Zahlungsdienstleister PayPal erreicht ein Rekordhoch nach dem anderen

Das Fintech-Unternehmen kennt kein Halten mehr: PayPal blickt auf ein unglaublich erfolgreiches Jahr zurück, während die Aktie des Unternehmens ein Rekordhoch nach dem anderen bricht. Zuletzt erreichte die PayPal-Aktie mit einem Kurs von über 300 US-Dollar im Februar ein neues Allzeithoch. Die Zahlen, die das Unternehmen aktuell verschreibt, sprechen für sich. Sie alle zeigen nach Norden und steigen somit stetig stark an. Während in der heutigen Zeit der Online-Handel besonders boomt, zieht auch die digitale Zahlungsabwicklung, die PayPal mit ihrer Plattform ermöglicht, stark mit. Mit einem Transaktionsvolumen in Höhe von fast einer Billion US-Dollar blickt PayPal, der aktuelle Weltmarktführer im Bereich Digital-Payments, auf das erfolgreichste Geschäftsjahr in dessen Unternehmensgeschichte.

Eine Aktie im Höhenflug

2020 sollte für den Zahlungsdienstleister PayPal ein erfolgreiches werden: Die Anzahl der aktiven Nutzerkonten konnte innerhalb des Jahres um über 72 Millionen auf insgesamt 377 Millionen erhöht werden, während sich auch das Händlernetzwerk auf über 29 Millionen registrierte Händler erweiterte. Beim boomenden Online-Handel gingen auch die Transaktionen durch die Decke. PayPal konnte sein Transaktionsvolumen um über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern und insgesamt 936 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Damit kamen sie der 1-Billion-Marke sehr nah.
Auch Umsatzerlöse und das bereinigte Ergebnis je Aktie konnten maßgebliches Wachstum verzeichnen. Alles in allem ging es für PayPal in einen radikalen Höhenflug.

Diese Entwicklung schlug sich auch auf die Aktie des Unternehmens nieder. Sie konnte ihren Wert 2020 mehr als verdoppeln, während im Februar 2021 der bisher höchste Wert der Unternehmensgeschichte verzeichnet werden konnte, wie auf Boerse.de zu sehen: Mit über 300 US-Dollar bzw. fast 253 Euro rauscht die Aktie gen Norden. Bei diesen herausragenden Zahlen genießt das Unternehmen zunehmend Aufmerksamkeit von Medien und Investoren. Diese sehen für die Rallye des Zahlungsdienstleisters kein Ende. Die Entwicklungen und vielversprechenden Prognosen wecken bei immer mehr Investoren das Interesse, selbst Aktien zu kaufen, um einen Teil des Kuchens abzubekommen. Mit Services wie IronFX wird es zu dem Zweck sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Tradern ermöglicht, in den Markt einzutreten. Mit dem vertrauenswürdigen Broker ist es möglich, Aktien einiger der größten Unternehmen der Welt zu kaufen und an der Börse zu investieren. Die Anleger, die bereits in PayPal investiert haben, bleiben dabei und setzen auf einen weiteren Anstieg der Aktie. Das Unternehmen hat große Pläne, dem Höhenflug weiter Rückenwind zu geben.

Das machte den Zahlungsdienstleister so erfolgreich

PayPal hat bereits früh die Chancen des boomenden Online-Handels erkannt und entsprechend gehandelt. 2020 investierte das Unternehmen in zahlreiche neue Entwicklungen und Produkte, die die Plattform für Nutzer noch vorteilhafter und attraktiver machen soll. Von neuen Produktinnovationen und diversen Übernahmen baute PayPal ihre Tätigkeiten aus und diversifizierte ihre Produktpalette, um noch mehr Nutzer abzuholen. So wurden verschiedene Dienste eingeführt, darunter die Möglichkeit, kontaktlose Zahlungen per QR-Code zu tätigen oder jetzt zu kaufen und später zu zahlen. Mit einem Anstieg der aktiven Nutzerkonten um 24 Prozent auf 377 Millionen Nutzer scheint das Investment aufgegangen zu sein.

Doch diese Serviceneuerungen sind nicht das Einzige, das PayPal umsetzt. Für Furore am Finanzmarkt sorgte PayPal im vergangenen Oktober, als das Unternehmen bekannt gab, den Handel mit Kryptowährungen auf ihrer Plattform zu ermöglichen. Schon im November setzten sie dies für US-Kunden um, die auf PayPal jetzt Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin und Ethereum kaufen, halten und verkaufen können. Schon bald soll diese Möglichkeit auch in Europa umgesetzt werden. Dies soll laut Aussagen des Unternehmens bei den Kunden hervorragend ankommen, die die Möglichkeit, in den Kryptowährungshandel einzusteigen, schätzen und nutzen.

Doch dabei soll es nicht bleiben. Noch in der ersten Jahreshälfte 2021 soll es Nutzern auch ermöglicht werden, bei den rund 29 Millionen Händlern im PayPal-Netzwerk mit Kryptowährungen Zahlungen zu tätigen. Damit könnte das Fintech-Unternehmen den Markt ordentlich aufrütteln und Kryptowährungen als Mainstream-Zahlungsmittel einen Boost verpassen. Um die neue Sparte rund um Blockchain, Krypto- und Digitalwährungen weiter auszubauen, übernahm PayPal kürzlich wie t3n berichtete, das Krypto-Verwalter-Unternehmen Curv. Damit setzt PayPal ein eindeutiges Zeichen, weiterhin auf dem Krypto-Zug zu bleiben und diese Sparte weiter voranzutreiben. Dies könnte das Wachstum der Nutzer sowie das Transaktionsvolumen zukünftig weiter befeuern.  

PayPal befindet sich eindeutig im Höhenflug und hat nicht vor, diesen in nächster Zeit zu beenden. Das Unternehmen hat weiterhin große Pläne und will sich schon allein deswegen auf den Lorbeeren nicht ausruhen. Für das Jahr 2021 hat sich der Finanzdienstleister bereits vorgenommen, die aktiven Konten um weitere 50 Millionen Nutzer zu erhöhen. In den kommenden Jahren soll die Nutzerbasis zudem von aktuell 377 Millionen Konten auf etwa 750 Millionen fast verdoppelt werden. Während schon jetzt fast die 1-Billion-US-Dollar-Marke geknackt ist, soll das gesamte Zahlungsvolumen zukünftig auf 2,8 Billion US-Dollar verdreifacht werden. Die kontinuierlich erreichten Rekordhochs sind für das Unternehmen kein Grund, vom Gas zu gehen, sondern vielmehr, noch mehr Gas zu geben.

Teil dieser Wachstumsbestrebungen ist auch die Übernahme des israelischen Krypto-Verwalters Curv. PayPal will damit seine Bestrebungen untermauern, dass sie in Talente und Technologien investieren, um aus dem Zahlungsdienstleister ein inklusives Finanzsystem zu machen. Mit den Investitionen und der Erweiterung des Produktangebots werden zum einen mehr Nutzer angesprochen, die sich auf PayPal anmelden, zum anderen steigern die Bemühungen auch die Aktivitäten der Nutzer auf der Plattform. Dies zeigt auf weiterhin rosige Entwicklungen für das Unternehmen.

Auch in Lüneburg sind digitale Zahlungsmethoden am Kommen

PayPal begann einst als ein kleiner Bezahl-Button beim Online-Auktionshaus eBay. Seit der Abspaltung von eBay 2015 gibt es für PayPal kein Halten mehr. PayPal wird nun nicht mehr nur genutzt, um online Geld zu versenden, sondern es hat sich in ein umfassendes und diversifiziertes Zahlungssystem entwickelt. So ermöglicht es PayPal auch, kontaktlos im Geschäft mit dem Smartphone zu bezahlen. Mit der Einführung der Bezahlung per QR-Code wird dies nun weiter vorangetrieben.

Auch in Lüneburg ist dieser Trend längst angekommen. Immer mehr Menschen greifen an der Kasse anstatt zum Portemonnaie, zum Smartphone. Mit weiteren Apps wie Google Pay, Apple Pay oder der App Mobiles Bezahlen der Sparkasse Lüneburg können Nutzer lediglich ihr Smartphone an das Kassenterminal halten, um die Zahlung abzuschließen. Kunden erkennen den Nutzen dieser Art der Zahlung zunehmend, da es besonders schnell und einfach funktioniert und das lange Suchen nach Münzen und das Warten auf Wechselgeld damit ein Ding der Vergangenheit werden kann. PayPal setzt auf diesen Markt und entwickelt weiter Lösungen für Nutzer, um ihnen nicht nur online, sondern auch im Geschäft den Zahlungsprozess möglichst einfach zu gestalten.

PayPal befindet sich im Höhenflug, dem so bald kein Ende gesetzt zu sein scheint. 2020 stellte das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte für PayPal dar, während gerade im Februar ein weiterer Rekord mit dem höchsten Aktienwert gebrochen wurde. Der Finanzdienstleister investiert weiter in Produktinnovationen und hat nun auch die Kryptowährungen eingeführt. Mit den Entwicklungen wird es spannend zu sehen, wohin die Reise für PayPal und dessen Nutzerbasis noch führen wird.

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