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Wer eine Website erstellen will, benötigt keine Programmierkenntnisse.

Wer braucht ein Content Management System?

Wer eine Website erstellen will, kommt an der Frage der passenden Software nicht vorbei. Was die richtige Herangehensweise ist, hängt dabei von mehreren Faktoren ab.

Zum einen spielen eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse eine Rolle. Wem die Sprachen MTML und CSS nichts sagen und wer auch Java Script und SQL nicht kennt, ist mit der Nutzung von Redaktionssystemen, sogenannten Content-Management-Systemen (CMS), gut beraten. Mit diesen kann die Website mit Texten, Bildern und Videos, also den Inhalten, gefüllt werden.

Website einfach verwalten

Das CMS ist eine Software, die bei der Verwaltung von Beiträgen für Online- oder Intranet-Präsenzen eingesetzt wird. Mit ihm lassen sich Seiten erstellen und mit unterschiedlichem Content, also den Inhalten, bestücken. Meist hat man dabei Zugriff auf eine interne, digitale Datenbank. Hier können Fotos, Texte und weitere Dateien gespeichert und abgerufen werden.

Wer noch nicht weiß, ob ein CMS das richtige für ihn ist, muss kein finanzielles Risiko eingehen. Schließlich kann man auch ein kostenloses CMS nutzen und damit eine eigene kostenlose Website erstellen.

Für wen eignet sich ein CMS?

Wer Inhalte erstellen und für andere im Internet zugänglich machen will, ist in guter Gesellschaft. Laut Statistischem Bundesamt haben in der EU im Jahr 2019 bereits 35% der Internetnutzer zwischen 16 und 47 Jahren selbstgeschaffene Inhalte auf Websites hochgeladen.

Wer häufig neue Inhalte einstellen will, verschiedene Seiten mit Unterseiten plant kommt da mit einer statischen Website schnell an seine Grenzen. Diese eignet sich, wenn an einem Webauftritt keine Änderungen vorgenommen werden müssen und dieser als reine Visitenkarte genutzt wird.

Sobald Inhalte regelmäßig aktualisiert werden müssen oder eine Vielzahl an Seiten geplant ist, bedarf es einer dynamischen Seite.

Wer hierfür nicht erst die Sprachen HTML, Java Script und CSS erlernen will, kann ein CMS nutzen. Das geht komplett ohne Programmierkenntnisse. Dieses System eignet sich daher für Privatpersonen, Blogger, Foren und Unternehmen gleichermaßen.

Für Unternehmen ist ein CMS zudem eine gute Lösung, da verschiedene Personen Zugriffsrechte erhalten können und mit unterschiedlichen Berechtigungen ganze Seiten erstellen oder nur kleine Bearbeitungen vornehmen können.

Auch ein CMS benötigt Zeit

Zwar ist kein Programmieren nötig, doch der Aufbau und die Funktionen des CMS sollten verstanden werden. Daher ist beim Erstellen einer Website mit einem solchen System etwas Zeit einzukalkulieren. Am besten hat man beim Aufbau schon einen gewissen Plan, wie die Seiten strukturiert sein sollen. Bestücken lassen sich diese meist ganz einfach per Drag-and-Drop, also durch das ziehen und ablegen von Dateien.

#Für die optische Gestaltung gibt es in der Regel verschiedene Templates zum Auswählen. Templates sind Vorlagen für das Layout der Seite. Meist sind diese Vorlagen mit unterschiedlichen Farben und Platzhaltern für Bilder und Texte vorhanden. Diese können aber den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Es fällt also etwas Arbeit an, ehe die Website erstellt ist. Sobald die Struktur steht, ist die Pflege dafür jedoch recht unkompliziert.

In Suchmaschinen gefunden werden

Ein weiterer Vorteil der Nutzung eines Content Management Systems ist, dass die meisten bereits integrierte SEO-Tools haben. Das heißt, dass sie die Inhalte für Suchmaschinen leserlich abbilden. Ist die Website hingegen mit JavaScript erstellt, kann es unter Umständen einen relativ großen technisch Aufwand bedeuten, diese suchmaschinenfreundlich auszugestalten.

Denn Suchmaschinen wie Google lesen die Websites förmlich aus, um sie anhand der verwendeten Keywords, der Links und Backlinks sowie weiterer Kriterien bei Suchanfragen zu platzieren.

Fazit

Wer darüber nachdenkt eine Website zu erstellen, die unterschiedlichen Content beinhalten soll, für den bietet sich die Nutzung eines Content Management Systems an.

Abgesehen von dem zeitlichen Aufwand für das Bestücken der Seiten bietet es zahlreiche Vorteile. Die Website kann so ohne Programmierkenntnisse erstellt und betrieben werden. Neuer Content kann von fast überall und mit jedem Endgerät eingefügt werden. Zudem können mehrere Personen mit unterschiedlichen Zugriffsrechten parallel arbeiten.

Bildquelle:
Pixabay.com