Vorteile von LEDs bei der Wohnungsbeleuchtung

Obwohl in Wohnungen vereinzelt noch immer klassische Leuchtmittel wie Halogenlampen, Glühbirnen oder Energiesparlampen zu finden sind, lässt sich der Trend zum Einsatz moderner LEDs nicht aufhalten. Spätestens wenn eines der alten Leuchtmittel den Dienst quittiert, wird es in der Regel anschließend durch ein entsprechendes LED Leuchtmittel ersetzt. Das liegt nicht nur daran, dass aufgrund des bereits vor einigen Jahren erlassenen Glühbirnenverbots in der EU, klassische Leuchtmittel kaum noch erhältlich sind, sondern vor allem an den zahlreichen Vorteilen, die sich dank der modernen Leuchtdioden Technik bieten.

Die hohe Energieeffizienz

Bei modernen LEDs handelt es sich um die Leuchtmittel mit der höchsten Energieeffizienz. Das bedeutet, um eine bestimmte Menge an Licht zu erzeugen, muss LED-Leuchtmitteln weniger Energie in Form von Strom zugeführt werden, als es bei anderen Leuchtmitteln der Fall ist. Der Wirkungsgrad von LEDs liegt dabei ungefähr im Bereich von 30 bis 40 Prozent. Das mag zwar auf den ersten Blick nicht sehr hoch erscheinen, wird der Wert aber mit anderen Leuchtmittel Varianten verglichen, zeigt sich ein deutliches Bild. Der Wirkungsgrad von Glühbirnen liegt nämlich nur bei rund 5 Prozent. Hier gehen also ganze 95 Prozent der zugeführten Energie als Abwärme verloren. Halogenlampen liegen bei etwa 10 Prozent Energieeffizienz und selbst Energiesparlampen erreichen nur einen Wert um die 25 Prozent. Damit ist klar: LEDs bieten die höchste Energieeffizienz und schonen aufgrund des geringeren Stromverbrauchs daher nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern vor allem auch die Umwelt!

Die lange Lebensdauer

Die hohe Energieeffizienz von LEDs ist nicht der einzige kostensparende Vorteil, den die modernen Leuchtmittel bieten. Dank der robusten und langlebigen Leuchtdioden Technik besitzen LEDs auch eine extrem lange Lebensdauer. Klassische Glühbirnen mit Glühfaden erreichen in der Regel lediglich 1.000 Betriebsstunden, bevor sie kaputt gehen. Auch bei Halogenlampen, die etwa 3.000 Betriebsstunden durchhalten, sieht die Sache nicht viel besser aus. Selbst Energiesparlampen erreichen in der Regel nur 10.000 Betriebsstunden, bevor sie durch neue Leuchtmittel ersetzt werden müssen. Bei LEDs sind hingegen Werte wie 50.000 Betriebsstunden keine Seltenheit. Ein Beispiel: Bei einer Nutzung von 3 Stunden am Tag würde eine LED etwa 45 Jahre durchhalten – die Kosten für den Ersatz defekter Leuchtmittel fallen bei LEDs daher kaum ins Gewicht.

Die große Vielseitigkeit

Zu guter Letzt bieten moderne LEDs vielseitige Möglichkeiten, um auf die Lichtstimmung eines Raumes Einfluss zu nehmen. Während klassische Leuchtmittel eine feste Farbtemperatur haben und lediglich durch unterschiedliche Helligkeit Einfluss auf das erzeugte Licht genommen werden kann, lässt sich dieses mithilfe von LEDs umfangreich individualisieren. Durch die Wahl warmweißer LEDs mit einer Farbtemperatur von etwa 3000 Kelvin wird für ein besonders angenehmes und wohnliches Licht gesorgt, das sich optimal fürs Wohnzimmer oder Schlafzimmer eignet. Neutralweiße LEDs mit einer Farbtemperatur von etwa 4000 Kelvin sorgt hingegen für ein eher neutrales und sachliches Licht, das sich in Räumen wie dem Badezimmer oder der Küche besonders gut eignet. Mit kaltweißen LEDs mit einer Farbtemperatur von mehr als 5000 Kelvin lässt sich ein besonders helles und konzentrationsförderndes Licht erzeugen, das beispielsweise für das heimische Arbeitszimmer bestens geeignet ist.

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