Donnerstag , 21. Oktober 2021

Volkskrankheit Depressionen – das können Leid­tra­gen­de tun

Obwohl psychische Erkrankungen zu einem gewissen Grad immer noch ein Tabuthema sind, steht außer Frage, dass sie zahlreiche Menschen in Deutschland betreffen und das gilt insbesondere für Depressionen. Tatsächlich kann man schon sagen, dass sich Depressionen zu einer Volkskrankheit entwickelt haben und Menschen aller Altersklassen sowie Gesellschaftsschichten betreffen können. Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, um Depressionen anzugehen und einige der besten, wollen wir uns in diesem Artikel näher anschauen.

Psychotherapeutische Hilfe suchen

Noch immer scheuen sich viele an Depressionen leidende Menschen, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, aber das ist schade: Zum einen gibt es in Deutschland viele gute Psychologen und Psychiater, zum anderen gehören Depressionen zu den häufigsten Erkrankungen und es gibt daher absolut keinen Grund, sich für seine Krankheit zu schämen. Wer psychotherapeutische Hilfe sucht, kann erst einmal eine Beratungsstelle aufsuchen und mit deren Unterstützung alles Weitere veranlassen.

Medikamente einnehmen

Wer seine Depressionen mit Medikamenten behandeln möchte, kann das prinzipiell tun, aber chemische Präparate wie Antidepressiva sind verschreibungspflichtig und es ist wichtig, im Voraus die Meinung eines Experten einzuholen. Allerdings gibt es auch Präparate, die ohne größere Bedenken eingenommen werden können und dazu gehören insbesondere Medikamente auf pflanzlicher Basis wie beispielsweise CBD Öl 10 %. CBD wird eine angstlösende, entspannende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, aber CBD Produkte können im Gegensatz zu THC Produkten völlig legal erworben werden. Zwar ist die Wirkung nicht mit der von Antidepressiva oder ähnlichen Medikamenten vergleichbar, aber es besteht die Chance, das Leid zu lindern, ohne Risiken wie eine Medikamentensucht – häufiges Problem bei Benzodiazepinen und Psychopharmaka – zu riskieren.

Auf Work-Life-Balance achten

Depressionen können die unterschiedlichsten Ursachen haben, aber oft hängen sie damit zusammen, dass Betroffene nicht ausreichend auf ihre Work-Life-Balance achten. Arbeit ist zwar ohne Frage wichtig, aber trotzdem sollte das berufliche und das private Leben getrennt werden, denn eine gesunde Work-Life-Balance ist ausschlaggebend für unser Wohlbefinden.

Sport treiben

Wie bei vielen anderen Beschwerden kann Sport auch bei Depressionen helfen, da er eine gute Form der Ablenkung ist, unser Wohlbefinden steigert und Betroffenen das Gefühl gibt, eigenständig etwas gegen ihre Depressionen zu tun. Um was für Sport es sich handelt, spielt dabei im Grunde keine Rolle und neben diversen Sportarten bietet sich auch Krafttraining oder Joggen an. Am besten wird eine sportliche Aktivität ausgesucht, die einem persönlich Freude bereitet, denn dann ist es um einiges einfacher, kontinuierlich dranzubleiben und seine Depressionen anzugehen.

Sonne tanken

Gerade im Herbst und Winter kann es schnell passieren, dass die Stimmung schlechter wird und das liegt unter anderem an dem erhöhten Ausstoß von Melatonin. Wer bereits mit Depressionen zu kämpfen oder eine entsprechende Veranlagung hat, sollte aktiv etwas dagegen tun und vermehrt Sonne tanken. Bereits eine Stunde an der frischen Luft, macht einen großen Unterschied, denn unser Körper kann mithilfe von Sonnenstrahlen Vitamin D produzieren und besagtes Vitamin ist wichtig für unsere psychische Stabilität. Generell können Vitamine bei Depressionen helfen und infolgedessen kann auch eine Ernährungsumstellung bei psychischen Beschwerden aller Art helfen.

Bildquelle:
Pixabay

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