Dienstag , 21. September 2021

CBD gegen Rückenschmerzen – kann das wirklich funktionieren?

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit, die jungen wie alten Menschen gleichermaßen zu schaffen macht. Die häufigsten Krankschreibungen und Deutschland haben Rückenschmerzen als Ursache. Betroffen sind keinesfalls nur jene, die sich stark körperlich betätigen müssen, sondern auch Menschen, die den ganzen Tag reglos im Bürostuhl sitzen und zu wenig Bewegung haben. Die Folge? Die Einnahme starker Schmerzmittel, die mit Nebenwirkungen einhergeht. Doch es gibt eine Alternative aus der Natur. Immer mehr Wissenschaftler erkennen an, dass CBD bei Schmerzen einen enormen Effekt hat!

Wie kann CBD dabei helfen, Rückenschmerzen zu lindern?

Es ist längst nachgewiesen, dass Cannabidiol eine schmerzlindernde Wirkung hat, indem es aufs Endocannabinoid-System wirkt. CBD gegen Rückenschmerzen funktioniert, weil die CB1 und CB2 Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems vom CBD erreicht werden. Diese beiden Rezeptoren sind dafür verantwortlich, dass die Schmerzweiterleitung ans Gehirn funktioniert. Bei einer chronischen Schmerzerkrankung kann es passieren, dass die Impulse besonders stark weitergeleitet werden und die Schmerzen dadurch besonders stark erscheinen.

CBD wirkt nicht direkt auf den Schmerzimpuls, sondern setzt die Empfindung der Schmerzhaftigkeit herab. Betroffene haben dadurch einen weniger starken Leidensdruck und können unter Umständen eine tägliche Schmerzmitteleinnahme vermeiden.

Rückenschmerzen durch Entzündungen

Der peinigende Schmerz im Rücken kann auf verschiedenen Ursachen basieren. Nicht selten sind es muskuläre Entzündungen oder solche, die vom Nervensystem ausgehen. Auch in diesem Fall kann CBD helfen, denn es hat eine entzündungshemmende Wirkung. Diese wurde bereits von zahlreichen Forschern und Wissenschaftlern nachgewiesen. Nicht zuletzt Arthrose-Patienten können von der Einnahme von CBD profitieren.

Doch ein weiterer Aspekt kommt zum Tragen. Bei vielen Patienten entstehen Rückenschmerzen in indirekter Weise durch Stress. Wer permanent unter Anspannung und Stress leidet, verspannt den Körper. Diese Verspannungen werden irgendwann chronisch und es kommt zu Rückenschmerzen. Verhärtete Muskulatur, Bindegewebsdefekte und Reizungen der Nerven sind der Hauptauslöser, warum Menschen unter chronischen Rückenschmerzen leiden.

Da CBD nicht nur gegen Entzündungen hilft, sondern auch einen entspannten Effekt hat, können langfristig die Stressbilanz und infolgedessen die dauerhafte Anspannung des Körpers gemindert werden. Wird die natürliche Körperhaltung durch die CBD-Einnahme entspannt, können auch die Muskeln wieder durchatmen und Druck und Schmerz auf die Nerven lässt nach.

Wie wird CBD gegen Rückenschmerzen eingenommen?

Bei CBD gibt es nur Richtwerte, aber keine genauen Dosisvorgaben. Die Einnahme erfolgt nach einem selbst zusammengestellten Schema. Da es keine Überdosierung gibt, darf mit der Dosierung gern ein wenig experimentiert werden.

Der wichtigste Tipp ist, die Dosierung langsam zu beginnen und dann höher zu dosieren. Am Anfang sind ein bis zwei Tropfen ausreichend, damit sich der Körper an das CBD gewöhnen kann. Wenn sich nach einer Woche noch keine befriedigende Wirkung eingestellt hat, kann ein weiterer Tropfen hinzugefügt werden.

Die Höherdosierung erfolgt so lange, bis der Wohlfühlbereich erreicht ist. Wenn die Schmerzen nachlassen und der Patient sich wohlfühlt, kann die CBD-Dosierung so beibehalten werden. Bei Cannabidiol geht es nicht nach dem Motto: Je höher die Dosis, desto besser die Wirkung. Hier geht es maßgeblich um Selbstbeobachtung. Wer seinen Körper kennt merkt, wenn die Schmerzen nachlassen. Dann ist der richtige Punkt gefunden und ab diesem Punkt macht es keinen Sinn, das CBD noch weiter aufzudosieren.

Wie werden Rückenschmerzen konventionell behandelt?

Die konventionelle Behandlung chronischer Rückenschmerzen zielt auf die Schmerzlinderung ab. In der Regel wird zur akuten Therapie ein Analgetika verabreicht, was die Schmerzen mindert. Möglich ist auch die Einnahme von einem Muskelrelaxans. Dieses Medikament kann Verspannungen lösen und so Schmerzen regulieren.

Beide Arten von Medikamenten haben den Nachteil, dass sie fast immer zu Nebenwirkungen führen. Hinzu kommt, dass bei Muskelrelaxantien ein Abhängigkeitspotenzial besteht. Zwar kommt es nur selten zu einer Sucht, wenn die Schmerzerleichterung jedoch so groß ist, kann ein Suchteffekt durchaus drohen.

CBD hingegen ist frei von Nebenwirkungen und hat, Studien zur Folge, einen oft ähnlich hohen Effekt wie in mittelstark dosiertes Analgetikum. Es kann daher sinnvoll sein, dass CBD zunächst parallel zum Analgetika zu nehmen, dann aber die Dosierung der Schmerztabletten zu überprüfen.

Viele Patienten haben dank CBD die Chance, ihre Analgetika-Dosis zu reduzieren und damit auch die Gefahr von Nebenwirkungen zu reduzieren. Neben medikamentösen Lösungen sind es vor allem Rückenschulen, Physiotherapie und Bewegungstraining, was effektiv gegen bewegungsabhängige und selbst ausgelöste Schmerzen helfen kann.

Kombination mit Bewegung für maximale Wirkung

Auch CBD ist kein Wundermittel, daher ist die Kombination mit körperlicher Bewegung oder auch einer Physiotherapie die optimale Lösung. Denn: Wer sich permanent zu wenig bewegt und aufgrund dieser Mangelbewegung unter Rückenschmerzen leidet, der kann mit keinem Medikament der Welt dauerhaft geheilt werden. Regelmäßige Bewegung, in Kombination mit der Einnahme von CBD, kann jedoch langfristig dabei helfen, auch chronische Rückenschmerzen zu lindern.

Es kommt bei der Wirkung immer auch maßgeblich auf den Patienten selbst an. Die Bereitschaft, die schädigenden Einflüsse auf die Rückenmuskulatur zu erkennen und diese zu optimieren, ist die Grundvoraussetzung für ein Leben ohne Beschwerden. Denn, erstaunlicherweise ist es nur in den seltensten Fällen ein Bandscheibenvorfall, der erstmals Rückenschmerzen auslöst. Die Urheber sind meist schon viel früher bekannt und vorhanden.

Bildquelle:
madartzgraphics/Pixabay