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Digitale Welt – mehr Nachhaltigkeit dank globaler Vernetzung

Vorteile und Nachteile bringt sie mit sich, die neue Welt des Internets. Die globale Vernetzung hat dafür gesorgt, dass Menschen heute Güter aus aller Welt bestellen können, was den CO2-Verbrauch für Lieferungen drastisch nach oben getrieben hat. Aber gibt es womöglich auch eine Kehrseite? Kann das Internet dabei helfen, mehr Nachhaltigkeit zu leben? Die Möglichkeit gibt es, allerdings kommt es auf die Bereitschaft zur Mitarbeit durch die Bevölkerung selbst an.

Wie Second Hand die Welt verändert

In den 1980-er Jahren war das Thema Second Hand in Mode. Zahlreiche Läden kauften Bekleidungsstücke an, um sie zu einem günstigen Preis an Kunden weiterzuverkaufen. Heute ist das Geschäftsmodell nahezu ausgestorben, aber warum? Der Grund liegt nicht im geringeren Bedarf der Menschen, sondern im zunehmenden Umzug Richtung Internet. Menschen kaufen noch immer Second Hand, sie nutzen hierfür heute aber virtuelle Flohmärkte.

Das trifft längst nicht mehr nur auf die Bekleidungsindustrie zu, auch Produktionsstätten und Werkshallen kaufen gebraucht. Das ist dank der digitalen Möglichkeiten heute einfacher als jemals zuvor. Wenn ein Unternehmen gebrauchte Blechwalzen kaufen und damit die Produktionsstraße optimieren möchte, reichen heute wenige Klicks im Netz, um die Verfügbarkeit zu überprüfen.

Wer noch vor 30 Jahren mit diesem Gedanken gespielt hätte, wäre auf das Goodwill von Kollegen der gleichen Branche angewiesen gewesen. In der Vergangenheit wurden Tonnen an Ressourcen allein darum verschwendet, weil funktionierende und nicht mehr benötigte Maschinen entsorgt wurden. Heute lässt sich dank der Vernetzung die Nutzungsdauer erweitern, was für alle Seiten Vorteile mit sich bringt.
 
Der Verkäufer muss seine noch funktionstüchtigen Maschinen nicht vernichten und erhält noch einen angemessenen Preis. Der Zwischenhändler, der sich um die Aufbereitung und den Verkauf kümmert, hat einen Job in einem zukunftsorientierten Business. Der Käufer kann beim Kauf Geld sparen, schont die Umwelt und hat gute Chancen, sein Unternehmen als nachhaltig zu präsentieren.

Vom Liveevent zur hybriden Veranstaltung – dank Netzwelt ist es möglich

Ressourcen lassen sich auch in anderen Sektoren sparen. So zum Beispiel wenn es darum geht, Events zu veranstalten. Ob Verkaufsevent oder Messe, ob Informationsveranstaltung oder Bewerbertag – all das kann heute kostengünstig und mit geringer CO2-Belastung ins Netz gelegt werden. Menschen aus aller Welt haben die Möglichkeit gefunden, miteinander in Symbiose zu arbeiten und das ohne, dass dabei Reisen mit Flugzeugen, Bahn oder gar dem eigenen Auto nötig sind.
 
Wenngleich das Internet lokale Veranstaltungen nicht verhindern wird und das auch gar nicht wünschenswert ist, hat die hybride Welt so einige Vorzüge. Das zeigte sich zuletzt während der coronabedingten Schließungen. Diese Zeit trug dazu bei, dass immer mehr Unternehmen auf Vernetzung via Internet setzten und das die Lernbereitschaft deutlich anstieg, wenn es um das Thema Digitalisierung geht.

Fazit: Nachhaltigkeit und Digitalisierung vereinen sich

Zwei Themen, die sich gut miteinander in Einklang bringen lassen. Die Digitalisierung unterstützt die Reduktion von Papierverbrauch, von CO2-Emissionen durch Reisen und vieles mehr. Andererseits unterstützt sie wachsenden CO2-Verbrauch durch die permanente Möglichkeit Lieferungen aus aller Herren Länder. Langfristig gehen Prognosen aber dahingehend, dass die virtuelle Welt die Menschheit dabei unterstützt, ressourcenfreundlicher mit dem Planeten umzugehen und die Natur zu erhalten.

Bildquelle:
Pixabay/geralt