Mittwoch , 30. November 2022
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Kim Berndt hängt ihre Handballschuhe an den berühmten Nagel. (Foto: Kathrin Röhlke)

Kim Berndt beendet ihre Karriere

Gebürtige Lüneburgerin löst ihren Vertrag beim Bundesliga-Absteiger Buchholz-Rosengarten auf
Buchholz. Das kommt überraschend: Kim Berndt, gebürtige Lüneburgerin, die seit 2019 bei den Handball-Luchsen Buchholz-Rosengarten aktiv ist, bat den Verein, der gerade aus der ersten in die zweite Bundesliga abgestiegen ist, um Auflösung ihres noch gültigen Vertrages.

„Nach vielen Überlegungen und Gesprächen ist deutlich geworden, dass es auch für mich Zeit ist die Handballschuhe an den Nagel zu hängen. Dieser Schritt ist mir sicherlich nicht leicht gefallen, da kommen letztendlich viele Dinge zusammen. Ich stehe an einem Punkt, an dem mir mein Körper das Signal gibt, dass ich der Doppelbelastung aus Lehrerberuf und Leistungssport aktuell nicht mehr gerecht werden kann", sagt die 31-Jährige, die in Tostedt als Lehrerin arbeitet, auf der Luchse-Homepage.

90 Saison-Tore, aber auch Verletzungspausen

Eigentlich sollte Berndt zusammen mit den erfahrenen Spielerinnen Mareike Vogel und Sarah Lamp ein Team mit vielen jungen Spielerinnen führen, doch nun ist Schluss. Kim Berndt erzielte in der vergangenen Saison 90 Tore, konnte aber aufgrund von Verletzungen nicht immer ihr enormes Potential voll ausschöpfen und an die starke Saison 20/21 mit 131 Toren anknüpfen.

Die Rechtshänderin wechselte 2006 vom HV Lüneburg, wo sie beim Vorgängerverein HSG Lüneburg das Handball spielen erlernte, ins Internat der HSG Blomberg-Lippe, wo sie bis 2014 spielte und die meisten ihrer vielen Bundesliga-Spiele absolvierte. Eine Saison war sie bei den Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern (2014/15), bis 2019 dann bei Bayer Leverkusen.

Von Ulrich Pott

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