Montag , 5. Dezember 2022
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Dispo überzogen: So funktioniert die Entschuldung

Deutschland. Manchmal gehen die Dinge Schlag auf Schlag und plötzlich ist das Konto im Minus. Aufgrund der hohen Dispozinsen und der gestiegenen Lebenshaltungskosten fällt es schwer, den Betrag wieder auszugleichen und solide ins Plus zu kommen. Welcher Weg führt aus der Schuldenfalle?

Die Lebensmittelpreise steigen, ganz abgesehen von den Preisen für Energie. Das Leben ist deutlich teurer geworden, und das hat so manches Konto ins Wanken gebracht. Der Dispositionskredit ist für einige Menschen bereits zum akzeptierten Alltag geworden, doch das sollte nicht so sein! Denn die anfallenden Zinsen machen das Leben sogar noch teurer, obwohl doch Entlastung nottut. Also gilt es, den Dispo ein für alle Mal zu verlassen, obwohl dieser Gedanke auf dem ersten Blick illusorisch erscheint. Doch haben auch andere Menschen das bereits geschafft, warum also nicht man selbst?

Konto wieder auffüllen: Diese Optionen stehen zur Wahl

Wichtig ist, das überzogene Konto so schnell wie möglich gründlich aufzufüllen. Im ersten Schritt ist es dafür ratsam, sämtliche Konten und Guthaben durchzugehen, auf der Suche nach Geld, das sich eventuell umbuchen lässt. Liegt irgendwo noch ein altes Sparbuch herum? Das wirft im Moment sowieso kaum Zinsen ab, also ist es besser, die ersparte Summe zur Tilgung heranzuziehen. Einige Menschen haben auch noch Bargeld auf der hohen Kante liegen, das sie auf das betreffende Konto einzahlen können. Eventuell lassen sich noch Volksbankanteile auflösen oder andere, fast vergessene Geldanlagen verflüssigen.

Umschuldung per Kreditaufnahme: Niedrigere Zinsen nutzen

Reicht das alles nicht aus, bleibt noch die Möglichkeit zur Umschuldung. Wenn es schnell gehen soll, ist ein Blitzkredit das Mittel der Wahl zu deutlich niedrigeren Zinsen als der Dispositionskredit der Hausbank. Auf dem Vergleichsportal matchbanker.de haben sich Experten die Mühe gemacht, zahlreiche seriöse Finanzdienstleister aufzulisten, die entsprechende Darlehen vergeben. Besucher dieser Webseite zahlen für diesen Service nichts, sie haben vollen Zugriff auf alle wichtigen Konditionen und können entsprechende Vergleiche anstellen.

Die Zinsen sind als Spannweite angegeben, das heißt, User erfahren erst einmal nur die untere und obere Grenze. Der tatsächliche Zinssatz ergibt sich aus dem konkreten Angebot, das die ausgewählte Bank ihrem potenziellen Kreditnehmer unterbreitet. Es lohnt sich, über die Plattform mit mehreren Dienstleistern in Verbindung zu treten und Daten auszutauschen. So besteht schlussendlich die Möglichkeit, sich den günstigsten Kredit auszusuchen. Sollte sich eine Einigung ergeben, steht das Geld normalerweise schon am nächsten Tag für die Auszahlung bereit.

Nicht vergessen: Jetzt geht es ans Abzahlen!

Mit der Umschuldung ist es aber noch nicht getan, nun gilt es, die nötige Disziplin für das Abzahlen der Schulden aufzubringen. Das läuft nicht von selbst, sondern ist in Zeiten klammer Kassen durchaus mit Anstrengungen verbunden. Wahrscheinlich müssen deutliche Sparmaßnahmen her, zum Beispiel durch einen wohlüberlegten Lebensmitteleinkauf. Oft neigen wir dazu, im Supermarkt ein wenig über die Stränge zu schlagen, vor allem, wenn wir beim Shopping hungrig sind. Ab jetzt steht ein strenges Vorgehen nach Einkaufsliste an, Spontankäufe sind tabu.

Für andere Ausgaben lohnt es sich, ein strenges Limit einzuführen. Das könnte zum Beispiel bei 100 Euro für Kleidung liegen oder bei 50 Euro für Vergnügungen. Am besten ist es, zu diesen Zwecken Bargeld abzuheben, und zwar direkt bei Eingang des Lohns und erst im folgenden Monat nachzulegen. Wenn das Geld weg ist, dann ist es weg. So besteht keine Gefahr, versehentlich zu viel auszugeben. Schlussendlich muss vom eigenen Gehalt mindestens so viel übrig bleiben, dass die monatlichen Tilgungsraten plus Zinsen per Dauerauftrag zahlbar sind.

Extrageld immer direkt in die Schuldentilgung schicken

Wenn es an einer Stelle Extrageld gibt, gehört dieses auf direktem Weg in die Schuldentilgung. Sei es das Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber oder das Geburtstagsgeschenk von den Eltern: Natürlich fällt es leichter, sich von diesen Einnahmen selbst zu verwöhnen, Essen zu gehen oder sich einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. Ein noch schöneres Gefühl ist es aber, endlich schuldenfrei zu sein, und darauf arbeiten clevere Menschen hin. Also besser eine Zeit lang die Entsagung wählen, um möglichst bald finanziell wieder topfit zu sein!

Weitere Tipps für den schnellen Weg zum Ziel

Wer wirklich gute Freunde hat, kann sich zeitweise Geld von ihnen leihen. Wichtig ist, den Betrag pünktlich zurückzuzahlen, damit die zwischenmenschliche Beziehung keinen Schaden nimmt. Mit der erhaltenen Summe lässt sich die Schulden- und Zinslast auf einem Schlag senken. Möglich ist auch, im Internet nach Feierabend ein paar Euros dazuzuverdienen, zum Beispiel als virtuelle Assistenz oder mit Online-Kursen. Dabei kommt es ganz auf die persönliche Begabung an. Wenn die Arbeitszeiten dadurch auch etwas länger werden: Der Kontostand dankt's!

Bildquellen:
Aufmacherbild: Bild von Steve Buissinne auf Pixabay
Textbild: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay