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Worauf sollte beim Kauf von gebrauchten Maschinen geachtet werden? Die 3 besten Ratschläge!

Maschinen für die Landwirtschaft und andere Gewerbebetriebe sind teuer. Geld sparen können Firmen, indem Sie sich zusammenschließen und Geräte gemeinsam nutzen. Das ist nicht immer möglich. Bei einer Neuanschaffung lässt sich auf dem Gebrauchtmaschinenmarkt viel Geld sparen. Mit den nachfolgenden Tipps ist die Wahrscheinlichkeit eines Fehlkaufs gering.

Tipp 1: Die Maschinen gründlich besichtigen und Probefahren

Landwirte, die sich gebrauchte Traktoren oder andere Landmaschinen kaufen möchten, besichtigen diese vor dem Kauf gründlich und unternehmen eine Probefahrt. Optimal ist es, noch eine zweite Person mitzunehmen, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Sollte es sich dabei um einen Fachmann für Landmaschinen und Traktoren handeln, kann fast nichts mehr schief gehen. Auf folgende Punkte sollte dabei besonders geachtet werden:

  • Wie ist der allgemeine Gesamteindruck der Maschine?
  • Arbeitet das Gerät problemlos?
  • Ist ein Serviceplan vorhanden und wurde dieser eingehalten?
  • Wie lange steht die Maschine schon beim Verkäufer?
  • Ist der Preis angemessen?

Beim angegebenen Preis ist meist ein gewisser Spielraum vorhanden. Handeln macht oft Sinn, vor allem, wenn das Fahrzeug sofort und bar bezahlt wird.

Bei einem besonders günstigen Angebot über das Internet ist eine genaue Kalkulation sinnvoll. Ist es günstiger, eine Maschine zu kaufen, die man nicht testen kann, weil der Verkäufer 600 Kilometer entfernt wohnt? Oft ist ein teures Angebot eines Händlers in unmittelbarer Nähe sinnvoller.

Tipp 2: Mängel und Garantiezusagen in den Verkaufsvertrag mit aufnehmen

Ist die passende Maschine gefunden und passt der Preis, unterschreiben beide Parteien einen Kaufvertrag. Oft werden dabei Vordrucke verwendet. Neben den Daten vom Verkäufer und Käufer muss dabei der Zustand des Fahrzeugs genau beschrieben werden. Nicht nur der Fahrzeugtyp, auch die Anzahl der gefahrenen Kilometer gehören in einen Kaufvertrag. Besonders wichtig sind die Mängel des Fahrzeugs. Einige Händler geben auf das Gerät eine Garantie. Diese muss auch im Kaufvertrag aufgenommen werden. Eine mündliche Zusage reicht nicht. Anzugeben sind die genaue Dauer und welche Mängel die Garantie umfasst.

Tipp 3: Geld nur gegen Ware

In den meisten Fällen erfolgt die Bezahlung bei Übergabe der Ware. Nicht immer lassen sich Überweisungen im Vorfeld vermeiden. Übernimmt der Händler die Zustellung, verlangt dieser oft eine Vorauszahlung. Das ist normal, trotzdem kann es dabei zu Problemen kommen. Vor allem bei Käufen über das Internet sind Betrugsfälle nicht ausgeschlossen. Keinesfalls ist es sinnvoll, Geld zu überweisen, wenn der Verkäufer kaum bekannt ist. Hat dieser den Firmensitz im Ausland ist doppelte Vorsicht geboten. Vor der Überweisung muss auf jeden Fall ein persönlicher Kontakt hergestellt werden. Eine E-Mail reicht dabei nicht aus. Mindestens ein Anruf mit einem persönlichen Ansprechpartner sollte einer finanziellen Transaktion vorausgehen. Noch besser ist ein Besuch beim Händler, der ohnehin sinnvoll ist (siehe Tipp 1).

Fazit

Für den Kauf einer gebrauchten Maschine sollte sich der Landwirt oder Unternehmer Zeit lassen. Beginnt die Spargelzeit oder die Maisernte und fehlen passende Maschinen, ist es für einen günstigen Kauf gebrauchter Fahrzeuge zu spät. Gründliches Besichtigen, Probefahren, Vertragsverhandlungen und der Geldtransfer benötigen eine gewisse Zeit.

Bildquelle:
Pixabay.com