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Nützliche Tipps für die richtige Pflanzenpflege im Garten

79 Prozent aller deutschen Haushalte verfügen über einen Garten oder zumindest eine Terrasse oder einen Balkon, auf dem Kübelpflanzen ihren Platz finden. Rund 35 Millionen Gartenbesitzer hat die Bundesrepublik in ihrer Statistik erfasst. Doch schnöde Zahlen werden der erholsamen und entspannenden Wirkung von Gartenarbeit und dem Anblick eines gut gepflegten Gartens nicht gerecht. Wer sich für eine eigene grüne Enklave entscheidet, muss jedoch auch einen gewissen Arbeitsaufwand in Kauf nehmen. Mit der richtigen Haltung und den passenden Pflegetipps kann schon das Gefühl, in die Erde zu greifen, wohltuend sein.

Garten nach Kalender pflegen

Fachleute sprechen nicht umsonst vom Gartenjahr. Im Frühjahr ist es etwa Zeit, den Rasen wieder auf Vordermann zu bringen. Kahle Stellen sollten mit Grassamen ausgebessert werden. Das gesamte Rasenfeld gehört mit einem Vertikutierer oder zumindest einem Rechen bearbeitet, um so Moos herauszulösen und die Grasnarbe mit Sauerstoff zu versorgen.

Die Wochen nach dem letzten Bodenfrost sind ebenfalls geprägt von Rückschnittarbeiten, etwa an Rosen oder Lavendel. Wer seine Hecke oder einen Baum stutzen möchte, der sollte bedenken, dass nach der Baumschutzverordnung in den meisten Bundesländern dies nur bis Ende Februar erlaubt ist. So sollen auch nistende Vögel geschützt werden.

Während man im Sommer den Garten hauptsächlich mit Wasser versorgen muss, stehen im Herbst dann Erntearbeiten an. Gegen Ende des Herbstes sollte man dann Kübelpflanzen entweder reinstellen oder aber gut gegen den Frost einpacken und auch daran denken, die Töpfe von unten, etwa durch eine Styroporplatte zu schützen.

Wann und wie man etwa ein Hochbeet richtig anlegt und pflegt und weitere Ideen und Tipps rund um den Garten und seine Pflege findet man auch unter Haushaltstipps auf Frag-Mutti.de. Hier kann man sich auch gezielt zu bestimmten Themen informieren.

Wasser, das wichtigste Element

Auch Laien können in ihrem Garten oder auf dem Balkon gar nicht so viel falsch machen, Hauptsache sie achten auf die richtige Bewässerung. Nicht alle Pflanzen benötigen gleichermaßen Wasser. Die Hortensien etwa sind immer sehr durstig, ebenso der Bambus. Eine Olive im Kübel mag es lieber zu trocken, als zu feucht.

Wichtig ist auf jeden Fall dafür zu sorgen, dass alle Pflanzen regelmäßig gewässert werden, selbst wenn man im Urlaub ist. Hat man keinen Verwandten oder netten Nachbarn, der dies übernehmen kann, bieten sich Zeitschaltuhren kombiniert mit Tröpfchenschläuchen an. So wird, je nach Programmierung, ein- bis zweimal am Tag Wasser durch einen Schlauch zu den Pflanzen geführt.

Kübelpflanzen richtig umtopfen

Wer einen Balkon sein Eigen nennt, greift zur Begrünung meist auf Kübelpflanzen zurück. Auch Terrassen lassen sich damit schön begrünen. Ist eine Pflanze nach einer gewissen Zeit zu groß für den bisherigen Kübel geworden, muss ein etwas größerer Pflanzkübel her. Die Betonung liegt auf “etwas größer”, denn die meisten Pflanzen mögen es nicht, plötzlich in sehr große Gefäße umgetopft zu werden. Gerade die Olive ist in diesem Fall sehr empfindlich.

Wichtig ist, unten in den Topf ein bisschen Split, größere Kiesel oder Tongranulat zu füllen, das sorgt für die passende Drainage und im Topf kann sich kein Stauwasser bilden, das die Wurzeln sonst angreifen kann.

Dann kommt neue Erde hinein und mittig wird die Pflanze mit ihrem Wurzelballen platziert. Schließlich kann man die Bereiche darum wieder mit Erde auffüllen. Der Wurzelballen sollte nicht zu tief eingegraben werden.

Hat man diesen Arbeitsschritt abgeschlossen, sollte der neue Pflanzkübel gut gewässert werden.

Pflanzen gegen Schädlinge

Wer mit Mücken, Wespen oder anderen Schädlingen kämpft, sollte in seinem Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon auf stark duftende Kräuter setzen. Gerade Rosmarin, Lavendel, Pfefferminze, Salbei oder Basilikum werden von den ungeliebten Gästen in der Regel gemieden.

Fazit

Noch zwei wichtige Fakten zum Schluss. Seitdem immer mehr Vorgärten mit Kies in deutschen Städten verboten werden, gilt wieder: Der Vorgarten ist eine Visitenkarte für die Hauseigentümer. Darum sollte man hier ein besonderes Augenmerk darauf haben. Die unbeliebteste Gartenarbeit ist bei den Deutschen übrigens Unkraut jäten. Hier helfen aber auch gut gewählte Bodendecker, die Unkraut gar nicht erst wachsen lassen.

Bildquelle:
Unsplash.com