Samstag , 26. September 2020

Wasserspaß zuhause: Tipps und Tricks für den eigenen Pool

Nicht mehr lange und der Sommer steht vor der Tür. Normalerweise wären viele Deutsche nun ins Ausland auf Urlaub gefahren, aber dank der derzeitigen Corona-Krise fallen sämtliche Reisen ins Wasser. Wer sich aber trotzdem während der heißen Monate Abkühlung wünscht, entscheidet sich vermehrt für einen eigenen Swimmingpool. Ob groß oder klein, luxuriös oder nachhaltig– Swimmingpools gibt es schon für kleines Geld und kommen in Zeiten des Virus praktisch wie gerufen. Was Sie bei der Wahl Ihres Pools beachten müssen, erfahren Sie hier.

Welcher Pool soll es sein?

Die Auswahl zwischen den einzelnen Modellen ist groß und stellt viele Interessenten vor eine schwierige Entscheidung. Die Klassiker unter den Swimmingpools sind meist rechteckig und besitzen eine Tiefe von etwa 1.50 Meter.

Je nachdem, ob Kinder vorhanden sind, gibt es auch niedrige Bereiche. Normale Stahlmantelrundbecken ohne viel Drumherum sind bereits ab etwa 1.000 Euro zu haben. Wer es lieber etwas luxuriöser hat, muss schon mit etwas mehr Geld rechnen.

Bei Edelstahlbecken sieht die Sache schon etwas anders aus: Für den Einbau muss das Erdreich zuerst ausgehoben werden, was bereits einige tausend Euro kosten kann.

Hinzu kommt noch das fest installierte Folienbecken um die 10.000 Euro. Betonpools mit einer speziellen Beschichtung können wiederum bis zu 30.000 Euro kosten.

Wer handwerklich begabt ist, hat hier einen wesentlichen Vorteil, da viele Schritte selbst gemacht werden können. Ansonsten kann der Bau eines Pools ziemlich schnell ins Geld gehen.

Sie sollten sich daher im Vorfeld genau überlegen, ob es unbedingt ein Edelstahlbecken sein muss oder ob auch ein normales Stahlwandbecken seine Zwecke erfüllen könnte.

Laufende Kosten beachten

Mit den Anschaffungskosten alleine ist es nicht getan. Ein Pool muss laufend instandgehalten und mit etwaigen Pflegemittel gereinigt werden.

Hinzu kommen noch mögliche Reparaturen, die über die Monate hinweg anfallen können. Wie viel Geld Sie letztendlich für den Unterhalt Ihres Pools ausgeben, hängt demnach von verschiedenen Faktoren ab.

Die Instandhaltung kleiner Pools kostet im Regelfall zwischen 500 und 1.000 Euro jährlich. Zusätzlich werden noch Stromkosten aufgrund von Heizung und Filteranlagen berechnet.

Gerade die Poolheizung kann hohe Kosten verursachen, da diese davon abhängen, wie häufig der Pool im Jahr beheizt wird, wie groß dieser ist und welche konstante Wassertemperatur er haben soll.

Zubehör nicht vergessen

Zu einem Pool gehört selbstverständlich auch bestimmtes Equipment, welches Sie in die Erstanschaffung mit einkalkulieren müssen. So ist neben einem Pool-Kescher auch eine Poolpumpe wichtig, um für sauberes Wasser im Schwimmbad zu sorgen.

Pumpen saugen das Wasser an und lassen es durch eine Filteranlage laufen. Anschließend wird es gereinigt wieder in den Pool zurückgeleitet. Unabhängig davon verteilt eine Pumpe reinigende und pflegende Chemikalien wie Chlor im Pool.

Poolpumpen funktionieren meist nur mithilfe eines Skimmers. Dieser saugt das Wasser an und leitet es von der Pumpe zur Filteranlage weiter.

Hierbei wird zwischen einem Einhänge- und Einbau-Skimmer unterschieden. Letztere müssen bereits während der Installation des Pools angebracht werden, während Einhänge-Skimmer erst nachträglich am Beckenrand befestigt werden müssen.

Zu guter Letzt sollten Sie auch nicht auf die Poolleiter vergessen, die Ihnen das Ein- und Aussteigen ermöglicht.

Wer möchte, kann sich natürlich auch über weiteres Zubehör wie beispielsweise Poolabdeckung oder Poolsauger informieren. So können Sie Ihren Pool ganz nach Ihren Vorlieben gestalten.

Auch wenn es während Corona nicht möglich ist, in ferne Länder zu reisen, können Sie sich trotzdem ein wenig Urlaubsfeeling nach Hause holen.

Titelbild: © iStock – Hussein Kassir