Sonntag , 4. Dezember 2022
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Ein Plädoyer für Massivholzmöbel

Jeder Deutsche zieht in seinem Leben sechsmal um. So zumindest besagt es die Statistik. Für einen Umzug gibt es vielerlei Gründe. Manche sind weniger schön, beispielsweise wenn es darum geht, nach einer Trennung wieder einen Neustart zu finden. Aber auch im Alter kann ein Umzug notwendig sein, weil das große Haus nicht seniorengerecht gebaut wurde oder die Arbeit einfach zu viel wird. Dagegen sind besonders für junge Menschen Umzüge häufig ein Abenteuer. Besonders die erste eigene Wohnung vergisst man nie. Sie stellt immer den Beginn eines neuen, erheblich freieren Lebens dar und bleibt daher für immer in Erinnerung. Doch ganz egal, welche Motive es für einen Umzug gibt, es steckt immer Arbeit und Planungsaufwand dahinter.

Möbel für jede Preisklasse

Hat man erst einmal ein passendes Domizil gefunden, geht es an die Einrichtung. Hierbei sind dem Geschmack und dem Ideenreichtum der Bewohner keine Grenzen gesetzt. Nur das verfügbare Budget muss eingehalten werden. Hierzulande gibt es eine breite Auswahl an günstigen Möbelstücken, die sich gut für die Einrichtung einer vorübergehenden Unterkunft wie der ersten eigenen Wohnung eignen. Qualitativ hochwertige Produkte darf man für kleines Budget aber nicht erwarten. Meist zeigen sich beim nächsten Umzug dann die ersten Materialfehler. Geht es aber darum, ein Haus oder eine Wohnung einzurichten, die als dauerhafte Bleibe gedacht ist und die einem vielleicht sogar selbst gehört, ist die Bereitschaft deutlich höher, mehr Geld für hochwertiges und schickes Mobiliar in die Hand zu nehmen.

Vorteile von Massivholzmöbeln

Massivholzmöbel kosten mehr Geld als Möbel aus Sperrholz oder Spanplatten. Doch der monetäre Aspekt alleine greift zu kurz. Denn massiv gefertigte Möbelstücke bieten eine ganze Reihe von Vorteilen. Durch ihre Robustheit sind sie quasi unverwüstlich. Ein Tisch oder ein Kleiderschrank aus hochwertigem Holz hält praktisch ein Leben lang. Auch mehrere Umzüge können solchen Möbelstücken nichts anhaben. Ihre Langlebigkeit hebelt somit das finanzielle Argument aus, denn wer sich bei jedem Umzug neue günstige Möbel kaufen muss, sollte sich die Frage stellen, ob eine Investition in einen schönen massiven Schrank oder Tisch nicht die cleverere Lösung gewesen wäre. Somit leisten Massivholzmöbel auch einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die lange Nutzungsdauer von Massivholzmöbeln hat jedoch einen weiteren Aspekt. Natürlich gehen zehn oder zwanzig Jahre auch am besten rustikalen Küchentisch nicht spurlos vorbei. Anders als bei Billigmöbeln zeigt sich jedoch durch die Benutzung der Möbel ein ganz spezieller Charakter, der sofort eine heimelige Atmosphäre entstehen lässt. Diese Optik ist sogar gewünscht. Manche Möbelhersteller setzen bei der Produktion daher auf bereits benutztes Holz.

Holz und seine Schadstoffe

Billige Möbel sind nicht nur anfällig für Abnutzung und Verschleiß, sondern sind meist auch mit Schadstoffen belastet. Die verwendeten Spanplatten enthalten vielfach noch immer eine bedenkliche Konzentration an Formaldehyd, welches verschiedene Leiden wie Kopfschmerzen, Allergien, gerötete und juckende Augen oder Husten auslösen kann. Massivmöbel sind zwar auch nicht völlig frei von möglicherweise schädlichen Stoffen, da gewisse natürliche Bestandteile auch zum Problem für Allergiker werden können und zur Behandlung der Holzoberfläche auch Lacke oder Öle eingesetzt werden, jedoch gelten diese weithin als deutlich schadstoffärmer. Somit stellen gute Massivholzmöbel nicht nur eine optische Bereicherung dar, sondern sie fördern auch die Gesundheit und sind langfristig erheblich nachhaltiger und damit auch kostengünstiger.

Bildquelle:
Pixabay.com