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Mit einer Baufinanzierung hinein ins Eigenheim

Drei von vier Mietern hierzulande träumen davon, irgendwann ein Eigenheim zu besitzen. Um dieses Ziel zu verwirklichen, sollten diese sich mit einer Baufinanzierung auseinandersetzen, wofür es unterschiedliche Möglichkeiten gibt. Zu Beginn sollte man allerdings die eigenen Finanzen überprüfen, um auf diese Weise den eigenen finanziellen Spielraum zu ermitteln.

Der eigene finanzielle Spielraum

Ganz gleich, ob Haus oder Eigentumswohnung, um sich den Wunsch nach einem individuellen Eigenheim zu erfüllen, wird in der Regel einen Kredit benötigt. Doch zuvor sollte man sich einen Überblick über die eigenen Finanzen verschaffen. Denn erst im Anschluss an eine Aufstellung aller Einnahmen und Ausgaben ist wirklich klar, wie viel Geld einem monatlich für die Rückzahlung des aufgenommenen Betrags zur Verfügung steht. Dabei wird empfohlen, nicht mehr als ein Drittel des gesamten Nettoeinkommens für die Finanzierung einzuplanen, wobei auch die anfallenden Nebenkosten berücksichtigt werden sollten. Dazu gehörten unter anderem Notargebühren, Kosten für die Baugenehmigung oder einen Grundbucheintrag, die Grunderwerbsteuer sowie diverse Versicherungen. Durch den Budget- sowie den Baufinanzierungsrechner von Baufinanzierung24.com wird die Ermittlung des eigenen Budgets und der optimalen Konditionen deutlich erleichtert und auf Wunsch erhält man eine persönliche, kostenlose Beratung obendrauf.

Arten der Baufinanzierung

Es gibt verschiedene Arten der Baufinanzierung, welche wir im Folgenden kurz eingehen möchten:

  • Volltilgerdarlehen:
  • Bei einem Volltilgerdarlehen wird der Kredit bis zum Ende der Laufzeit komplett abbezahlt. Die Zinsbindung beträgt dabei in den meisten Fällen zwischen 20 und 25 Jahren und der Vorteil liegt bei dieser Art des Darlehens in der Planungssicherheit.

  • Annuitätendarlehen:
  • Bei diesem Modell werden monatliche Raten in gleichbleibender Höhe bezahlt, die sich aus Tilgungs- und Zinszahlungen zusammensetzen. Dabei kommt es jedoch häufig vor, dass das Darlehen im Anschluss an das Ende der Zinsbindung noch nicht komplett zurückgezahlt wurde. Und wie die Konditionen für eine Anschlussfinanzierung ausfallen, kann zu Beginn niemand mit Gewissheit sagen.

  • Forwarddarlehen:
  • Mit einem Forwarddarlehen lassen sich die Konditionen für eine Baufinanzierung bis zu 66 Monate im Voraus festschreiben, wofür bei den meisten Anbietern ein Aufschlag fällig wird.

  • Endfälliges Darlehen:
  • Bei einem Endfälligen Darlehen bezahlen die Verbraucher während der Laufzeit lediglich die anfallenden Zinsen und erst zum Schluss die aufgenommene Kreditsumme.

  • Das variable Darlehen:
  • Wer von den sinkenden Zinsen profitieren möchte, der sollte sich für ein variables Darlehen entscheiden. Denn dabei wird der Zinssatz regelmäßig angepasst, wodurch allerdings auch die Gefahr besteht, im Falle von steigenden Zinsen finanziell stärker belastet zu werden.

  • Der Bausparvertrag:
  • Bausparverträge richten sich vor allen an vorausschauende Menschen, die in der Zukunft von einem Eigenheim träumen. Ein solcher Vertrag besteht aus einer mehrjährigen Ansparphase sowie der anschließenden Tilgungsphase.

Förderungen und Zuschüsse

Je nach Bau- oder Kaufvorhaben kommen verschiedene Förderungen und Zuschüsse infrage. Diese werden sowohl von dem Staat, den Bundesländern sowie den Kommunen angeboten. Wer zum Beispiel den Bau eines energieeffizienten Hauses plant, der hat die Chance auf ein zinsgünstiges Darlehen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW). Dagegen stellt das sogenannte Baukindergeld vor allem für Eltern eine zusätzliche Erleichterung dar und auch über die Banken der Bundesländer kann man einen Zuschuss für einen Bau oder Kauf erhalten.

Was muss bei der Baufinanzierung beachtet werden?

Die finanzielle Belastung durch eine Baufinanzierung ist in der Regel relativ hoch, weshalb die Haushaltsplanung mehrere Jahre im Voraus geplant werden sollte. Die folgenden Tipps können dabei eine große Hilfe darstellen:

  • Vorhandenes Eigenkapital:
  • Je mehr Eigenkapital einem für den Bau oder Kauf zur Verfügung steht, umso besser fallen in der Folge auch die Konditionen aus. Zudem sollte immer ein Puffer in der Höhe von zwei bis drei Monatsgehältern zur Seite gelegt werden, um für den Notfall gerüstet zu sein.

  • Die Zinsbindungsfrist:
  • Bei einer Baufinanzierung wird in der Regel ein fester Zinssatz über einen Zeitraum zwischen 10 und 15 Jahren vereinbart. Zwar führt eine kürzere Laufzeit zu einem niedrigeren Zinssatz, was allerdings die Gefahr birgt, dass der Kredit nach Ablauf der Laufzeit noch nicht vollständig abbezahlt ist. Werden die Konditionen dagegen zu Beginn über einen längeren Zeitraum festgeschrieben, steigen dadurch die Kosten für die Baufinanzierung an.

  • Der Tilgungssatz:
  • Der Tilgungssatz sollte immer so gewählt werden, dass man mit Beginn des Rentenalters schuldenfrei ist. Jedoch sollte immer auch sichergestellt sein, dass man sich durch die monatlichen Raten finanziell nicht übernimmt.

  • Mögliche Sondertilgungen:
  • Eine Sondertilgung ermöglicht zusätzliche Rückzahlungen, zusätzlich zu den monatlichen Raten. Dadurch ist man zwar schneller schuldenfrei, doch in der Regel fallen hierfür zusätzliche Gebühren an.

  • Mögliche Vorfälligkeitsentschädigung:
  • Wird die Kreditsumme schneller als vereinbart zurückgezahlt, entstehen in der Regel zusätzliche Kosten für entgangene Zinszahlungen. Kostenfrei können Bauherren dagegen erst nach einer zehnjährigen Laufzeit aus der Baufinanzierung aussteigen.

Bildquelle:
Pexels.com