pörner jubelt künftig nicht mehr für die LüneHünen. Der Diagonalangreifer der SVG Lüneburg hat sein Karriereende verkündet. Foto: be

Jannik Pörner hört bei der SVG auf

Bei Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg gibt es weitere personelle Neuigkeiten.

Der letzte Mann der ersten Stunde steht künftig nicht mehr zur Verfügung: Beim Volleyball-Bundesligisten SVG Lüneburg hat Diagonalangreifer Jannik Pörner nach acht Jahren sein Laufbahnende verkündet.

Pörner (27) war 2014 nach dem Bundesliga-Aufstieg der LüneHünen als hoffnungsvoller Junioren-Nationalspieler vom damaligen Zweitligisten Kiel gekommen und trug gleich zum Höhenflug des Neulings mit dem Einzug ins Pokalfinale und in die Playoff-Halbfinalrunde bei, kam auf mehr Saisoneinsätze als der etablierte Falko Steinke. Ähnlich gut lief das zweite Jahr, dann wurde die Konkurrenz mit Spielern aus Übersee immer stärker.

Verletzungen bremsen ihn oft

Zudem forderte die parallele Ausbildung zum Bankkaufmann seinen Tribut. Viel Einsatzzeit bekam Pörner aber immer, weil auf ihn auch stets Verlass war – wenn die Gesundheit mitspielte. Denn Krankheiten und Verletzungen bremsten den 2,03-Meter-Mann häufiger aus. In der vergangenen Saison am heftigsten: Wegen eines Bandscheibenvorfalls bestritt er sein letztes Match kurz vor Weihnachten 2021 und der Entschluss reifte, die Profi-Karriere mit drei Silber- und vier Bronze-Medaillen als Erinnerung zu beenden. lz

Kommentare

Sie wollen die Kommentare unter diesem Beitrag lesen und kommentieren?
Dann werden Sie LZ+-Abonnent. Informationen zum Digital-Abo der LZ finden Sie hier.