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Ist Auto-Leasing sinnvoll? – Vor- und Nachteile

Leasing ist eine attraktive Alternative zum Barkauf oder der Finanzierung. Denn durch die niedrigen Raten sind selbst Autofahrer ohne großes Budget in der Lage, ein neuwertiges Auto zu fahren. Des Weiteren muss beim Auto-Leasing ausschließlich für die Nutzung des Wagens gezahlt werden. Das bedeutet, dass man sich nicht über den Wertverlust den Kopf zerbrechen muss und von großen Anschaffungsinvestitionen befreit wird. Nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit wird auf ein aktuelles Modell gewechselt. Spielen Sie ebenfalls mit dem Gedanken, Ihr Traumauto mittels Auto-Leasing zu finanzieren? Im folgenden Artikel führen wir Sie in die Welt des Leasings ein und geben Ihnen alle wissenswerten Informationen mit auf den Weg.

Wie genau funktioniert Auto-Leasing?

Der Ausdruck “Leasing” stammt aus dem Englischen und wird mithilfe der Verben “mieten/pachten” ins Deutsche übertragen. Bei der Inanspruchnahme des Auto-Leasing lässt man sich auf einen Vertrag ein, der die Nutzung eines Autos innerhalb eines klar definierten Zeitraums gewährleistet. 

Der Leasing-Vertrag legt fest, dass der Leasingnehmer nicht als Besitzer fungiert. Man erkauft sich lediglich die Rechte, das Fahrzeug zu nutzen. Als Gegenleistung muss eine monatliche Rate abgeleistet werden, die durch Zinsen ergänzt wird. Bei Audi Leasing Aktionen kann beispielsweise eine Anzahlung zu Beginn des Vertrags geleistet werden, um die monatlichen Kosten zu senken. 

Fallen Reparaturen oder Wartungsmaßnahmen anfallen, hat der Leasingnehmer das Recht, die Werkstatt zu bestimmen. Es dürfen zudem nur Originalteile verbaut werden und eine Vollkaskoversicherung ist Pflich

Zwei Leasing-Varianten sind möglich

Beim Auto-Leasing werden zwei Arten unterschieden:

  • 1. Das Kilometerleasing
  • 2. Das Auto-Leasing

Kilometerleasing

Wie der Name schon vermuten lässt, konzentriert sich das Kilometerleasing auf die Anzahl der gefahrenen Kilometer. So wird bei Vertragsabschluss eine Obergrenze für die zulässigen Kilometer festgelegt. Dadurch soll vermieden werden, dass der Pkw für private Zwecke verwendet wird, da dieses Modell hauptsächlich für gewerbliche Kunden attraktiv ist. 

Wurden die vertraglichen Bedingungen nicht eingehalten, ist der Leasingnehmer verpflichtet, die Mehrkilometer nachzuzahlen. Eine Toleranz von 2500 Kilometer ist bei der Mehrheit der Verträge allerdings gang und gäbe. Wurde die Fahrleistung nicht ausgenutzt, ist es möglich, dass die Minderkilometer erstattet werden.

Restwertleasing

Im Gegensatz dazu bedient sich das Restwertleasing einer anderen Methode. Bei der Vertragsunterzeichnung wird der Wert des Autos festgelegt, der nach der definierten Laufzeit noch vorhanden sein soll. Hierbei gilt: Je niedriger der Restwert, desto höher die monatlichen Raten. 

Wie auch beim Kilometerleasing hat der Leasingnehmer bei Rückgabe des Fahrzeugs die Chance, Geld zurückerstattet zu bekommen. Nämlich dann, wenn der geschätzte Wert die Erwartungen übersteigt. 

Im Allgemeinen wird dazu geraten, auf das Kilometerleasing zurückzugreifen, da das Restwertleasing ein gewisses Risiko birgt. So können bedingt durch die Marktlage Imageverluste beim Hersteller auftreten. Es ist ebenfalls möglich, dass die politische und wirtschaftliche Lage Einfluss auf den Wert des Fahrzeugs nehmen.

Was ist das Andienungsrecht?

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit dem Auto-Leasing immer wieder fällt, ist das Andienungsrecht. Darunter versteht man besondere Rechte, die dem Leasinggeber zuteilwerden. Beispielsweise kann ein Kauf des Autos gefordert werden, wenn der Restwert geringer als vereinbart ausfällt. Das bedeutet, dass man als Leasingnehmer die Entscheidungsgewalt verliert und auf sein eigenes Recht verzichtet. 

Vor- und Nachteile vom Auto-Leasing

Das spricht für das Auto-Leasing:

  • finanzielle Planungssicherheit
  • Flexibilität durch Laufzeiten
  • aktuelle Modelle
  • niedrige Reparaturkosten
  • Risiken werden von Leasinggesellschaft getragen
  • kein Verkauf nötig
  • Steuerersparnisse als Unternehmer

Die Nachteile des Auto-Leasings:

  • kein Eigenbesitz 
  • mögliche Probleme bei der Rückgabe
  • keine vorzeitige Vertragskündigung
  • Werkstattbindung

Darauf sollte man beim Auto-Leasing achten

Da sich das Fahrzeug beim Leasing nicht im eigenen Besitz befindet, sollte man während der Vertragslaufzeit gut auf den Pkw acht geben. Regelmäßige Autowäschen, erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr und das Vermeiden von Fahrlässigkeit sind ein absolutes Muss. Schließlich sollte sich das Fahrzeug bei der Rückgabe in einem Top-Zustand befinden.

Darüber hinaus dürfen Reparaturen ausschließlich in den vertraglich definierten Werkstätten erfolgen. Wie bereits gesagt, müssen zudem die Orginalersatzteile verbaut werden. Zu guter Letzt ist es wichtig, sich an die vorgegebenen Inspektionen zu halten und diese regelmäßig und pünktlich durchzuführen.