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Autopflege: Diese Autoteile solltest du regelmäßig überprüfen

Fast jeder deutsche Haushalt besitzt ein oder sogar zwei Pkw. Während man das Fahrzeug häufig benötigt, um sicher und schnell von A nach B zu kommen, muss man sich auch darum kümmern. Welche Teile du bei deinem Auto regelmäßig überprüfen solltest und warum, erklärt dieser Artikel.

Regelmäßiger Autoreifen-Check

Die Autoreifen sind nicht nur dazu da, dich sicher zu transportieren, sie stellen auch ein hohes Sicherheitsrisiko dar, wenn du sie nicht regelmäßig überprüfst. Wann du die Reifen deines Pkw allerdings wechseln solltest, kann man nicht pauschal sagen. Das hängt davon ab, wie stark sie beansprucht werden: Stark abgenutzte Reifen musst du früher wechseln als die Reifen eines Autos, das nur hin und wieder aus der Garage geholt wird.
Vor allem das Profil der Reifen spielt eine große Rolle. Wie viel Profil haben neue Reifen? Die Profiltiefe liegt zwischen 7 und 9 mm. Bei einer Profiltiefe von 3-4 mm solltest du die Reifen austauschen. Das hat den Grund, dass abgenutzte Reifen keine so hohe Sicherheit wie neue Reifen gewährleisten. Bei Nässe und Schnee kannst du daher mit abgefahrenen Reifen mit wenig Profil schnell ins Schleudern geraten.
Wenn du neue Autoreifen kaufen willst, musst du dich zunächst zwischen Winter-, Sommer- und Ganzjahresreifen entscheiden. Außerdem sollten die Reifen möglichst „jung“ sein. Das bedeutet nicht, dass Reifen, die vor mehr als einem Monat hergestellt wurden, schlecht sind. Aber älter als 2 Jahre sollten sie nicht sein. Das Produktionsdatum findest du an der Flanke des Reifens, damit du auf Nummer sicher gehen kannst.
Natürlich spielt auch der Autotyp eine Rolle. Die Zulassungsbescheinigung gibt Aufschluss darüber, welche Reifengrößen für dein Fahrzeug zugelassen sind. So kannst du den passenden Reifentyp problemlos ermitteln.

Familienauto: Das gibt es zu beachten

Bei Familien mit kleinen Kindern ist es unverzichtbar, regelmäßig den Kindersitz zu überprüfen. Da Kinder immer wachsen und manches Mal regelrechte Wachstumsschübe haben, muss die Größe immer wieder neu eingestellt werden. Nur so kann man die optimale Sicherheit des Kindes sicherstellen.
Darüber hinaus solltest du beachten, dass du im Winter immer Decken für den Kindersitz im Auto hast, um das Kind oder Baby vor der Kälte zu schützen. Kinder sind in der Regel anfälliger und können sich schnell erkälten – auch wenn du nur kurz die Autotür oder das -fenster öffnest.

Überprüfung der Bremsen

Die wichtigsten Verschleißteile im Auto umfassen auch die Bremsen. Die Bremsen tragen wohl am meisten zu deiner Sicherheit beim Fahren und der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer bei. Ohne Bremsen zu fahren ist schier unmöglich und stellt ein großes Sicherheitsrisiko dar. Daher solltest du deine Bremsen regelmäßig überprüfen lassen, damit sie nicht irgendwann den Geist aufgeben.
Bremsklötze werden spätestens bei einem Restbelag von weniger als 2 mm erneuert, die sogenannten Trommelbremsbacken dürfen bis zu einem Millimeter hinuntergehen. Auch hier kann man nicht pauschal sagen, wie oft die Bremsen ausgetauscht werden müssen. Immerhin handelt es sich um ein Verschleißteil, das durch Benutzung abgenutzt wird. Es hängt also von deinem Fahrstil und davon, wie viel du mit dem Auto unterwegs bist, ab.

Autobatterie im Check

Wie auch bei den anderen genannten Verschleißteilen hängt die Lebensdauer der Batterie von deinem Fahrverhalten ab. Auch die Bord-Elektronik spielt eine Rolle – manche Autos sind hier besser aufgestellt als andere. Wenn du immer nur Kurzstrecken fährst, verkürzt du die Haltbarkeit deiner Autobatterie. Lange Strecken hingegen verlängern ihre Lebensdauer, da die Lichtmaschine ausreichend Zeit hat, die Batterie vollständig zu laden.
In der Regel hält eine Autobatterie 5 Jahre. Wer sich gut um das Autoteil kümmert und es regelmäßig nachlädt und sorgfältig pflegt, kann die Lebensdauer sogar auf 10 Jahre verlängern. Wie sich das bei E-Autos verhält, kann man allerdings derzeit noch nicht sagen.

Wichtige Betriebsflüssigkeiten

Wie reibungslos das Auto läuft und wie lang seine Lebensdauer ist, hängt auch von den Betriebsflüssigkeiten ab und ob du diese regelmäßig kontrollierst bzw. austauschst. Tatsächlich musst du hierfür nicht einmal in die Werkstatt – die meisten Betriebsflüssigkeiten lassen sich ganz einfach selbst überprüfen.
Das Getriebeöl ist wichtig, damit dein Auto reibungslos in die verschiedenen Gänge schalten kann. Sowohl bei Automatik- als auch bei Schaltgetrieben verschmutzt das Getriebeöl bei der Verwendung immer mehr. Dadurch verliert es seine Schmierfähigkeit, was auf lange Sicht gesehen dein Getriebe beschädigen kann. Je nach Fahrstil solltest du es alle 2 Jahre überprüfen und mindestens nach 8 Jahren wechseln.
Bei der Kühlflüssigkeit ist größere Vorsicht geboten: Sie solltest du regelmäßig kontrollieren und immer wieder nachfüllen. Viele Autos zeigen es inzwischen an, wenn der Stand der Kühlflüssigkeit zu gering ist, doch dazu solltest du es gar nicht kommen lassen.

Wichtig ist auch das Motoröl. Dieses wird durch Ablagerungen und Ruß verschmutzt, wodurch es seine Wirksamkeit verliert. Alle 30.000 km solltest du daher das Motoröl austauschen.

Bildquelle:
Pixabay.com