Curriculum Vitae Resume Job Application Concept

Lebenslauf für einen Karrierewechsel erstellen

Die Corona Krise hat uns fest im Griff und hinterlässt auch auf dem Arbeitsmarkt deutliche Spuren. Viele Branchen wurden von der Corona Krise hart getroffen, andere nicht und einige profitierten sogar von ihr. Viele Arbeitnehmer der Corona gebeutelten Branchen sehen sich gezwungen, einen Karrierewechsel zu vollziehen, das nicht möglich ist, ihrem gewohnten Job nachzukommen.
Die Jobsuchen verschieben sich und der Arbeitsmarkt stellt sich auf viele Bewerber für wenige Stellen ein.

Wie wirkt sich die Corona Krise auf den Arbeitsmarkt aus?

Bevor das Immunsystem seine Arbeit machen muss, hat der menschliche Körper noch unspezifische Abwehrsysteme wie die haut oder Schleimhäute. Erst wenn diese Systeme versagen, kommt das Immunsystem zum Einsatz. Es ist ein Abwehrsystem, das gegen bekannte Erreger kämpft und dafür Sorge trägt, dass wir gesund bleiben.
Neben der Abwehr von Erregern und Fremdstoffe hat das Immunsystem aber noch mehr Aufgaben. Es kontrolliert die körpereigenen und ungefährlichen Mikroorganismen im Körper. Außerdem kümmert es sich um die Tumorabwehr und Wundheilung.

Welche Branchen trifft die Corona Krise besonders?

Manche Branchen sind stärker von der Corona Krise betroffen als andere. Hinzu kommen Unternehmen, die schon vor der Krise finanziell schlecht dastanden und denen die Corona Krise nun das Genick bricht.
Besonders betroffen sind die Unternehmen der Branchen, die zeitweilig oder dauerhaft schließen mussten.
Das Beherbergungsgewerbe ist mit Sicherheit am stärksten betroffen. Weder Hotels, Pensionen, noch Jugendherbergen hatten die Möglichkeit, ihre Kapazitäten wie gewohnt auszuschöpfen. Auch die Messe- und Veranstaltungsindustrie musste stark einstecken, da weder Messen noch Konzerte, Festivals, Kinos oder Theater öffnen durften. Darauf ergeben sich auch gehörige Einbußen bei freien und künstlerischen Berufen wie Musikern und Künstlern.
Der Einzelhandel durfte unter bestimmten Voraussetzungen öffnen, jedoch wirken sich die Einschränkungen extrem auf die Ergebnisse der Unternehmen aus.
Am meisten hat sicherlich die Reisebranche zu kämpfen, da touristisches Reisen nahezu unmöglich geworden ist. 

Welche Branche profitiert von der Corona Krise?

Die Branche, die sicher am meisten von der Corona Krise profitiert, ist der E-Commerce. Den Kunden ist es nur äußerst eingeschränkt möglich, vor Ort in den Geschäften einzukaufen. Hinzu kommt, dass man manche Branchenangebote gar nicht nutzen kann. Dem Kunden bleibt somit nur die Möglichkeit, die gewünschten Waren im Onlinehandel zu bestellen.

Wie hat sich die Jobsuche während der Corona Krise verändert?

Eine Auswertung der großen Jobbörsen belegt, dass sich das Suchverhalten der Jobsuchenden während der Corona Krise geändert hat. Menschen aus Branchen, die besonders unter der Corona Krise leiden, sind hartnäckiger auf der Suche nach einer neuen Stelle. Oftmals nehmen sie auch einen Orts- oder Branchenwechsel in Kauf. Bei Arbeitslosen lässt sich das Verhalten beobachten, dass sie intensiver nach einer Anstellung suchen, um sich im verschärften Wettbewerb um knapper gewordene Stellen besser zu positionieren.

Die Suche nach neuen Stellen ist krisenbedingt sehr stark angestiegen. Man schaut sich vor allem in Branchen um, die von der Corona Krise nicht so stark betroffen sind.

Warum sollte man einen Karrierewechsel anstreben?

Der Grund für einen Karrierewechsel kann vielseitig sein. Umzug, neue familiäre Situation, Entdeckung neuer Talente, Erfüllen eines Wunsches.
In der heutigen Zeit gibt es sehr viele Branchen, die aufgrund der Corona Krise gebeutelt sind. Viele Anhänger dieser Branchen haben keine andere Möglichkeit, Geld zu verdienen, ohne die Branche zu wechseln

Warum ist der Lebenslauf so wichtig?

Neben dem Bewerbungsschreiben ist der Lebenslauf die eigene Visitenkarte. Mit diesen beiden Schreiben muss man die Personalabteilung davon überzeugen, dass man genau der richtige Bewerber für die ausgeschriebene Stelle ist.
Der Personalabteilung zeigt der Lebenslauf alle wichtigen Informationen über den/die Bewerber/in. Es finden sich dort alle persönlichen Informationen, die Kontaktdaten, Arbeits- und Ausbildungsstellen und die Fähigkeiten, die man einbringen kann. Er ist die Zusammenfassung des Könnens der Person, die sich auf die Stelle bewirbt. Ohne ihn wüsste keine Personalabteilung, wer für sie in Frage kommt und wer aus dem Raser fällt.

Wie gestaltet man einen Lebenslauf für einen Karrierewechsel?

Es gibt Grundsätze, die für jeden Lebenslauf zählen. Der Aufbau und die Struktur sollten immer dieselbe sein. An den persönlichen Daten ändert sich ja nichts. Auch die Arbeitsstellen und die Ausbildung bleibt stets dieselbe. Bei den Fähigkeiten sollte man besonders auf die  Anforderungen eingehen und welche nennen, die auch angefragt sind. Ebenso kann man ein Hobbie mit einbeziehen und auch seine Stärken auf das Anfrageprofil abstimmen. Es empfiehlt sich ein Punkt, der kurz den Grund des Karrierewechsel benennt. Spätestens im persönlichen Gespräch wird dieser Umstand sowieso angesprochen. Es empfiehlt sich, dem Personalchef, schon im Lebenslauf oder dem Bewerbungsschreiben den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Wie begründet man den Wechsel im Lebenslauf?

Ein Jobwechsel ist etwas völlig Normales. Es gibt Jobs, bei denen hat man keine Aufstiegschancen. Dann gibt es andere, die Einen überfordern. Oder man sich mit Kollegen nicht grün und die Arbeitsumgebung passt nicht. Die tägliche Fahrt ins Büro ist nicht mehr tragbar oder man kann es sich nicht leisten. Man kann mit dem Gehalt unzufrieden sein oder die Arbeit macht keinen Spaß. Vielleicht ist man auch umgezogen oder möchte weniger arbeiten, da man mehr Zeit für die Familie benötigt. Nahezu unendlich viele Faktoren führen zu dem Entschluss, den Job zu wechseln.
Bewirbt man sich nun für einen Job, der nicht nur neu ist, sondern mit dem man auch noch einen komplett neuen Karriereweg einschlägt, muss man das passend begründen. In der Corona Krise gibt es viele Berufe, die gefährdet sind. Mitarbeiter verlieren ihre Jobs und sind auf der Suche nach neuen Anstellungen. Diese neuen Möglichkeiten suchen sie dann nicht wieder in der Corona gebeutelten Branche. Sie suchen ihr Glück in Branchen, die Corona überstanden haben. Und das sollte man so im Lebenslauf erwähnen. Wenn man dann die passenden Stärken mitbringt, steht einem Karrierewechsel nichts mehr im Wege.

Stärken und Hobbies im Lebenslauf nennen

Jeder Mensch hat seine Stärken. Am besten hat man genau die passenden Stärken, die in der Stellenausschreibung benannt sind. Wenn das der Fall ist, muss man diese Stärken unbedingt im Lebenslauf erwähnen.
Hier ein paar praktische Beispiele:

  • Bewirbt man sich beispielsweise für einen Job als Controller, kann man unter Stärken unbedingt anmerken, dass man ein ausgeprägtes Verständnis für Zahlen hat.
  • Fällt Einem körperliche Arbeit leicht und hat man Freude daran, sollte man dies bei einer Bewerbung im Baugewerbe unbedingt anmerken.
  • Als Organisationstalent hat man gute Chancen auf den Job als Disponent. Jedoch nur, wenn man diese Stärke auch nennt.

Auch Hobbies kann man nennen, wenn es Sinn macht. Wer sich bei einem Gaming Entwickler bewirbt, darf gern anmerken, dass er gerne Videogames spielt. Als Redakteur für den Sportteil eines Onlinemagazins sollte man anmerken, dass man aktiv Fußball oder Tennis spielt.
Sucht der Arbeitgeber einen hilfsbereiten Mitarbeiter, muss man unbedingt seine ehrenamtliche Tätigkeit im Altenheim erwähnen. Für jeden Punkt, der in der Stellenbeschreibung genannt ist, sollte man sich eine persönliche Stärke überlegen, die das genannte Anforderungsprofil abdeckt.
Kann man manche Anforderungen nicht bedienen oder hat man Stärken und Hobbies, die für die Stelle irrelevant sind, sollte man diese auch nicht nennen.

Checkliste für den perfekten Lebenslauf für einen Karrierewechsel

Damit der Karrierewechsle gelingt, hier eine Checkliste für die Punkte, die in einem Lebenslauf nicht fehlen dürfen:

  •   Persönliche Daten
  • Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mailadresse, Geburtsdatum und -ort.

  • Berufliche Laufbahn
  • aktuellste Stelle zuerst nennen, Zeitraum der Beschäftigung, Arbeitgeber, Jobbeschreibung

  • Ausbildung
  • aktuellste zuerst

  • Kenntnisse und Fähigkeiten
  • Fremdsprachen, EDV- Kenntnisse, sonstige Qualifikationen

  • Klare Gliederung mit Überschriften
  • ein Foto
  • und als Überschrift der Name

Wenn man sich über die Darstellung nicht sicher ist und nicht genau weiß, was man nun in den Lebenslauf hineinnehmen muss, bietet z.B. www.cvmaker.de die perfekte Unterstützung.

Fazit

Wir stecken mitten in der Verschiebung des Arbeitsmarktes. Viele Arbeitnehmer müssen sich in andere Branchen bewerben, da sie in ihrer eigenen nicht mehr tätig sein können. Unternehmen, die diese Einschränkungen nicht oder nur durch Kurzarbeit auffangen können, müssen ihre Mitarbeiter entlassen. Diese finden branchenah keine neue Anstellung und müssen sich mit dem Gedanken anfreunden, ihre Karriere komplett zu wechseln und in ein ganz neues Berufsfeld einzutauchen.