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Wenn der Frühling kommt: Wie Sie Ihren Garten fit für das Frühjahr machen

Wenn das erste Tauwetter einsetzt und die Tage wieder merklich länger werden, juckt es dem Gartenfreund in den Fingern: Schließlich soll der Garten möglichst schnell wieder schön aussehen. Um keine wichtigen Vorbereitungen zu vergessen, möchte Ihnen dieser Beitrag die wichtigsten Ratschläge an die Hand geben.

Machen Sie sich ein Bild

Als Erstes sollte der Garten abgegangen werden, um eine Bestandsaufnahme zu machen. Gibt es Pflanzen, die den Winter nicht überstanden haben? Entfernen Sie diese großzügig. Durch den Frost eventuell hochgedrückte Pflanzen sollten sanft eingedrückt und die winterharten Stauden von alten Stängeln befreit werden.

Gartengeräte und Laube auf Vordermann bringen

Bevor Sie mit der eigentlichen Arbeit beginnen, ist jetzt die Zeit alle Geräte auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Scheren und Schaufeln sollten geschärft und gesäubert werden, der Rasenmäher muss bei Bedarf entrostet und gefettet werden. Kontrollieren Sie ggf. auch das Gartenhaus auf Winterschäden und prüfen Sie, ob eine Lasur des Holzes fällig ist. Auch die Reinigung der an den Garten angrenzenden Kellerschächte ist jetzt angesagt, um die Lichtschächte vom Unrat des Winters und von Insekten zu befreien. Oder Sie sparen sich zukünftig diese mühevolle Arbeit und installieren Lichtschachtabdeckungen auf den Kellerschächten, um so langfristig Schmutz und Nässe fernzuhalten.

Umgraben und Düngen der Beete

Sehr ton- oder lehmhaltige Böden sollten jetzt umgegraben werden, falls dies nicht schon im Herbst geschehen ist. Lockern Sie die Erde großzügig auf, bevor Sie die Oberfläche am besten mit einer Harke glätten und die Böden im Anschluss einige Zeit ruhen lassen. Bereits vorher genutzte Böden dagegen brauchen in der Regel nicht extra umgegraben zu werden, außerdem schont man so die darin lebenden Mikroorganismen. Lockern Sie daher die Oberfläche höchstens etwas auf. Auch ist jetzt die Zeit, die für Anpflanzungen vorgesehenen Bereich mit Dünger in Form von Stickstoff und Mineralien zu versorgen. Gut geeignet hierfür sind Hornspäne und Gesteinsmehl sowie Komposterde.

Zurückschneiden der Bäume und Sträucher

Auch sollten die Baumkronen und Stauden nun gekürzt und von alten Trieben befreit werden. Ihre Laubhölzer können Sie bereits nach dem letzten Frost zurückschneiden. Sträucher und Hecken sollten ebenfalls soweit eingekürzt werden, dass die sie umgebenden Pflanzen genügend Licht und Platz für Wachstum haben.

Aussaat und Pflege

Nachdem Sie Unkraut und Laub von den Böden entfernt und die Oberfläche etwas aufgelockert haben, können Sie ab März mit der Aussaat beginnen. Besonders für die frühe Setzung geeignet sind Zwiebelpflanzen und Wurzelgemüse, ab April auch Obstsorten und Nachtschattengewächse. Wenig robuste Pflanzen sollten über Nacht noch vorsichtshalber abgedeckt werden. Um auch den Rasen optimal pflegen zu können, befreien Sie ihn zunächst von abgestorbenem organischem Material und Unkraut, bevor Sie ihn das erste Mal mähen. Danach stehen das Vertikutieren und Düngen an, um den Boden zu lockern und den Rasen zusätzlich zu belüften. Säen Sie lichte Stellen nach und mähen Sie den Rasen ab jetzt möglichst wöchentlich. Wenn Sie nun Ihren Garten regelmäßig bewässern und bei Bedarf nachdüngen, dürfte einer erfolgreichen Ernte im Herbst nichts mehr im Wege stehen.

Bildquelle:
Pixabay.com