Sicher surfen und Kommunizieren mit dem richtigen VPN

Während der Corona-Krise Freunde treffen? Einfach nicht angesagt. Zumindest nicht live. Quatschen, zusammen ein Bier trinken, gemeinsam Karten spielen – das alles fällt weg. Gut, dass es einige digitale Tools gibt, mit denen wir unseren Lieben wenigstens am Bildschirm in die Augen schauen und gemeinsam Zeit verbringen können. Ein Überblick über die verschiedenen Tools für Video Calls.

Schnell das Wetter checken, doch noch fix ein Game starten oder eben noch etwas in Notes eintragen – das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Gerade während der Corona-Krise sorgt es für Entertainment, liefert News und ist DAS zentrale Gadgets für unsere sozialen Kontakte. Die hier vorgestellten Tools lassen sich allesamt sowohl auf dem PC als auch auf mobile devices mit den entsprechenden Apps nutzen. Sie unterscheiden sich zum Beispiel darin, wie viele Teilnehmende sich zusammenschalten lassen oder ob sich der eigene Bildschirm für die anderen freischalten lässt.

Was ist ein VPN

Wer dabei sicher surfen möchte, der kann das am besten mit einem VPN. Aber was ist VPN überhaupt? Die Abkürzung steht für Virtuelles Privates Netzwerk und es ist ein Dienst, der durch Verschlüsselung die privaten Daten schützt. Das ist wichtig, wenn man vor allem auch in öffentlichen Netzwerken, wie in den Städten, Bahnhöfen oder Verkehrsmitteln unterwegs ist. So kann man immer anonym im Internet surfen. Doch nun zu den Tools für eine gute Kommunikation:

What’s App

Die meisten haben die App ohnehin auf Ihrem Smartphone. Ein Videoanruf ist hier super easy. Einfach in dem entsprechenden Kontakt auf das Symbol mit der Kamera drücken. Sobald das Gegenüber annimmt ist man auch schon miteinander verbunden. Schönes Extra: Über das Plus-Symbol lassen sich im Nu weitere Kontakt zum Wht’s App-Videocall hinzufügen.

Zoom

Auch Zoom gibt es als App – oder natürlich auf dem PC, für alle die sich fast sehen möchten. So oder so: Zunächst heißt es runterladen und installieren. Außerdem ist eine Registrierung erforderlich, bevor die erste Videokonferenz möglich ist. Danach müssen alle Teilnehmenden eine ID eingeben, unter der sie sich auf dem Channel treffen. Das war’s dann aber auch und der Call kann starten. Das Gute an Zoom: Hier lassen sich während des Calls diverse Features nutzen. Beispielweise kann der eigene Bildschirm für die anderen sichtbar gemacht werden. Auf einem digitalen Whiteboard lassen sich Ideen während der Konferenz visualisieren – ob das für Freunde nützlich ist oder doch eher im Business sei dahingestellt. Zoom kann mit und ohne Kamera genutzt werden. In der Videofunktion freuen sich alle über die hochauflösende HD-Qualität. Übrigens: In der integrierten Chat-Funktion lassen sich textbasierte Infos ganz fix hin und her schicken. Wer das ganze Professionell nutzen wollen, für die oder den ist vielleicht die Webinar-Funktion interessant.

Hangout

Google hat sich während der Corona-Krise etwas einfallen lassen und stellt die Premium-Features seiner Hangouts für einige Wochen kostenlos zur Verfügung. Im Klartext heißt das: so können sich größere Gruppen, mit bis zu 250 Teilnehmenden treffen, Meetings können aufgezeichnet und in Google drive gespeichert werden. Zudem sind Live-Streamings mit bis zu 100.000 Zuschauern möglich. Ein Umfang, den selbst die größten Freundeskreise und Familien nicht sprengen sollten...

Skype

Auf Desktop oder Smartphone ist Skype den meisten sicher längst ein Begriff. Chats, Videoanrufe, Telefonate, das Versenden von Anhängen – das alles ist mit dem Anbieter kein Problem. Gruppenchats und Videocalls lassen sich ruckzuck aufsetzen. Dazu legt Skype eine eigene Kontaktliste an, in der sich jeder miteinander verbindet. Die Option „Freunde hinzufügen“ kann allerdings auch deaktiviert werden, falls man nicht gefunden werden möchte.

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