Donnerstag , 22. Oktober 2020
Uwe Heiland und seine Therapiehündin Saphira. Als der Soldat an einer Posttraumatischen Belastungsstörung erkrankte, wurde die Leonberger-Hündin zu seiner treuesten Begleiterin. Foto: Ina Schoenenburg

Die Qual der Erinnerung

Der Krieg lässt sie nicht mehr los: 431 deutsche Soldaten haben sich im Jahr 2014 wegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ärztlich behandeln lassen. Bei 204 der Patienten wurde PTBS erstmals diagnostiziert, das sind 55 Soldaten mehr, als noch im Vorjahr. Depressionen, Schlafstörungen, Angst – für sie alle gehört das zum täglichen Leben. Auch den Lüneburger Hauptfeldwebel Uwe Heiland hat der Krieg verändert. Seit 2008 wird der 41-Jährige die Bilder aus Afghanistan, dem Kosovo und Sumatra nicht mehr los. Und trotzdem würde er am liebsten noch einmal in den Auslandseinsatz gehen.“

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