Montag , 5. Dezember 2022
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3 Tipps zum Umgang mit Geld in unsicheren Zeiten

Die Stromrechnung, Brot beim Bäcker, das neueste Handy: Alles wird teurer. Viele Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass Deutschland eine Rezession droht. Von einem „harten Winter" spricht die Wirtschaftswissenschaftlerin Veronika Grimm in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern für den ganzen Euro-Raum. Nach zwei schwierigen Pandemie-Jahren sorgt zurzeit der Krieg in der Ukraine für Fragezeichen. Viele Menschen sind verunsichert und fragen sich, was sie gegen die steigenden Preise tun können.

Gerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, innezuhalten und nicht in Panik zu geraten. Jetzt ist der perfekte Moment, um deine Finanzen zu überprüfen und zu optimieren.

Der richtige Umgang mit Geld zahlt sich aus.

Schulden belasten das Portemonnaie und sind schlecht für die Psyche.
Wer schuldenfrei lebt, kann positiver in die Zukunft blicken. Hast du dir zum Ziel gesetzt, besser mit deinem Geld umzugehen? Dann bist du hier richtig.
In diesem Beitrag haben wir 3 einfache Tipps für dich, die dir helfen, dein Budget zu optimieren.

  • 1. Mit einem Haushaltsbuch behältst du dein Budget im Griff
    Der vielleicht wichtigste Tipp gleich vornweg: Ein guter Überblick ist das A und O, wenn es um den Umgang mit Geld geht. Verschaffe dir also einen Überblick über deine aktuelle Situation. Wie das gelingt? Mit einem Haushaltsbuch.

    Wie viel Geld hast du monatlich zur Verfügung und wie viel Geld gibst du aus? Denke an wiederkehrende Kosten wie Einkäufe, Miete, Versicherungen, Strom und das Handy. Auch weniger häufige Ausgaben wie Reisen oder Konzerttickets sollten berücksichtigt werden.
    Schreibe dir zu Beginn am besten alle deine Ein- und Ausgaben auf. Ob du dazu ein Notizbuch oder eine App verwendest, spielt keine Rolle.

    Du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Bewahre eine Zeit lang sämtliche Belege auf und sehe genau hin, wofür du dein Geld ausgibst. Du wirst überrascht sein, wie schnell sich gewisse Dinge summieren.
    Von nun an solltest du dir alle deine Einnahmen und Ausgaben aufschreiben. Wenn dir ein Notizbuch zu umständlich ist, kannst du auch eine spezielle App wie Goodbudget, Wallet oder Unsplurge verwenden. Viele Haushaltsbuch-Apps sind kostenlos erhältlich.

    Gut möglich, dass es eine Weile dauern wird, bist du dich an deine neue Aufgabe gewöhnt hast. Wir können dir aber versprechen, dass es sich lohnt. Du wirst neue Sparmöglichkeiten entdecken – sei es bei deinen Versicherungen, Haushaltsrechnungen, dem Internetanbieter oder Vereinsmitgliedschaften. Sparen lässt sich überall, setzt aber volle Transparenz voraus.

  • 2. Sag Tschüss zu deiner Kreditkarte und nutze stattdessen eine Prepaid-Karte
  • Keine Frage: Kreditkarten sind praktisch. Der richtige Umgang mit einer Kreditkarte will aber gelernt sein. Die Versuchung ist groß, Geld auszugeben, das man nicht hat. Menschen, die sich Sorgen um Schulden machen, sollten besser auf ein anderes Zahlungsmittel zurückgreifen.
    Prepaid-Karten sind eine interessante Alternative. Sie lassen einen die Vorzüge einer Kreditkarte ohne deren Nachteile nutzen. Wie es funktioniert? Du lädst deine Prepaid-Kreditkarte mit einem Guthaben auf und nutzt sie wie eine herkömmliche Kreditkarte.
    Du kannst mit deiner Karte on- und offline bezahlen. Der Vorteil liegt darin, dass du nur dein Kartenguthaben aufbrauchst und keine Schulden machst. Doch das ist noch nicht alles: Beim Bezahlen musst du weder deine Bankinformationen noch persönlichen Daten angeben. Das ist nicht nur bequem, sondern auch sicher!
    Eine der beliebtesten Prepaid-Kreditkarten in Deutschland ist paysafecard. Du kannst damit einfach für alle deine Einkäufe bezahlen. Möchtest du paysafecard ausprobieren? Du kannst paysafecard hier online kaufen und sofort loslegen.

  • 3. Überprüfe und kündige deine alten Abos
    Heutzutage ist fast alles als Abo erhältlich: Von Entertainment-Services wie Netflix und Spotify über Lebensmittel bis hin zu Sportkursen im Internet. Das Problem dabei? Allzu leicht geht die Übersicht verloren. Vergiss nicht, deine alten Abos zu kündigen, andernfalls bezahlst du für Waren und Services, die du gar nicht mehr brauchst.
    Viele Menschen unterschätzen, wie viel Geld sie für wiederkehrende Zahlungen ausgeben. JP Morgan Chase hat in den USA eine Umfrage durchgeführt und herausgefunden, dass mehr als zwei Drittel der Befragten einen wiederkehrenden Zahlungsdienst vergessen.
    Setz dich also hin und überprüfe deine laufenden Abos. Denke daran, dass du die meisten Dienste mit einem Knopfdruck wieder neu bestellen kannst. Warum also nicht das Netflix-Abo annullieren, wenn du deine Lieblingsserie fertig geschaut hast?

Selbstverständlich gäbe es noch viele weitere Spartipps. Im Grunde läuft es aber immer aufs Gleiche hinaus: Behalte den Überblick, optimiere deine Ein- und Ausgaben und wirf Unnötiges über Bord!

Bildquelle:
Bild von Bruno /Germany auf Pixabay