Welche Aktien sind in Krisenzeiten am sinnvollsten?

Ein gutes Aktienportfolio zusammenzustellen, ist keine leichte Aufgabe, egal ob eine Krise vorliegt oder nicht. Denn letztendlich macht es immer die Mischung, die über den Erfolg oder den Misserfolg entscheidet.

Warum gute Aktien in einer Krise besonders wichtig sind

Krisen gibt es viele. Jeden Tag auf der Welt passiert etwas, das Einfluss auf den Aktienmarkt haben kann. Wir leben in einer Gegend, in der wir glücklicherweise mit wenigen Krisen zu kämpfen haben. Corona ist aktuell das Thema, das uns beschäftigt. Aber wir haben keine Probleme mit Kriegen oder territorialen Kämpfen. Deshalb geht es uns sehr gut und wir können uns gar nicht vorstellen, wie es anderen Menschen auf der Welt tatsächlich geht.

Trotz allem ist es wichtig, dass wir unsere Finanzen gut regeln. Dass wir sie nicht nur zusammenhalten, sondern auch so ausrichten, dass im Krisenmodus immer ausreichend Geld vorhanden ist. Wer auf Aktien setzt, muss dafür die passende Auswahl treffen. Anfängern fällt die Wahl des ersten Brokers nicht leicht, weshalb es wichtig ist, sich mit den Grundlagen eines Aktiendepots zu beschäftigen. Der erste Broker ist der Grundstein zu einem guten Aktienportfolio, denn nur gute Aktien werden auch eine Krise überleben.

Den Broker richtig auswählen

Es geht beim Aktienhandel nicht nur darum, die richtigen Aktien zu finden. Es geht zuerst darum, den richtigen Broker zu finden. Hier spielen bereits die Aktien eine Rolle. Denn der Broker muss diese Aktien im Angebot haben, damit sie über den Broker gehandelt werden können. Wer mit dem Aktienhandel starten möchte, sollte sich deshalb zuerst überlegen, welche Aktien er handeln möchte.

Empfohlen wird immer eine gute Mischung. Da sich der Anleger in der Regel selbst um sein Aktiendepot kümmert, ist es gut, wenn er die Firmen kennt, von denen er Aktien kauft. So lässt sich auch besser einschätzen, ob die Aktien krisensicher sind oder nicht. Wird das Aktiendepot gut durchmischt, gleichen sich Verluste und Gewinne sehr gut aus.

Wertstabile Aktien sind in der Regel von großen Unternehmen, die von Krisen wenig beeinflusst werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist Coca-Cola. Der Lebensmittelriese profitiert im Prinzip von jeder Krise. So auch wie andere Lebensmittelhersteller, die am Aktienmarkt verzeichnet sind. Aktien, die sich mit den Themen Umweltschutz, Biotech, erneuerbare Energien und Klima im Allgemeinen beschäftigen, sind ebenfalls gute Anlageobjekte, auch während der Krise. Wer hier eine gute Mischung erzeugt und riskante und weniger riskante Aktien miteinander verbindet, wird immer gut aufgestellt sein.

Wenn dem Anleger bewusst ist, welche Aktien er handeln möchte, kann er den passenden Broker aussuchen. Online und im besten Fall auch mit Hilfe von einem Vergleich. Es gibt viele verschiedene Aktienbroker, die unterschiedlichste Aktien zum Handel anbieten. Eventuell wird ein Broker gewählt, der nicht nur den klassischen Aktienhandel erlaubt, sondern auch den Handel mit Rohstoffen, Devisen und Indizes. So kann eine gute Durchmischung des Depots erzeugt werden, ohne dass unterschiedliche Broker dafür genutzt werden müssen. Das macht die Betreuung des Depots leichter und schafft einen besseren Überblick.

Zudem muss bei der Auswahl des Brokers darauf geachtet werden, welche Kosten für die Nutzung des Depots entstehen. Es gibt Depots, die eine feste monatliche Grundgebühr haben und Depots, die je nach Ankauf und Verkauf der Aktien Gebühren erzeugen.

Der Aktienhandel ist anstrengend und zeitaufwendig

Besonders während einer Krise muss viel Zeit und Geduld in den Aktienhandel investiert werden. Zum einen muss der Anleger seine Aktien kennen und er muss die Unternehmen kennen, die dahinterstehen. Denn er muss genau schauen, wie sich die Aktien entwickeln. Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Verkaufen? Wann muss gehalten werden oder wann muss gekauft werden? Diese Fragen können nur dann beantwortet werden, wenn der Markt beobachtet wird.

Es gibt Unternehmen, die profitieren von einer Krise und es gibt Unternehmen die nehmen großen Schaden an einer Krise. Als gutes Beispiel soll die Corona Krise genannt werden, bei der zum Beispiel die Unterhaltungsindustrie, der Messebau oder auf die Touristikbranche sehr leidet leiden. Aktien von solchen Unternehmen sind in einer Krise selbstverständlich nicht gut. Aber sie jetzt zu verkaufen ist auch zu spät. Hier hätte zeitig reagiert werden müssen.

Was gibt es noch zu beachten?

Der Aktienkauf ist eine Sache, die nicht zwingend auf Beratung und professionelle Tipps ausgelegt sein sollte. Es gibt viele sogenannte Experten, die der Meinung sind, dass sie den exakten Tipp für den Aktienkauf haben. Aber der Handel mit Aktien ist ein spekulatives Geschäft. Niemand kann wirklich genau vorhersagen, wie sich ein Aktienkurs entwickelt. Deshalb ist es nicht immer sinnvoll, auf Expertentipps zu hören, sondern es ist besser, wenn man auf den eigenen Instinkt hört. Wenn man sich selbst ein Bild von der ganzen Sache macht und wenn man selbst seine Entscheidung trifft. Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann am Ende auch gewinnen.

Experten gehen oft von einem großen Anlagevolumen aus. Aber der kleine Anleger hat dieses große Anlagevolumen nicht. Er möchte vielleicht zu Beginn ein paar hundert Euro investieren und erstmal sehen, was passiert. Deshalb sind die Tipps von Experten sich Kleinanleger überhaupt nicht geeignet. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und jeder findet seinen eigenen Weg, wenn er sich mit dem Aktienhandel beschäftigt. Egal ob gerade eine Krise ist oder nicht.

Der Aktienhandel lohnt immer dann, wenn man ausschließlich Geld zum Einsatz bringt, dass zur freien Verfügung steht. Und wenn man Geduld hat. Über Nacht sind bis jetzt die allerwenigsten reich geworden. Es braucht seine Zeit, damit sich ein Aktiendepot entwickeln kann und Renditen abwirft.

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