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Einen finanziellen Engpass überwinden mit einem Kfz-Pfandkredit

Es ist nicht selten, dass Familien heute in einen finanziellen Engpass geraten. Die Folgen der Pandemie und die steigende Inflation haben sich auf viele Menschen ausgewirkt. Plötzliche Geschehen wie der Verlust eines Jobs können zu diesen Zeiten schnell dazu führen, dass man akut ohne Geld dasteht, wenn man es wirklich braucht. Banken brauchen in diesen Zeiten oft lange, um einen Kredit durchzuwinken. Eine effektive Alternative sind Pfandhäuser. Ein Kfz-Pfandhaus macht es möglich ein wertvolles Objekt wie ein Auto zeitweise in Geld umzuwandeln.

Was genau ist ein Kfz-Pfandkredit?

Pfandkredite gibt es in vielen Formen. Man gibt einen wertvollen Gegenstand in die Obhut eines Pfandhauses, und erhält dafür Geld im Gegenzug. Bei Kfz-Pfandkrediten geht es dabei um einen Pfandhändler, der sich darauf spezialisiert hat, Fahrzeuge aufzunehmen. Der Händler begutachtet den Wert des Wagens und setzt einen Vertrag auf, der besagt, wie viel Geld der Kunde erhält und wann und in welchen Raten er das Geld zurückgezahlt haben muss, wenn er das Auto wieder auslösen möchte. Schafft man das nicht, geht das Auto in den Besitz des Pfandhauses über.

Wie funktioniert der Autopfand?

Für einen Kfz-Kredit sollte man sich zuerst über die verfügbaren Autopfandhäuser informieren. Am besten ist ein staatlich zugelassenes und TÜV-zertifiziertes Pfandhaus, das sich so als vertrauenswürdig bewiesen hat. Zuerst vereinbart man einen Beratungstermin vor Ort, bei dem der Händler das Auto begutachten kann. Darauf basiert er die Vertragsinhalte, wie die Höhe des Darlehens.

Für das Treffen nimmt man die folgenden Unterlagen mit:

  • Zulassungsbescheinigungen I und II (Fahrzeugbrief & Kfz-Schein)
  • einen Personalausweis bzw. ausländischen Pass mit gültiger Meldebescheinigung
  • einen Eigentumsnachweis (beispielsweise den Kaufvertrag)

Nach der Bewertung kann man direkt den Vertrag abschließen. Das Geld erhält man sofort ausgezahlt. Wie bei einem Ratenkauf zahlt man den Kredit in monatlichen Beiträgen zurück, bis man das Darlehen erstattet hat und den Wagen wieder auslösen kann. Dafür hat man so lange Zeit, bis die Vertragslaufzeit abgelaufen ist.

In den meisten Fällen dauert der Vertrag 3 bis 6 Monate an. Ist der Vertrag abgeschlossen, kann man sich während der Laufzeit entscheiden, ob man den Vertrag verlängern möchte, den Betrag verfrüht ausgleichen oder Sondertilgungen leisten möchte.

Wie genau sich der Vertrag gestaltet, lässt sich flexibel mit dem Pfandhaus besprechen. Die meisten Pfandhäuser nehmen zudem auch andere Fahrzeuge als Autos an.

Vorteile von einem Autopfand-Kredit

Banken brauchen als Institutionen nicht nur viele Absicherungen als Nachweise, bevor sie einen Kredit ausgeben. Sie brauchen häufig auch längere Zeit, bis sie die Umstände bewertet und die Anfrage bearbeitet haben. Der Autopfand-Kredit braucht keine besonderen Vermögensnachweise. Es braucht keine Schufa-Auskunft, Gehaltsnachweise, betriebswirtschaftliche Auswertung, Bilanzen oder zusätzliche Bürgen.

Zusätzlich wird das Geld nach dem Vertragsabschluss direkt ausgezahlt und steht dem Kunden direkt zur Verfügung. Auch die Vertragsbedingungen lassen sich häufig flexibler gestalten, als bei Bankkrediten.

Sichere Unterbringung mit Zusatzleistungen

Das Kfz-Pfandhaus verpflichtet sich aus ihrem Interesse und dem Interesse des Kunden, das Auto während der Verpfändung sicher unterzustellen, damit es nicht an Wert verliert. Oft gehören dazu auch Zusatzleistungen wie das regelmäßige Überprüfen von Batterien oder Reifendruck und gelegentliche Fahrten, um Schäden durch langfristige Lagerung zu verhindern.

Was passiert, wenn das Auto nicht ausgelöst wird?

Wenn ein Kunde der Zahlungspflicht nicht nachkommen kann, um das Auto rechtzeitig auszulösen, geht das Fahrzeug in den Besitz des Pfandhauses über. In diesem Fall kann man als ehemaliger Besitzer dennoch die Chance erhalten, das Auto zurückzubekommen. Das Kfz-Pfandhaus gibt das Auto nach dem Vertragsende zur Versteigerung frei. Hat er das Geld, um das Auto zu ersteigern, erhält der Kunde den Wagen zurück.

Wenn jemand anderes das Fahrzeug ersteigert, kann er immer noch einen Vorteil dadurch erhalten. Zahlt der Ersteigerer mehr, als den Wert des Wagens, der im Vertrag festgehalten war, geht diese Differenz nicht an das Pfandhaus, sondern an den Kunden.

Welchen Wert sollte das Auto mindestens haben?

Die meisten Pfandhäuser verlangen, dass das Fahrzeug, das man verpfänden möchte, einen gewissen Restwert hat. Das sind beispielsweise Beträge von 10.000 €.

Sale and Rent Back – Kann man das verliehene Auto trotzdem weiterfahren?

Es gibt manche Kfz-Pfandhäuser, die Verträge anbieten, in denen Kunden den Kredit für das Fahrzeug erhalten, aber es zeitgleich weiterhin nutzen können. Von diesen sollte man keinen Gebrauch machen. Meistens sind es Angebote unseriöser Pfandhäuser, die damit das Verbot des Rückkaufhandels umgehen wollen. Überwiegend verstecken sich dabei nachteilige Bedingungen für den Kunden in dem Vertrag. Mehrere Gerichte haben bereits entschieden, dass Verträge dieser Art unzulässig sind.

Fazit

Kfz-Pfandhäuser geben uns die Möglichkeit, die langwierigen Bearbeitungszeiten und teilweise hohen Hürden von Bankkrediten zu umgehen. Wenn wir akut einen finanziellen Engpass überbrücken müssen, können wir unser Kraftfahrzeug verpfänden. Staatlich autorisierte Kfz-Pfandhäuser bieten eine seriöse Variante des Kredits, der uns ohne Nachweise und Wartezeiten zur Verfügung steht.

Dafür verpfänden wir unser Auto und erhalten im Gegenzug ein Darlehen, dass wir während der besprochenen Vertragslaufzeit zurückzahlen müssen. Können wir das Auto nicht vor Vertragsende auslösen, wird es durch das Pfandhaus versteigert. Erhalten sie dafür mehr Geld als der berechnete Wert des Autos bei Vertragsabschluss erhält der vorherige Besitzer die Differenz.

Bildquelle:
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