Freitag , 18. September 2020

Wie gehen Immobilienmakler mit der Corona-Pandemie um?

Das Coronavirus betrifft jede Branche! Die nun erfolgten Lockerungen sorgen zwar dafür, dass sich gewisse Branchen erholen, allerdings wird es bis zum Impfstoff noch einige Einschränkungen geben. Eine Normalität ist bis dahin gänzlich ausgeschlossen. Auf gewisse Branchen kann aber nicht verzichtet werden.

So zum Beispiel kann ein Umzug nun nicht einfach verschoben werden und die Wohnungssuche kann ebenfalls nicht bis nächstes Jahr warten. So entwickelten sich ganz neue Konzepte innerhalb der Immobilienbranche. Ein Makler muss selbstverständlich auch im eigenen Interesse die Kontakte nach außen mindern.

Die Konzepte der Immobilienmakler

Immobilienmakler haben es auch nicht einfach, aber es ist wesentlich unkomplizierter im Vergleich zu anderen Branchen.

Jeder verfügt heute über ein leistungsstarkes Smartphone und dies kommt dem Geschäft nun gelegen. Über das Smartphone können nämlich Live-Besichtigungen erfolgen. Der Interessent kann währenddessen Fragen stellen, die umfangreich beantwortet werden können.

Bis es zu einer Live-Besichtigung kommt, können aber auch 360-Grad-Videos auf der eigenen Homepage oder auf der Angebotsseite veröffentlicht werden.

So erhält der Interessent ebenfalls einen guten Einblick und kann sich hierunter womöglich auch bereits die Einrichtung vorstellen. Die Kundenzufriedenheit steigt entsprechend!

Diese Videos sind zugleich auch ein Filter für Personen, denen die Wohnung oder das Haus womöglich gar nicht gefällt.

Bilder zeigen nämlich immer nur eine Seite der Medaille und über Videos werden sich höchstwahrscheinlich nur Personen melden, die auch wirklich daran Interesse haben. So hat jeder Makler jetzt mehr Zeit für seine „echten“ Interessenten.

Experten wie die City Immobilienmakler setzen schon länger auf die zahlreichen Möglichkeiten des Internets. Es geht hierbei nicht nur um den Faktor Zeit, sondern vor allem auch um die Kundenzufriedenheit.

Massenbesichtigungen entfallen gänzlich

Beinahe jeder Immobilienmakler schwenkt gerne auch auf Massenbesichtigungen aus, denn so wird unglaublich viel Zeit gespart. Doch eine Massenbesichtigung ist während der Corona-Pandemie unangebracht. Sachsen-Anhalt hat bereits seine Lockerungen nochmals angepasst — nun können sich fünf Personen gleichzeitig treffen. Andere Bundesländer halten weiterhin an der 1-Person-Regel fest.

Doch sollte ein Immobilienmakler nun eine Besichtigung mit vier Personen stattfinden lassen? Eher weniger, denn auch mit Maskenpflicht könnte es zu einer Ansteckung mit dem Coronavirus kommen. Bei vielen Makler ist dies bereits in Diskussion und als Fazit wird geschlussfolgert, dass es eher eine Frage der Moral wäre. Makler setzen daher weiterhin auf Online-Besichtigungen.

Ferienwohnungen werden zu Mietwohnungen

Makler werden außerdem von der Corona-Pandemie profitieren, denn es kommt wohl zu einem Umschwung im Markt. Dieses Jahr wird ein Sommerurlaub wohl kaum stattfinden können und somit werden Ferienwohnungen wieder zu gewöhnlichen Mietwohnungen.

Insbesondere in den Metropolen kam es zu einem regelrechten Trend hinsichtlich Airbnb und den anderen ähnlichen Plattformen. Das sorgte außerdem dafür, dass die Mieten gestiegen sind. Makler werden nun wohl häufiger angefragt, um eine Wohnung oder ein Haus an jemanden zu vermieten.

Wie werden sich die Immobilienpreise entwickeln?

Womöglich werden die Immobilienpreise trotz Covid-19 stabil bleiben. Allerdings rechnen Experten in vielen Regionen aber damit, dass es zu einer Senkung der Preise kommen könnte. Zumindest derzeit ist von direkten Auswirkungen auf den Markt kaum etwas festzustellen.

Titelbild: © iStock – marchmeena29