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Herzgesundheit – So bleiben Sie fit

Der Herzmuskel erbringt täglich Höchstleistungen – arbeitet er doch vom ersten Herzschlag im Mutterleib bis zum letzten Atemzug ohne Pause. Grund genug, auf die Herzgesundheit zu achten. Und es muss nicht einmal schwer sein, herzgesund zu leben, wenn Sie einmal wissen, welche Möglichkeiten es gibt. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Herzgesundheit unterstützen können.

Essen für die Herzgesundheit

Schon mit der täglichen Ernährung können Sie Ihre Herzgesundheit ganz einfach unterstützen, denn in ausgewogenen Mahlzeiten liegt einer der Schlüssel zu gesunden Gefäßen und damit zu einem intakten Herzen.

Eine typische herzgesunde Ernährung ist die Mittelmeerkost: gutes Olivenöl, Fisch, reichlich Gemüse, etwas Obst. Addieren Sie dazu noch Nüsse und Kerne und gute Vollkornprodukte steht ein solides Grundgerüst für Ihre Ernährung. Darin enthalten sind wichtige Omega-3-Fettsäuren und reichlich Ballaststoffe. Die mediterrane Küche hilft dem Körper, die Gefäße vor schädlichen Ablagerungen zu schützen und wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

Zudem bringt diese Form der Ernährung viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe mit, die die Herzgesundheit unterstützen. Daraus hervor stechen unter anderem das Allicin aus dem Knoblauch und das Resveratrol aus blauen Weintrauben.

Allicin wirkt blutverdünnend und ist vor allem für Patienten mit Bluthochdruck, Thrombosegefahr und Herz-Kreislauf-Problemen besonders gesund. Resveratrol ist ein Stoff, der zum Beispiel in dunklen Weintrauben vorkommt. Er hat eine entzündungshemmende Wirkung und kann dadurch einen Auslöser von Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimieren. Vermutlich gibt es aus diesem Grund das sogenannte „französische Paradoxon“, was behauptet, dass sich Rotwein trotz seines Alkohols positiv auf die Herzgesundheit auswirken kann. Da Alkohol den Körper aber generell eher belastet, sollten Sie lieber zu den unverarbeiteten blauen Weintrauben greifen als zum Rotwein, wenn Sie sich für Ihr Herz gesund ernähren möchten.

Bewegung für die Herzgesundheit

Wer rastet, der rostet. Das gilt auch für das Herz. Als Muskel profitiert es von kontinuierlichem Training – also von regelmäßiger Bewegung. Dabei muss es nicht unbedingt die große Einheit im Fitnessstudio sein. Schon ein straffer, zehnminütiger Spaziergang kann das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um etwa 20 Prozent senken.

Um die Herzgesundheit zu unterstützen, muss also niemand zum Leistungssportler mutieren. Schon moderate Bewegung genügt. Besonders gut für das Herz sind Ausdauersportarten. Sie können sich also problemlos entscheiden, ob Sie lieber wandern, radeln oder schwimmen. Vielleicht zieht es Sie aber auch zum Tanzen oder aufs Pferd. Probieren Sie aus, was Ihnen gefällt, um herzgesund zu leben. Ganz nebenbei wirkt sich das auch positiv auf Ihren Kreislauf aus.

Ausgemachte Sportmuffel sollten allerdings vor dem Start in die sportliche Zukunft vorsichtshalber zum Checkup ihren Arzt aufsuchen und am besten begleitet loslegen. So verhindern Sie, dass Sie Ihrer Herzgesundheit durch zu hohe Ambitionen eher schaden als nützen.

Tipp: Wer seinem Sportprogramm im Freien nachgeht und bei schlechtem Wetter nicht raus kann oder will, sollte nicht auf dem Sofa versacken. Wenn es draußen stürmt oder in Strömen regnet, können Sie Ihr Sportprogramm doch einfach mal vor den Fernseher verlegen.

Mit Entspannung bleibt das Herz gesund

Stress ist ein Alarmzustand im ganzen Körper. Auch das Herz hat dann mehr zu tun. War es nur die Schrecksekunde, löst sich der Stressmoment recht schnell wieder. Der akute Stress ist für ein gesundes Herz in der Regel kein Problem.

Zur Belastung für das Organ entwickelt sich erst chronischer Stress. Wenn der Körper sich also im Daueralarmzustand befindet und das Herz ständig mehr Leistung bringen muss. Das hält auch der fitteste Muskel nicht ewig durch. Chronischer Stress ist deshalb auch immer eine Gefahr für die Herzgesundheit.

Schaffen Sie daher gezielt Auszeiten in Ihrem Alltag, wenn Sie herzgesund leben möchten. Vielleicht tut es ein einfacher Spaziergang im Park, ein gutes Essen mit Freunden oder ein schöner Film, zu dem Sie gemütlich die Beine hochlegen. Manchmal helfen auch Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Visualisierung. Um die Herzgesundheit zu unterstützen, ist nur eines wichtig: Die Zeit zur Erholung gehört Ihrem Körper und die Aktion sollte Ihnen deshalb spürbar guttun. Nur wenn Sie sich wirklich entspannen, hilft die Auszeit auch Ihrem Herzen.

Für die Herzgesundheit verzichten

Wer Sport treibt und sich ausgewogen ernährt, sorgt nebenbei noch für einen weiteren zuträglichen Faktor für die Herzgesundheit: Denn ein gesunder Lebensstil reduziert auch das Körpergewicht. So schalten Sie Übergewicht als einen Risikofaktor für Herzerkrankungen aus. Viel Verzicht fordert ein herzgesunder Lebensstil von Ihnen nicht, denn eine Diät ist nicht erforderlich.

Raucher sollten möglichst auf Zigaretten verzichten. Auch wenn das Aufhören nicht einfach ist, wirkt sich die Abstinenz definitiv positiv auf die Herzgesundheit aus. Auch für alkoholische Getränke gilt, sie möglichst nur in Maßen zu genießen. Das heißt: Ab und zu ein Gläschen Wein oder Bier schadet nicht. Es sollte aber keine Gewohnheit werden.

Bildquelle:
Pixabay.com