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Moos gegen Falten? Damit rechnet kaum jemand!

Die Auswahl an Anti-Aging-Wirkstoffen und zugehörigen Produkten ist riesig: Q10, Hyaluronsäure, Retinol… Die speziellen Substanzen versprechen, Falten verschwinden zu lassen. Bei den Testinstituten fallen die teils teuren Cremes reihenweise durch, da sie anscheinend keine sichtbare Wirkung zeigen oder sogar problematische Inhaltsstoffe beinhalten. In Erfahrungsberichten zeigt sich eine besondere Moossalbe als sehr vielversprechend. Was genau hinter dem pflanzlichen Wirkstoff steckt, erfahren Sie hier!

Was ist das Besondere an Moos?

Auf den ersten Blick erscheinen Moose relativ unspektakulär. Die grünen Landpflanzen wachsen auf Flächen, die von anderen Pflanzen häufig nicht besiedelt werden können, da sie zu wenige Nährstoffe bieten. Dazu zählen zum Beispiel dunkle Waldböden, Steine oder auch offene Standorte wie Terrassen.

Im heimischen Garten oder zwischen den Steinen werden sie oft sogar eher als lästiges Unkraut empfunden. Dabei spielt das Moos in unserem Ökosystem eine entscheidende Rolle. Es ist eine sogenannte Pionierpflanze, also eine Pflanze, die dank ihrer besonderen Anpassungsfähigkeit dafür sorgt, dass neue, vegetationsfreie Gebiete besiedelt werden können. Auch für artenreiche Mikrolebewesen bieten Moose einen Lebensraum. Nicht zuletzt besitzen sie die wichtige Fähigkeit, Mineralien und Wasser für das Ökosystem zu erschließen. Das Moos kann Wasser speichern und es in Dürrephasen wieder abgeben. Dadurch regelt es das Mikroklima seiner Umgebung. Auch als Bioindikatoren werden sie genutzt. Je nach vorkommenden Moosarten kann ermittelt werden, welche Lebensbedingungen an einem Ort vorherrschen.

Nicht zuletzt hat das Moos eine weitere nützliche Fähigkeit: Es kann Schadstoffe filtern und an sich binden. Feinstaub oder Schwermetalle aus der Umgebung können so von den Moosen aufgenommen werden. Daher werden sie häufig in Gebieten mit hoher Schadstoffbelastung angepflanzt.

Wie wurde aus Moos ein Anti-Falten-Wirkstoff?

Bis aus der Moospflanze ein aktiver Anti-Falten-Wirkstoff wurde, ist einiges passiert. Moose existieren schon seit über 400 Millionen Jahren auf unserer Erde. Sie gelten als die erste Landpflanze, entwickelt haben sie sich aus der Grünalge. Durch ihre evolutionäre Entwicklung entstand ein Lebensraum mit genügend Sauerstoff, sodass weitere Pflanzen und auch Tiere entstehen konnten.
Das Moos hat bis heute überlebt, anders als es bei vielzähligen anderen Lebewesen der Fall ist. Das liegt vor allem daran, dass Moos eine besonders widerstands- und anpassungsfähige Pflanze ist. Extreme Wetterbedingungen und karge Lebensgrundlagen sind kein Problem. Dadurch sind sie zum Modellorganismus der Evolution geworden und dienen als einer der Schwerpunkte der evolutionsbiologischen Forschung.

Eine besondere Entdeckung demonstriert die seltene Widerstandsfähigkeit des Mooses. Auf einer Expedition in der Antarktis entdeckten Forscher zufällig Moos, das seit etwa 1500 Jahren unter einer dicken Eisschicht eingefroren war. Erstaunlicherweise begann die aufgetaute Pflanze, wieder zu wachsen. Bis zu dieser Entdeckung hatte man angenommen, dass mehrzellige Organismen maximal rund 20 Jahre lang überleben können. Doch das Moos der Antarktis zeigte das Gegenteil. Das weckte das Interesse zahlreicher Wissenschaftler, auch im dermatologischen bzw. kosmetischen Bereich. Ihr Ziel war es, die außergewöhnlichen Eigenschaften des Mooses zu extrahieren und für den Menschen nutzbar zu machen. So kam es zur Entwicklung von Aktivmoos.

In einem aufwendigen biotechnologischen Verfahren war es möglich, aus dem Moos einen aktiven Wirkstoff zu gewinnen, der sich auf der Haut anwenden lässt.

Wie wirkt Moos gegen Falten?

Unsere Haut altert. Das zeigt sich früher oder später bei jedem Menschen in Form von Falten, Altersflecken oder einer allgemein schlaffen, fahlen Haut. Dieser Hautalterungsprozess kann nicht verhindert werden, da er auch von der Genetik mitbestimmt wird. Die Hautalterung wird von äußeren Einflüssen jedoch deutlich vorangetrieben. Ein Großteil der Falten entsteht nur durch vermeidbare Schäden. Hierzu zählen zum Beispiel die UV-Strahlung, der Alkohol- und Nikotinkonsum, aber auch eine ungesunde Ernährung oder Umwelteinflüsse wie Luftschadstoffe. Je älter die Haut wird, desto schwerer fällt es ihr, sich zu erholen und vor den schlechten äußeren Einflüssen zu schützen. Spezielle Wirkstoffe können hier für eine effektive Pflege sorgen, die verhindert dass die Haut vorzeitig altert.

Damit das Moos gegen Falten wirken kann, braucht es einen aktiven Wirkstoff. Das sogenannte Aktivmoos wird hierfür in einem biotechnologischen Prozess hergestellt. Nur so können die besonderen Eigenschaften der Pflanze auch auf die Haut übertragen werden. Labortests haben gezeigt, dass die Widerstandsfähigkeit der Haut durch das Moos länger aufrechterhalten werden kann. Schädigende Einflüsse wie UV-Strahlung oder Luftschadstoffe beeinflussen die Haut dadurch weniger stark und sie ist besser vor ihnen geschützt. Das hängt damit zusammen, dass das Aktivmoos-Extrakt laut der durchgeführten Reaganzglasstudien dazu in der Lage ist, die Zellkern-Vitalität zu stärken.

Durch das Moos normalisiert sich der Stoffaustausch im Inneren der Zelle. Die Haut kann sich dadurch einerseits besser an verschiedene Umwelteinflüsse anpassen und andererseits auch wieder erholen. Das wirkt sich positiv auf die Spannkraft der Haut, aber auch auf die eigene Hautschutzbarriere und die Feuchtigkeitsspeicher aus. Vereinfacht erklärt bleibt die Haut länger jung und feine Fältchen können abgemildert werden. Diese Anti-Aging-Wirkung konnte nicht nur in in-vitro überzeugen, sondern bestätigt sich auch in vielzähligen Erfahrungen von AnwenderInnen.

Kann man den Falten-Wirkstoff aus Moos selber machen?

Beim Waldspaziergang findet man Moose fast überall. Für viele stellt sich oft die Frage, ob man Cremes oder Wirkstoffe nicht auch selber machen kann. Schließlich ist es meist eine günstige Alternative. Allerdings ist es nicht möglich, den Moos-Wirkstoff selbst herzustellen. Das Aktivmoos-Extrakt wird in einem aufwendigen Verfahren aus dem Moos gewonnen, hierfür braucht es ein Labor mit spezieller Ausrüstung und ausgebildetes Fachpersonal. Nur so erhält man einen wirksamen Stoff, der hautverträglich und qualitativ hochwertig ist. Zuhause mit normalem Moos ist dies nicht möglich.

Außerdem sollten die Moose in der Natur verbleiben, da sie wie erwähnt ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems sind, was es zu schonen gilt.

Bildquelle:
Foto: © BBH Singapore; Helen Labeque / unsplash