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Worauf man beim Kauf von FFP2-Masken achten sollte

Das Coronavirus hat die Welt im Griff. Es ist für alle Menschen eine Achterbahn der Gefühle, kaum deuten sich Lockerungen an, schnellen die Zahlen in die Höhe, die Intensivstationen füllen sich. Seit April vergangenen Jahres gilt die Maskenpflicht, schließlich wurde das Tragen von FFP2-Masken in bestimmten Bereichen zur Pflicht. Dann stockte der Nachschub und plötzlich gab es auch zahlreiche Fälschungen auf dem Markt. Doch wie unterscheidet man echt von gefälscht?

Was bedeutet FFP?

FFP wird mit “Filtering Face Piece” übersetzt. Im Deutschen nennt man diese Masken auch “Partikelfiltrierende Halbmasken”. Ursprünglich sind sie für den Gebrauch auf Baustellen und in Werkstätten entwickelt worden und gehören daher zur persönlichen Schutzausstattung.
Im Alltag wird diese Maske mittlerweile auch als Corona-Schutzmaske genutzt. Allerdings reicht der FFP1-Standard dafür nicht aus, mindestens FFP2 ist nötig, oder sogar FFP3. 

Was muss eine FFP2-Maske können?

Eine FFP2-Maske filtert rund 94 Prozent der gefährlichen Viren und Aerosole, die ansonsten unsere Atemluft belasten würden. Da die Masken dicht im Mund-Nasen-Bereich abschließen, können keine Viren anderweitig eindringen. FFP2-Masken ohne Ventil schützen den Träger ebenso, wie seine Mitmenschen. Ist in die Filtermaske ein Ventil eingearbeitet, ist zwar der Träger geschützt, jedoch tritt seine Atemluft ungefiltert nach außen. Das kann Personen in unmittelbarer Nähe gefährden. 

FFP2-Masken sind Einwegprodukte, deshalb sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Masken in Deutschland produziert wurden, wie die FFP2-Masken von https://ffp.productions/. Aufgrund kurzer Transportwege wird CO2 gespart und die Produkte gelten als nachhaltig produziert.

Woran erkennt man eine gute und sichere FFP2-Maske?

Leider sind FFP2-Masken auf den ersten Blick nicht von Fälschungen zu unterscheiden. Dazu muss man die Verpackung und die Masken genauer ansehen.

Auf diese Merkmale sollte man achten

  • CE-Zeichen: Seitlich auf den FFP2-Masken muss neben dem CE-Zeichen auch immer eine vierstellige Ziffer abgedruckt sein.
  • Unter dieser Kennzeichnung findet sich meist diese Kennzeichnung: EN 149:2001+A1:2009. Sie steht dafür, dass die Maske eine vorgegebene Norm in Hinblick auf Material und Verarbeitung erfüllt.
  • Die Schutzkategorie ist mit dem Aufdruck FFP2 angegeben.
  • Auf der Verpackung oder der beiliegenden Anleitung sollte eine Internetadresse angegeben sein, die zu einer Konformitätserklärung führt.
  • Ebenso sollte die Herstellerfirma und deren Anschrift auf der Verpackung oder der Anleitung vermerkt sein.

Vorsicht bei günstigen Masken

Teuer ist nicht immer besser, das gilt auch für FFP2-Masken. Dennoch sollte man bei unbekannten Anbietern skeptisch werden, wenn die angebotenen Masken-Produkte deutlich günstiger sind, als alle anderen Angebote. Meist wird in diesem Fällen an der Qualität und damit an der Hautverträglichkeit gespart.

Qualitativ hochwertige und zertifizierte FFP2-Masken bestehen aus mehreren Schichten: Einer Deckschicht zur Stabilität, eine Filterschicht, eine Füllschicht für die Dichtheit und eine innere Deckschicht, um die Haut zu schonen. Achtet ein Hersteller hierbei auf hochwertige Materialien, ist es nachvollziehbar, dass diese FFP2-Masken nicht zum Spottpreis zu erhalten sind.

Was heißt N95 und KN95?

N95 und KN95 sind ebenfalls Prüfzeichen. Als im April 2020 die Maskentragepflicht von der Regierung eingeführt wurde, gab es zu Beginn nicht genug Masken auf dem Markt. 
Das CE-Zeichen ist das Gütesiegel der EU. Produkte, die diese Anforderung ebenfalls erfüllen, aber etwa in den USA oder China hergestellt werden, tragen die Kennzeichnungen N95 (USA) und KN95 (China). Unter Fachleuten ist umstritten, ob man diese Prüfzeichen mit dem CE-Zeichen qualitativ gleichstellen kann. 

Fazit

FFP2-Masken sind verpflichtende Begleiter im Alltag geworden. Gerade Menschen, die beruflich diese Masken lange tragen müssen, aber auch Schüler, sollten auf die Qualität der Masken achten. Hersteller aus Deutschland achten oft darauf, besonders verträgliche Materialien zu verwenden, die das Risiko einer Hautreizung minimieren. 

Wichtig ist auch, immer darauf zu achten, dass die Masken gut sitzen. Aufgrund ihres Schnittes liegen die FFP2-Masken in der Regel gut an. Dennoch sollte man immer den Nasenbügel gut anpassen und auch auf die passende Länge der Befestigungsbänder achten. Im Zweifelsfall einmal über Kreuz drehen, das verkürzt die Haltegummis.

Bildquelle:
Pixabay.com