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Hilfe bei PMS und Menstruationsbeschwerden

Die Periode und damit zusammenhängende Beschwerden werden oft belächelt oder als Ausrede verstanden, wenn man bei etwas nicht mitmachen möchte. Dabei sind die Auswirkungen von Problemen, die mit dem weiblichen Zyklus zusammenhängen, oft schwerwiegend und ernsthafte Einschränkungen im Leben von biologisch weiblichen Personen. Zusammenhänge und Lösungen hat die Medizin bisher nicht hervorgebracht, weshalb viele Menschen mit Menstruationsbeschwerden darauf zurückgreifen müssen, sich auf eigene Faust (Haus-)Mittel zu suchen, die helfen. Hier stellen wir ein paar von ihnen vor.

PMS, Endometriose und Menstruationsbeschwerden

Jede zehnte Frau zwischen der Pubertät und den Wechseljahren gibt an, dass sie unter PMS-Symptomen leidet. Probleme, die genannt werden, sind beispielsweise:

Physisch Psychisch
Antriebslosigkeit und Müdigkeit Stimmungsschwankungen
Migräne, Kopf- und Rückenschmerzen Hyperaktivität und Ruhelosigkeit
Krämpfe im Magen und Uterus Depressive und manische
Entzündungen Angstzustände
Schmerzhafte Schwellung und Empfindlichkeit der Brüste Reizbarkeit
Wasseransammlungen Aggressivität
Hautveränderungen Grundloses Weinen oder Lachen
Heißhunger oder Appetitlosigkeit Vermindertes Selbstwertgefühl
Magen-Darm-Beschwerden
Schmerzen im Bereich der Geschlechtsorgane
Erhöhte Sensibilität auf Sinnesreize

Warum diese Probleme auftreten, ist nicht geklärt. Nur, dass die Veränderungen des Hormonhaushalts daran beteiligt sind, ist sicher. Damit kann man auch den Zeitpunkt der Probleme, 4 bis 14 Tage vor der Regelblutung, festlegen. Wenn man die Dauer der Regelblutung miteinbezieht, sind das nicht viele Tage, die von einem Monat übrigbleiben, in der manche Frauen nicht von Problemen betroffen sind.

Auch die Entstehung von Krankheiten wie der Endometriose ist nicht geklärt. Bei ihr entstehen Zellen, die der Gebärmutterschleimhaut entsprechen, außerhalb der Gebärmutter, in Bauch- und Beckenraum oder sogar bis zu Lunge und Gehirn. Die Probleme, die damit zusammenhängen, sind starke Schmerzen und Blutungen, Unfruchtbarkeit und ähnliche Symptome wie die der PMS. Dennoch ist die Krankheit bei vielen Frauen mit Beschwerden unterdiagnostiziert.

Hilfe bei leichten bis mittelschweren Beschwerden

Ernsthafte Beschwerden sollten nicht durch Hausmittel behandelt werden. Wer sich in den Problemen der Endometriose erkennt, sollte daher eine*n Ärzt*in aufsuchen und vor allem hartnäckig bleiben. Obwohl es die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung ist, an der jedes Jahr rund 40.000 Frauen erkranken, dauert es zwischen 3 und 11 Jahren, bis eine Diagnose vorliegt. Vieles davon hängt damit zusammen, dass Frauen glauben eine schmerzhafte Periode sei normal und sie müssten es schlechtweg aushalten.

CBD-Öl

In der Zwischenzeit können Menschen, die an Menstruationsbeschwerden leiden, versuchen Mittel gegen ihre Symptome zu finden. Eine beliebte Variante ist heutzutage die ihm zugeschriebene schmerzstillende und angstlösende Wirkung von CBD-Öl.

Studien beschäftigen sich schon länger mit dem Potenzial von nicht psychoaktiven Hanfwirkstoffen. Das CBD-Öl mit seinem niedrigen THC-Gehalt gehört dazu. In der Medizin wird es bereits in der Behandlung von Epilepsie und Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Hier hilft es, indem es:

  • Krämpfe mindert,
  • Schmerzen stillt und
  • Entzündungen hemmt.

Wegen dieser positiven Studienergebnisse hat das Mittel auch einen Weg zu anderen Konsumenten gefunden. Laut Nutzern des Öls hilft es ihnen nicht nur bei Schmerzen und Krämpfen, sondern auch Ängsten, Schlafproblemen und Stimmungstiefs. Damit deckt es einen Großteil der Symptome ab, die durch PMS entstehen.

Mönchspfeffer

Mönchspfeffer ist eine Pflanze, die zu den Lippenblütlern gehört. Im Mittelalter half er Mönchen, die ihn dafür in großen Mengen verspeist haben, ihre Libido abzuschwächen. Daneben wurde es als Hausmittel bei Verletzungen und Magen-Beschwerden eingesetzt. Auch das Hormonsystem von Frauen wird von der Frucht des Mönchspfeffers beeinflusst. Hier stellt sich aber keine Hemmung, sondern eine Regulierung von Unregelmäßigkeiten ein.

Der Mönchspfeffer soll den Prolaktinspiegel senken, der die Milchbildung in der Brust anregt. Damit mindert er Beschwerden von schmerzenden Brüsten, Unwohlsein und unregelmäßigen Blutungen. Auch die Wirkung dieser Pflanze ist nicht bewiesen und wird in Studien untersucht, aber viele Frauen berichten davon, dass sie ihnen geholfen hat.

Medizin

Neben pflanzlichen Hilfsstoffen gibt es natürlich auch Medikamente, die bei Menstruationsbeschwerden helfen können. Dazu gehören Mittel, die gezielte Symptome bekämpfen, wie Schmerzmittel und Medikamente gegen Übelkeit. Auch Antidepressiva können hilfreich sein, wenn die betroffene Person stark unter den psychischen Auswirkungen der PMS leidet.

Was für viele Frauen hilfreich ist, ist die Antibabypille. Durch sie wird der Menstruationszyklus reguliert. Sie beeinflussen und normalisieren den Hormonspiegel wodurch weniger starke oder lang andauernde Beschwerden auftreten.

Für Personen, die unter Endometriose leiden, gibt es Eingriffe, die die betroffenen Hautzellen aus dem Körper entfernen. Hilft dies nicht, wird eine vollständige Entfernung der Gebärmutter empfohlen, was für viele Frauen mit Kinderwunsch keine Option darstellt.

Fazit

Die Erforschung von Krankheiten, die den Menstruationszyklus und weibliche Geschlechtsorgane betreffen, ist nicht ausreichend. Vieles davon liegt daran, dass die Medizin stark auf Männer als Untersuchungsobjekte und Testpersonen ausgelegt ist. Deshalb ist es wichtig, in diesem Bereich Aufklärung zu betreiben und die Stimmen von Menschen mit Uterus hörbar zu machen.

Solange keine einschlägige Behandlung in Sicht ist, müssen sie sich meist mit Hausmitteln Erleichterung suchen. CBD-Öl und Mönchspfeffer helfen laut eigener Aussage vielen Menschen dabei, ihre Schmerzen, Ängste und Verdauungsbeschwerden unter Kontrolle zu bekommen. Auch Medikamente wie Schmerzmittel und die Antibabypille helfen weiter.

Bildquelle:
Pexels.com