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Wie beeinflussen die Medien unser Essverhalten?

Der Satz: ’Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters’ ist immer noch gültig, obwohl man beim Blick in die Medien geneigt sein könnte, das anders zu sehen. So als gäbe es eine universelle Schönheit, eine Art Schönheit, die von allen anerkannt wird.

Was wir essen

Gewichtszunahme ist nur ein Nebenprodukt ungesunder Ernährung und der Aspekt ‘ungesund’ ist der, der beunruhigen sollte. Nicht umsonst wird von Zivilisationskrankheiten gesprochen, wenn man Krebs, Herzinfarkte, Karies, Diabetes und Fettleibigkeit unter einen Hut bringen möchte. All diese Erkrankungen haben etwas mit der Art und Weise wie wir uns ernähren zu tun. Dabei hat jeder die Wahl, sich Budget unabhängig gesund zu ernähren. Auf Pinterest, Instagram und anderen social media Kanälen gibt es eine schier unübersichtliche Menge an leckeren und auch einfachen, gesunden Rezepten zum Nachkochen. Die Zutaten dafür findet man in den Kaufland Angeboten. Leckere Rezepte inklusive Einkaufsliste und alles, rund um Ernährung gibt es auch auf kaufland.de. Selbst wer wenig Zeit hat, kann so gesunde Mahlzeiten zubereiten.

Als Snack oder Vorspeise kann beispielsweise aus einer Ciabatta, einer Schalotte, Knoblauch, Tomaten und ein paar Kräutern und Gewürzen im Handumdrehen eine leckere Bruschetta gezaubert werden.

Was macht ein Lebensmittel ungesund und warum?

Wie kommt es dazu, dass mehr Menschen zu ungesunden ‘Hungerbefriedigern’ greifen? Die Medien, allen voran social media sind daran nicht unschuldig. Je nach psychologischer Ausgangssituation sind Menschen mehr oder weniger beeinflussbar. Ganze Wissenschaftszweige beschäftigen sich mit Marketing und damit, wie man Leute dazu bringt, Produkte zu kaufen, die sie nicht brauchen. Das dient der Wirtschaft, denn sie lebt von der Rotation der Güter.
Lebensmittel aber sind mehr als nur da, um den Hunger zu befriedigen. Sie sind unverarbeitet und frisch und es erfordert Zeit und Aufwand sie zuzubereiten. Das ist im Leben vieler Menschen heute ein Problem, weil die Prioritäten sich verschoben haben: auf die Seite von Arbeit und Spaß.
Prozessierte Lebensmittel sind immer weniger gesund als natürliche Lebensmittel. Tomatenmark ist weniger gesund als selbst eingekochte Tomaten, denn es enthält Zucker und eventuell Konservierungsstoffe und Farbstoffe ganz zu Schweigen von Umweltgiften. Tomatenmark ist ein harmloses Beispiel und deshalb gewählt, weil es in den meisten Haushalten recht häufig zum Einsatz kommt.
Ein natürliches Lebensmittel ist eine Frucht oder Gemüse, welche in gesundem Boden gewachsen sind und nur durch die heute unvermeidbaren Umweltgifte beschädigt wurden.

Dick oder Dünn?

Jeder Mensch verarbeitet Kohlenhydrate und Proteine ein bisschen anders, was entscheidend mit seiner psychologischen Situation zu tun hat. Dementsprechend reagiert der Metabolismus unterschiedlich auf Schokolade. Wer traurig ist, greift oft zu Stimmungsaufhellern wie Schokolade. Milchschokolade enthält meistens nur 33% Kakao und eine große Menge Zucker (bis zu 50%). Es wird also die Sucht nach Zucker befriedigt, nicht der Mangel an Theobromin behoben oder anderen Inhaltsstoffen der Kakaobohne, welche im Körper für die Erweiterung der Blutgefäße und eine gehobene Stimmung sorgen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen, warum Schokolade glücklich macht, dauern an, aber es lässt sich sagen, dass der enthaltene Zucker das Belohnungszentrum im Gehirn stimuliert und die Inhaltsstoffe des Kakao nicht in ausreichender Menge vorhanden sind, um die Glücksgefühle zu untermauern.

Positive Aspekte von Social Media

Instagram und Co. sind 24/7 erreichbar, das ist ein großer Vorteil gegenüber Selbsthilfegruppen, die sich ein Mal in der Woche treffen. Hier können Menschen, die mit ihrem Gewicht nicht glücklich sind, sich in geschlossenen Gruppen austauschen. Das birgt allerdings die Gefahr, dass sich nur Leute mit den gleichen Problemen in einer solchen Gruppe befinden und sich gegenseitig nur Tipps geben können, die nicht aus dem Dilemma führen. Social Media liefern auch viele gesunde und einfache Rezepte wie bereits erwähnt, was auch ein positiver Aspekt dieser Informationsquellen ist.
In Wirklichkeit geht es darum, nicht einem Schönheitsideal hinterher zu rennen und dabei ungesunde Gewohnheiten gegen Obsession einzutauschen, sondern darum, sich selbst anzunehmen und dann den Entschluss zu fassen, gesund bis ins hohe Alter sein zu wollen. Die Reduzierung von Zucker ist ein erster wertvoller Schritt in die richtige Richtung. Sobald man einmal angefangen hat, die Liste der Inhaltsstoffe auf den ‘Lebensmitteln’ zu lesen, wird einem klar, dass in fast allen verarbeiteten ‘Lebensmitteln’ Zucker ist.

Bildquelle:
Alora Griffiths auf Unsplash