Sonntag , 20. September 2020
Virtual Reality ermöglicht all das, was in der realen Welt nur schwer oder teuer kreierbar ist. Das Eintauchen in (Comic-)Welten ist dabei eine Komponente das virtuelle Einrichten einer Wohnung ist der Ansatz, den die Möbelindustrie verfolgt.

VR-Technik wird immer beliebter

Hinweis: Online-Casinos sind in Deutschland grundsätzlich verboten. Die Ausnahme macht hier das Bundesland Schleswig-Holstein. 

Hinter den zwei verheißungsvollen Buchstaben VR versteckt sich in diesem Beitrag nicht etwa eine wohlbekannte Bank, sondern eine Technologie, die – ausgeschrieben – als Virtual Reality bezeichnet wird. Virtual Reality hat viele Gesichter und lässt sich längst nicht mehr als „Hype“ oder „Trend“ bezeichnen.

Die Redaktion von netzstrategen.com erklärt mit Berücksichtigung des Garnter’schen Hype-Zyklus: Der Hype und das darauf folgende Tal der Enttäuschungen hat die Virtual Reality bereits hinter sich gelassen. Aktuell befindet sich die Technik im Aufwärtswind, was – im Hype-Zyklus-Modell – auch bedeutet: Nach der Erleuchtung kommt die Produktivität und genau an dieser Stelle dehnt sich das zu Grunde liegende Thema in die Breite aus. In diesen Bereichen findet VR-Technik heute bereits Anwendung.

Showrooms ohne Equipment, dafür mit VR-Brille erleben

Vor allem Unternehmen, die ihre Kunden auf der „optischen Ebene“ überzeugen müssen oder wollen, profitieren von der Technik, die die Virtual Reality mit sich bringt. Das bedeutet: Anstatt regelmäßig den Showroom umzugestalten, der im Möbelhandel ebenso zu finden ist wie im Outdoor- und Camping-Bereich, muss dank VR-Technik vornehmlich die Software bzw. das Bilderlebnis ausgetauscht werden.
Mitmachen ist dabei in jedem Fall erlaubt, zumindest ermöglicht das schwedische Möbelhaus IKEA es seinen VR-Usern, standardisierte Zimmer mit den beliebten Massivmöbeln einzurichten. Damit spart sich das Unternehmen nicht nur die Einrichtung und Umgestaltung physisch vorhandener Showrooms, sondern auch der vertriebsorientierte Planer wird durch die passende VR-Technik quasi ersetzt.

Im Bereich Freizeit und Entertainment ermöglicht die VR-Technik, die hier mithilfe einer VR-Brille angedeutet wird, in andere Rolle zu schlüpfen. In seiner Vorstellung steht er nicht vor einer lila Wand, sondern kämpft gegen wilde Tiere im Dschungel.

Auch im Freizeit- und Entertainment-Bereich ist die VR-Technik ein großes Thema. Während die Fahrt in der Achterbahn vor allem einen Effekt auf den Körper des Menschen hat, kreiert die VR-Brille einen zusätzlichen Erlebnisstrang, der dazu dient, mithilfe von Science-Fiction- und Fantasy-Elementen die Achterbahnfahrt zusätzlich zum virtuellen Erlebnis zu machen. Natürlich hat der Trend sich auch längst einen Weg in den Computerspiele-Bereich gebahnt.

Weniger erlebnisreich aber nicht weniger effektiv ist der Effekt der VR-Technologie im Bereich des E-Learnings. Einst saßen Absolventen eines Fernlehrgangs noch als Einzelkämpfer vor ihrem Computer, um zu lernen. Heute tauchen sie mittels VR-Technologie ein in die Welt des virtuellen Studenten und befinden sich zumindest grafisch in einem „echten“ Hörsaal bzw. besuchen eine Vorlesung oder ein Seminar, bei der Interaktion möglich ist.

Die Live-Komponente ist der neueste Kniff der VR-Technik

Virtuelle Welten zu erleben, die durch findige Grafiker vorab gestaltet wurden, ist das, wofür Virtual Reality lange Zeit stand und vielleicht auch ein Stück weit darauf reduziert wurde. Neu auf der Bildfläche der technischen Möglichkeiten ist nun auch die Live-Komponente erschienen, die in vielen Bereichen sichtbar wird und viele Fans findet.

Pokemon-Go entwickelte die VR-Szene weiter und „erschuf“ die Augmented Realität, in der Spielwelt und reale Welt zusammengeführt werden.

Das Live-Erlebnis gibt es für die Fans der Szene in ganz verschiedenen Szenarien. Beim E-Sport-Battle verhilft die VR-Technik dazu, dass der Wettkampf virtuell, aber dennoch hautnah erlebt werden kann. Bei Live-Spiel-Angeboten, wie Pokemon-Go, das lange Zeit als Mega-Hype kursierte, wird die Virtual Reality zur Augmented Reality, in der sich Realität und Spielumgebung zusammentun, um eine neue Form von erlebbarer Spielewelt zu kreieren.

Auch Martin Hill von LiveCasino.de profitiert von der VR-Technik, die das Live-Gambing mit einer neuen, beliebten Spielvariante versieht. Das LiveCasino ist eine Weiterentwicklung des Online-Casinos, das die physisch getrennte Gambler-Gemeinde wieder virtuell zusammenführt und so auch das Gefühl vermittelt, das viele Gambler allein vor dem heimische Rechner lange Zeit sehr vermisst zu haben scheinen. Für das LiveCasino bedeutet die VR-Technik, dass alle Vorteile des Online-Casinos, die vor allem mit Blick auf Öffnungszeiten und Verfügbarkeit deutlich werden, um die Live-Komponente ergänzt werden, die dem Spieler das Gefühl liefert, sich in einer echten Spielbank zu befinden.

Hier wird VR-Technik weiterhin gut ankommen

VR-Technik trägt zweierlei Bedürfnissen bestens Rechnung: Zum einen sehnen sich Menschen nach komfortablen Lösungen für das, was sie in ihrer Freizeit gerne tun. Das bedeutet: Nur wenige wollen sich vom geliebten Sofa erheben, um das Computerspiel mit Freunden zu zocken. Noch weniger wollen ins Casino gehen, was hierzulande nur in den wenigsten Fällen einladend gestaltet ist, sondern vielmehr einer Zockerbude ähnelt. Bedürfnisse wie diese, ebenso wie das Erlernen neuer Fähigkeiten, online zu befriedigen, hilft der auf Komfort bedachten Gesellschaft dabei, eben diesen Komfortfaktor zu erhalten.

Durch VR-Technik werden viele Online-Aktivitäten noch einmal deutlich gesellschaftsfähiger, denn sie bietet all jenen eine Option, die sich in der Online-Welt ein wenig „einsam“ fühlten oder das Realitätsgefühl vermissten, das sie auf dem Sofa der Freunde und im Casino in der Realität hatten. Auch könnte die VR-Technik es schwer motivierbaren Fernlehrgangsteilnehmern einfacher machen, ordentlich ihre Aufgaben zu meistern.

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