Montag , 5. Dezember 2022
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Wie man trotz Bärenmarkt Geld verdienen kann

Das laufende Jahr war alles andere als rosig für die meisten Investoren und Händler. Im Moment deutet sich noch nicht ab, wann es zu einer signifikanten Erholung kommen wird, weil Inflation und Krisen momentan den Alltag bestimmen. Das macht es sehr schwierig, sein Geld und sein Vermögen im derzeitigen Umfeld zu sichern oder sogar zu vermehren. Doch es gibt auch einige Tipps, wie man trotz Bärenmarkt Geld verdienen bzw. sein Vermögen schützen kann.

Einige Sektoren bieten mehr Sicherheit als andere

Der große Treiber hinter der Inflation sind die stark steigenden Rohstoffpreise zur Energieerzeugung. Öl und Gas sind derzeit unglaublich teuer und alternative Quellen nur schwer zu finden. Das treibt alle Erzeugerpreise nach oben, wodurch Ihr Geldwert gemindert wird. Doch auch die gewöhnlichen Anlagen bieten nur selten einen Schutz dagegen, so verloren alle Aktienmärkte ebenfalls bereits 30 %. Es könnte sogar Jahre dauern, bis sie wieder die alten Höchststände erreichen.

Jedoch gibt es einige Sektoren, die von dieser Entwicklung auch profitieren können. Allen voran sind das natürlich erstmal die Unternehmen, die Öl und Gas fördern bzw. Energie bereitstellen. Hohe Preise können diese nämlich einfach weitergeben, weil es praktisch alternativlos für die Kunden ist. Während fast alle Aktien dieses Jahr verloren haben, verdoppelte zum Beispiel der Ölkonzern ExxonMobil seinen Wert. Der Energie-Sektor ist in solchen Krisenzeiten also oft ein sicherer Hafen.

Dabei kann es sich um etablierte Konzerne handeln, die Öl und Gas fördern. Aber auch alternative Energien wie Wasserstoff können sich mittel- bis langfristig als gute Anlage erweisen, wenn zukünftig mehr Länder auf diese umweltfreundliche Energiequelle setzen. Auf Aktiendepot finden Sie dazu eine interessante Pennystocks-Liste mit kleineren Unternehmen aus dem Wasserstoff-Energie-Sektor.

Mit Sachwertanlagen im Bärenmarkt Geld verdienen

Sachwertanlagen wie Immobilien und Gold können ebenfalls eine sichere Alternative zu volatilen Aktienmärkten sein. So steigen Immobilien-Preise in Deutschland unaufhörlich weiter, selbst wenn die Inflation immer wieder neue Rekordwerte erreicht. Die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern ist nämlich ungebrochen hoch, auch weil die Bevölkerung immer größer wird und neuen Wohnraum benötigt.

Eine weitere Alternative kann Gold sein, das sich schon seit Generationen als solide Wertanlage zu Krisenzeiten bewährt hat. In dieser Zeit steigt auch die Nachfrage danach, was zu weiteren Gewinnen führen kann, wenn man sein Portfolio rechtzeitig umgebaut hat. Gold kann man auch bei der Bank halten oder zuhause in physischer Form, falls man sich für den unwahrscheinlichen Zahlungsausfall des Bankensystems absichern will. Bislang hat dieses nämlich noch alle Krisen überstanden, wenn auch nur mit starken Blessuren wie im Jahr 2008.

Zinsen werden langsam wieder attraktiv

Da die meisten Länder die hohe Inflation mit höheren Leitzinsen bekämpfen möchten, spiegelt sich das auch bei den Staatsanleihen entsprechend wider. Diese galten vor wenigen Jahren noch als absolutes Flop-Investment, können aber heute durchaus dazu dienen, zumindest teilweise ein Vermögen zu erhalten. So bekommen Sie derzeit rund 4 % Rendite, wenn Sie sich für Staatsanleihen aus der USA entscheiden.

Natürlich ist das bei Weitem nicht so hoch wie die Inflation, doch diese 4 % sind Ihnen garantiert. Damit können Sie Ihre Kaufkraftverluste teilweise abfangen, bis es zu einer Erholung auf dem Markt kommt. Wenn Sie also jegliches Risiko in dieser volatilen Phase vermeiden möchten, dann sind Staatsanleihen eine durchaus solide Alternative.

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