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Den Garten winterfest machen bevor der Frost kommt

Im August steht der Garten noch in voller Blüte, doch schon im Spätsommer beginnen sich die ersten Blätter zu verfärben. Während man noch die letzten Sonnentage draußen verbringt, bereitet sich die Natur auf den Winter vor. Doch spätestens vor dem ersten Frost sollten Gartenbesitzer aktiv werden und ihren Garten winterfest machen.

Was bedeutet winterfest machen für den Garten?

Möchte man seinen Garten winterfest machen, bedeutet das nichts anderes, als gewisse Vorkehrungen zu treffen, um im Frühjahr wieder einen gesunden Garten vorzufinden. Vor allem der Schutz nicht-winterfester oder empfindlicher Pflanzen steht dabei im Vordergrund. Doch auch andere Dinge sollte man beachten, so dass weder Pflanzen noch Tiere, Gartenmöbel oder Haus im Winter Frostschäden erleiden.

Warum sollte man den Garten winterfest machen?

Die Natur kann vieles selbst regeln. So schützen sich die meisten mehrjährigen Pflanzen beispielsweise durch eine Winterruhe selbst, indem sie ihren Stoffwechsel bei Temperaturen unter 5° C herunterfahren. Während der Winterruhe kann es aber passieren, dass wasserhaltige Pflanzenteile oberirdisch verrotten. Dringen die Fäulnisbakterien in die Wurzeln ein kann das die Pflanze schädigen. Das macht den Winterschnitt vieler Pflanzen erforderlich. Und auch in anderen Bereichen sollte man seinen Garten vor dem Frost schützen und winterfest machen.

Wann sollte der Garten winterfest gemacht werden?

Geht das Gartenjahr vorüber, sollte man direkt damit beginnen, den Garten für den Winter fit zu machen. In unseren Breiten eignet sich dazu der Oktober besonders gut. Spätestens Mitte November sollte man mit dem Schutz besonders sensibler Pflanzen durch sein. Wie man den Garten am besten winterfest macht, wird nachfolgend erklärt.

Nützliche Tipps für den winterfesten Garten

Damit der Garten im nächsten Frühjahr wieder schnell zum Leben erwacht und man keine Verluste oder Schäden verbuchen muss, empfiehlt es sich, folgende Tipps zu beherzigen.

Blumenzwiebeln pflanzen

Eine der ersten Aufgaben bei der Vorbereitung auf den Winter sollte es sein, Lilienzwiebeln für den Frühling zu stecken. Blumenzwiebeln brauchen die Zeit in der dunklen, kalten Erde, um sich auf ein starkes Wachstum im neuen Jahr vorzubereiten. Während einige andere Wintervorbereitungen notfalls auch bis Ende November warten können, sollte das Zwiebelstecken bereits im Oktober erfolgen.

Sträucher, Bäume und Stauden zurückschneiden

Um Fäulnis und ungesunden Wuchs im Folgejahr zu vermeiden, sollten Garteninhaber vor dem Winter ihre Bäume, Sträucher und Stauden zurückschneiden. Doch der Winterschnitt bringt noch einen weiteren Vorteil: Im nächsten Jahr kann die Pflanze durch den Schnitt nämlich gesund, dicht und kräftig weiterwachsen. Bei der Gelegenheit kann man Vogelfutter aufhängen.

Laub rechen und Rasen düngen

Über den Winter hinweg kann Dünger perfekt im Rasen wirken, so dass im Frühling ein starker Wuchs bevorsteht. Damit der Rasen atmen kann, sollte man Laub zusammenrechen. Da Laubhaufen zu den bevorzugten Winterquartieren von Igeln und anderen Kleintieren zählen, entschließen sich viele Gartenbesitzer ein paar schützende Laubhaufen im Garten zu belassen oder ein Igelhaus zu bauen.

Dachrinne säubern und die Gartengeräte einlagern

Wenn das Regenwasser in der Dachrinne nicht mehr ablaufen kann, staut es sich darin. Ist das der Fall schwappt es über und kann auf Dauer gesehen Schäden an der Hausfassade verursachen. Gefriert angestautes Wasser in der Dachrinne, kann es passieren, dass die Rinne Risse oder Löcher bekommt. Um derartige Schäden zu vermeiden, ist es wichtig, die Dachrinnen vor Wintereinbruch vom Herbstlaub und anderen Dinge zu befreien.
Gartengeräte, die im Winter nicht benötigt werden, lagert man am besten in einem Schuppen oder im Keller. Dauerhaft niedrige Temperaturen und Feuchtigkeit könnten sonst dazu führen, dass die Geräte schneller kaputtgehen. 

Bildquelle:
Pixabay.com