Sonntag , 4. Dezember 2022
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Konrad Thole (l.) setzt sich hier einmal gegen den Giesener Block durch. Foto: Vanessa Persson.

SVG weiter auf Talfahrt

Die SVG Lüneburg bleibt im Krisen-Modus: Der Volleyball-Bundesligist verlor auch das Niedersachsen-Derby bei den Grizzlys Giesen 0:3 (16:25, 21:25, 26:28). Es war die siebte Niederlage in Folge, verbunden mit dem Sturz auf Rang acht der Tabelle, da KW Bestensee überraschend 3:2 gegen die Alpenvolleys gewann.

Sie wollten "den Bock umstoßen", den "Karren aus dem Dreck ziehen", all diese Sätze fielen im Vorfeld der Partie in Hildesheim bei der SVG. Es wurde wieder nichts. Der erste Satz war ein Spiegelbild der vergangenen Partien: schwache Annahme, kaum Durchschlagskraft im Angriff, viele Aufschlagfehler. Die Grizzlys hatten keine Probleme, den Durchgang locker für sich zu entscheiden.

Immerhin: Danach steigerte sich die SVG. Die Annahme wurde sicherer und mit Florian Krage und Blake Scheerhoorn kam auch mehr Power im Angriff zustande. Doch in der entscheidenden Phase fehlte wieder das Selbstvertrauen - 21:25.

Der dritte Satz verlief völlig ausgeglichen. Aber auch hier zeigte sich in der Crunch Time wieder ein Dilemma der Lüneburger: Drei Fehlaufschlage in Serie bescherten den Grizzlys jeweils Matchbälle. Am Ende war es der vierte Matchball, der die Partie entschied: Scheerhoorn drosch den Ball ins Aus (26:28).

Am Ende des Tages musste die SVG noch froh sein, dass Rottenburg (aktuell Neunter) beim 1:3 in Frankfurt nicht noch einen Punkt holte und den Abstand auf die SVG zum letzten Playoff-Platz verkürzte.