Kann man mit Trading wirklich Geld verdienen?

Der Traum, in wenigen Klicks Geld am Computer zu verdienen, klingt erst einmal utopisch. Wer über Jahre hinweg mühsam sein Geld auf das Sparbuch gelegt hat und dann schaut, was er für Rendite dafür bekommt, wird maßlos enttäuscht sein. Mittlerweile ist der Zins in einen Rekordtief gefallen. Gibt es da noch andere Möglichkeiten durch das Trading Geld zu verdienen?

Welche Möglichkeiten beim Trading gibt es?

Es gibt zwei Optionen, an der Börse Geld zu verdienen. Es geht aufwärts oder abwärts. In der Fachsprache geht es mit aufwärts long oder mit abwärts short. Einem Trader bleiben nur diese beiden Möglichkeiten, auf einen Kurs oder eine Aktie zu spekulieren. Es ist möglich, Gewinne oder Verluste zu machen. Für Einsteiger ist es wenig ratsam, sich von Anfang an vorzunehmen, mit dem Trading Geld zu verdienen.

Es geht in erster Linie darum, wie viel sich ein Anleger von seinen Spekulationen und der Geldanlage verspricht. Wer sich vorgenommen hat, mehr Renditen oder Zinsen als auf dem Tagesgeldkonto oder dem Sparkonto zu bekommen, der wird wohl mit den meisten Brokern glücklich werden. Die besten Forexbroker auf Aktiendepotvergleich.de gewährleisten einen einfachen Einstieg, eine sichere Einlagensicherung und eine ideale Mindesteinzahlung sowie einen problemlosen Start in den Handel für Anfänger.

In den meisten Fällen ist es möglich, mit einem höheren Risiko ebenso höhere Gewinne mitzunehmen. Im Gegenzug ist es aber auch denkbar, das gesamte Vermögen auf dem Depot zu verlieren. Ausgenommen davon ist der Breakevenpoint. Hier gibt es keinen Preisunterschied zwischen dem Schließen und dem Öffnen von einer Handelsposition. Das Prinzip klingt also erst einmal einfach, die Umsetzung stellt sich als nicht ganz so einfach dar.

Wie können Trader in den Handel einsteigen?

Ein Trader öffnet bei einem Online-Broker ein Konto, zahlt dort Geld ein und kann dann zu einem bestimmten Preis ein Asset kaufen. Danach versucht der Anleger, genau dieses Asset zu einem teureren Preis wieder zu verkaufen. Die Preisentwicklung kommt den Kursen an der Börse gleich. Es gilt also, den günstigsten Moment für den Verkauf ab zu passen, um einen möglichst hohen Gewinn oder eine Rendite mitzunehmen. Die Gewinne für den Trader ergeben sich immer aus dem Preisunterschied zwischen dem Verkauf und dem Kauf. Der Vorteil dieser Geldanlage liegen in der einfachen Umsetzung. Eigentlich dauert der Kauf der Wertpapiere nur ein paar Klicks. Im theoretischen Sinne sind unbegrenzte Gewinne möglich. Die Trader können zwischen einer kurzfristigen oder eine langfristige Anlage wählen. Darüber hinaus kommen immer wieder neue Finanzprodukte hinzu, wie zum Beispiel die Derivate mit Hebel.

Höhere Gewinne und Renditen beim Handel mit Hebel

Hier haben die Trader die Möglichkeit, mit einer Hebelfunktion und mit einem geringeren Kapital auf höhere Werte zu spekulieren. In diesem Zusammenhang warnen die Broker aber die Händler vor den hohen Gefahren, einen Verlust zu erleiden. Stellt ein Trader einen Hebel zum Beispiel bei 20 ein und setzt 1000 € für eine Order. Investiert der Händler auf 20.000 €. Entsprechend hoch kann der Gewinn ausfallen. Das Ganze kann sich ins Gegenteil verkehren und das gesamte Vermögen auf dem Depot geht verloren.

Es gibt aber seit Jahren eine Sicherung, die so genannte Nachschusspflicht. Es handelt sich hierbei um ein Gesetz, das die Nutzer vor Schulden bei einem online Broker schützt. Der Verlust bezieht sich auf das Vermögen bei einem Broker und geht nicht darüber hinaus. Mit anderen Worten kann ein Trader keine Schulden bei einem Broker machen.

Wie viel Geld verdienen die Trader an der Börse?

An dieser Stelle dürfte deutlich werden, dass es möglich ist, Gewinne beim Trading zu machen. Die Rentabilität eines dauerhaften Verdienstes ist aber infrage zu stellen. Der Trader muss eine langjährige Erfahrung mitbringen und darf keine übersteigerten Erfahrungen haben, was seine Gewinne und Einnahmen anbelangt. Selbst die großen Aktionäre an der Börse machen im Hinblick auf die Gewinne eine eher durchschnittliche Rendite, die bei wenigen Prozent liegt. Sie bewegen einfach nur mehr Geld und kommen dann bei höheren Summen an. Wer mehr Geld verdienen möchte, benötigt nicht nur das notwendige freie Kapital, sondern auch Zeit, sich mit den Marktbewegungen, den Kursverläufen und den Anleihen zu beschäftigen.

Das Markenzeichen eines sehr guten und seriösen online Brokers ist es, gerade Einsteigern davor zu warnen, Ihr gesamtes Vermögen auf das Depot einzuzahlen, um sofort in den Aktienhandel einzusteigen. Zumeist verlieren diese Trader ihr gesamtes Geld und gehen damit ein erhebliches Risiko ein. Ihnen fehlt schlichtweg das Wissen und die Erfahrung im Zusammenhang mit diesen Finanzinstrumenten. Ob Währungen, Forex, CFD, Anleihen, Aktien und Division: Die Auswahl ist riesengroß, jeder Trader sollte aber erst mit einem neuen Finanzprodukt arbeiten, wenn er sich genauestens mit seinen Funktionen auskennt. Danach hat er auf lange Sicht gesehen, auch die Chance, höhere Zinsen und Erträge zu erwirtschaften, als es bei den klassischen Anlagen die Möglichkeit ist. Es ist also immer noch nicht die Zeit für den klassischen Sparstrumpf zu Hause gekommen. Es gibt immer noch lukrative Anlagemöglichkeiten für Privatanleger, erfahrene Trader und Profis.

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