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Garten einbruchsicher machen: Die besten Tipps

Während es sich Gartenbesitzer im Sommer im grünen Paradies gemütlich machen, verstauen sie Gartengeräte und wichtige Werkzeuge während der kalten Jahreszeit häufig im Gartenhaus. Doch insbesondere im Herbst und Winter, wenn es draußen schon früh dunkel wird, dringen Kriminelle und Diebe im Schutz der Dämmerung unbefugt auf Privatgelände ein. Der nachfolgende Beitrag gibt Gartenbesitzern wertvolle Tipps und Hinweise, wie sie ihren Garten einbruchsicher machen können.

1. Zugang zum Garten einbruchsicher machen

Um den eigenen Garten sinnvoll vor Einbrüchen zu schützen, sollten Besitzer bereits an der Grundstücksgrenze beginnnen. Denn: Wenn der eigene Garten von einem hohen Zaun umgeben ist, fühlen sich viele Kriminelle bereits abgeschreckt. Anstelle dichter Hecken, auf denen Eindringlinge nach oben klettern könnten, sollten Gartenbesitzer lieber auf Zäune aus Polen setzen.

Gut eignen sich zum Beispiel Doppelstabmattenzäune als praktische Grundstückseinfassung, die darüber hinaus einen integrierten Sichtschutz bieten. Zusätzlich zum Zaun benötigen Gartenbesitzer das richtige Schloss, um das Tor zu sichern. Ein sogenanntes Einsteckschloss sichert zum Beispiel Gartenzäune aus Leichtmetall ab. Kastenschlösser eignen sich vor allem für neuartige Tore. Für einfache Holzzäune machen sich alternativ Vorhängeschlösser gut, die jedoch nicht so zuverlässig schützen wie robuste Einsteck- oder Kastenschlösser.

2. Gartenhaus absichern

Nicht minder wichtig ist das Herzstück des Gartens, das Gartenhäuschen. Dort erhoffen sich viele Einbrecher mögliche Gewinne und haben es deshalb besonders oft auf die Gartenlaube abgesehen. Umso wichtiger ist es, das Gartenhaus auch im Winter effektiv gegen Diebstahl abzusichern:

  • Wenn möglich, sollten Gartenbesitzer alle Wertgegenstände aus dem Gartenhaus entfernen. Dies gilt insbesondere für die kalten Jahreszeiten, in denen der Garten nicht täglich genutzt wird. Besonders begehrtes Diebesgut sind zum Beispiel Werkzeuge, aber auch Vorräte, Einrichtungsgegenstände und Heimelektronik.
  • Auch bei einem Gartenhaus kann ein nicht zu knackendes Schloss wahre Wunder bewirken. Während Zylinderschlösser ungebetene Gäste fernhalten, erschweren es Schließbleche den Dieben, gewaltsam in das Häuschen einzudringen.
  • Oftmals wird selbst gründlichen Gartenbesitzern der Notschlüssel zum Verhängnis. Denn Einbrecher kennen die beliebten Verstecke und spüren diese mühelos auf. Deshalb an dieser Stelle nochmals der Hinweis, dass Ersatzschlüssel niemals im Blumenkasten oder unter der Fußmatte deponiert werden sollten. Besser ist es, einem zuverlässigen Nachbarn den Zweitschlüssel zum Gartenhaus anzuvertrauen.
  • Leider lassen sich Gartenfenster eher schwerlich absichern. Falls die Architektur des Hauses es erlaubt, besteht die effektivste Maßnahme darin, Gitter vor den Fenstern anzubringen. Falls das nicht möglich ist, lassen sich die Fenster mit Voll- oder Schichtholzplatten verriegeln.
  • Selbst dann, wenn ein Gartenbesitzer den ganzen Tag auf seinem geliebten Grundstück verbringt: Die Tür zum (Garten)Haus sollte immer geschlossen und noch besser abgeschlossen werden. Denn es gibt dreiste Diebe, welche die Gelegenheit beim Schopf packen und sich Zutritt durch offene Türen verschaffen, während Gartenbesitzer am anderen Ende werkeln und den Einbruch trotz ihrer Anwesenheit gar nicht bemerken.

3. Alarmanlagen und Licht installieren

Neben den mechanischen Sicherheitsvorkehrungen lassen sich Einbrecher mit Alarmanlagen und Lichtinstallationen wirksam abschrecken. Für Gartenhäuser bieten sich vor allem Bewegungsmelder an, die den Aktionszeitraum der Einbrecher erheblich verkürzen und diese in die Flucht schlagen können. Noch effektiver, aber teurer in der Anschaffung sind Videoüberwachungssysteme. Diese zeichnen, sobald sich Bewegungen im Sichtfeld der Kamera bemerkbar machen, Bilder oder Serienaufnahmen auf.

Auch Licht kann abschreckend wirken, da sich viele Einbrecher nur im Schutz der Dunkelheit sicher fühlen. Sinnvoll ist es deshalb, helle, energiesparende LED-Lampen einzusetzen. Kombiniert mit einem Bewegungsmelder sind Gartenbesitzer hierbei auf der sicheren Seite. Es gilt darauf zu achten, dass der Sensor viel Fläche vom Garten einbezieht und idealerweise bis zur Terrassentür und dem Gartenhaus reicht.

4. Gartengeräte und Möbel schützen

Nicht nur das Gartenhaus, auch draußen stehende Möbel benötigen Schutz. Am einfachsten wäre es, die Gartenmöbel über den Winter beispielsweise im Keller oder in einem geschützten Lagerraum abzustellen. Falls die Möbel im Winter draußen stehen bleiben sollen, bietet es sich an, diese mit langen Drahtschlössern abzusichern. Noch sicherer ist es, die Gartenmöbel mit einer festen Verankerung im Boden festzumachen. Dank der passenden Vorrichtung wird ein Diebstahl stark erschwert, zumal Eindringlinge oft unter Zeitdruck stehen und sich nicht ewig an den Möbeln zu schaffen machen können. Ihren Versuch geben sie durchschnittlich nach fünf Minuten auf, weshalb auch die Polizei dazu rät, es den Dieben so schwer wie möglich zu machen und diese mit effektivem Einbruchschutz lange hinzuhalten.

Weiterhin erweist es sich als gute Vorsichtsmaßnahme, die Möbelstücke und Geräte entweder zu beschriften oder zu fotografieren. Wichtig sind eindeutige Merkmale, etwa spezielle Markierungen, sodass erbeutete Gegenstände schwer weiter in Umlauf gebracht werden können. Auch zur Nachverfolgung durch die Polizei können Aufkleber, Plaketten oder wasserfeste Markierungen enorm hilfreich sein.

Bildquelle:
Bild von Ingeborg auf Pixabay