Der Bart juckt! Was hilft?

Der Bart ist mehr als eine bloße Ansammlung von Haaren. Er ist ein Fashion-Statement und für viele Männer ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Doch so schön der Bart auch ist, er ist mit vielen Herausforderungen verbunden. So zeigen Studien, dass ein Großteil der Männer unter Juckreiz leidet. Die Gesichtshaut unterhalb des Prachtexemplars ist gereizt und verleitet die Männer beständig zum Kratzen. Kämpfen auch Sie mit dieser Art von Problemen? Keine Angst, Sie müssen sich nicht von Ihrem Bart verabschieden. Stattdessen stellen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor, um die Symptome zu lindern und der Ursache auf den Grund zu gehen.

Die Ursache des Juckreizes

Es gibt viele Erklärungen für den Juckreiz. Häufig hängt es damit zusammen, dass der Bartwuchs noch ganz am Anfang steht. Die Haut muss sich erst an die unzähligen Haare gewöhnen, die durch die Hautoberfläche brechen. Sie ist empfindlich und reagiert auf die kleinsten Bewegungen mit Hautreizungen. Doch nicht nur Neueinsteiger, sondern auch alte Hasen können urplötzlich unter einem Juckreiz leiden.

Generell gelten Männer als eher minimalistisch veranlagt. Sie benutzen 3-in-1-Shampoos und auch die Gesichtsreinigung ist von sehr wenig Aufwand gekennzeichnet. Diese ist allerdings enorm wichtig, um Bakterien und andere Rückstände aus den Barthaaren zu waschen. Denn mangelt es an Hygiene, schrillen die Alarmglocken des Körpers und machen Sie auf das Problem aufmerksam. Weiterhin führen sinkende Temperaturen und die trockene Heizungsluft dazu, dass es der Haut an Feuchtigkeit fehlt. Die trockenen Hautstellen schuppen und führen zu einem unangenehmen Juckreiz.

Zu guter Letzt ist es auch möglich, dass Ihr Rasierer Altersschwächen aufweist. Durch die Verwendung von stumpfen Klingen wird die Haut gereizt und verletzt. Bakterien sammeln sich in den Wunden an und führen zu einer sensiblen, juckenden Haut.

Das können Sie tun, wenn der Bart juckt

Viele Männer sind häufig ratlos, wenn der Juckreiz beginnt. So schwer es ihnen auch fällt, in den meisten Fällen entscheiden Sie sich dazu, den Bart zu entfernen. Die Experten von Haar-Profi.net verraten, dass diese Methode zwar sehr effektiv ist. Sie ist aber nicht die einzige Lösung:

Lassen Sie die Finger vom Bart

Gerade der Bart ist eine fiese Bakterienschleuder. In ihm sammeln sich Essensreste an und auch Speichel sowie abgestorbene Hautpartikel verfangen sich gerne in der Haarpracht. Darüber hinaus werden die Hände magisch vom Bart angezogen. Bei schweren Denkaufgaben im Büro, nach dem Toilettengang oder auch vor dem Schlafen wird gerne in den Bart gegriffen. Das mag zwar beruhigend wirken und wohl auch die Konzentrationsfähigkeit stärken, doch vor allem können sich dadurch Bakterien, Dreck und Rückstände in den Haaren ansammeln. Versuchen Sie also den Drang zu bekämpfen und lassen Sie die Finger von Ihrem Bart.

Bürsten Sie Ihren Bart regelmäßig?

Eine weitere Möglichkeit, um dem Juckreiz entgegenzuwirken, besteht in der Verwendung einer Borsten- oder Bartbürste. Mit ihrer Hilfe wird die Gesichtshaut stimuliert, was zur Förderung der Talgproduktion führt. Infolgedessen werden selbst eingewachsene Haare an die Oberfläche gedrückt. Im Allgemeinen sind nämlich diese für das Jucken und Kratzen der Haut verantwortlich. Vergessen Sie allerdings nicht, auch die Bürste regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren!

Auch ein Bart will gereinigt werden

Wie bereits dargelegt, stellt der Bart ein Sammelsurium von Essensresten, Bakterien und anderen Substanzen dar. Daher empfiehlt es sich, die Haare ein Mal pro Tag zu säubern. Für die Haarwäsche kann ein herkömmliches, mildes Shampoo verwendet werden. Wer etwas mehr investieren möchte, kann sich für eine gute Bartseife oder andere spezielle Pflegeprodukte entscheiden.

Bartöl kann den Juckreiz lindern

Die wohl beliebteste Methode ist das Bartöl. Enthalten ist oftmals eine Kombination aus verschiedenen Trägerölen, die sich besonders für die Gesichts- und Bartpflege eignen: u. a. Mandelöl, Jojobaöl oder Arganöl. Die Öle sind für ihre beruhigende Wirkungsweise und Schutzfunktion bekannt. Durch eine regelmäßige Behandlung werden Haut und Barthaare mit Feuchtigkeit versorgt. Nach bereits wenigen Tagen werden Sie positive Ergebnisse verzeichnen können.

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