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Eine Familie mit zwei jungen Kindern sitz gemeinsam am Strand
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Kinder im Sommer richtig anziehen: So schützen Sie Ihr Kind vor der Hitze

Viele Menschen haben im Sommer Kreislaufprobleme und fühlen sich schlapp. Auf Kinder trifft dies ganz besonders zu, da vor allem Kleinkinder und Babys schlechter mit Hitze umgehen können. Umso wichtiger ist es, Kinder im Sommer vor Hitzeschäden zu bewahren. Dabei spielt unter anderem die richtige Kleidung eine wichtige Rolle. Besonders für Outdoor-Kinder, die gern viel Zeit im Freien verbringen, brauchen Sie die richtige Ausrüstung.

Sonnenschutz ist das A und O

Die Haut von Babys und Kindern muss ganz besonders vor intensiver Sonneneinstrahlung geschützt werden, da sie deutlich empfindlicher ist als die von Erwachsenen. Wenn die Haut eines Kindes bereits in frühen Lebensjahren von der Sonne verbrannt wird, ist später das Risiko stark erhöht, an Hautkrebs zu erkranken. Gleichzeitig vertragen vor allem kleine Kinder Sonnencreme noch nicht so gut. Achten Sie daher im Sommer besonders darauf, dass Sie Kleidung auswählen, die gut vor der gesundheitsschädlichen UV-Strahlung schützt. Vor allem der Kopf und die Augen sollten von einem Sonnenhut gut abgedeckt werden – dies ist zudem wichtig, um einen gefährlichen Sonnenstich zu vermeiden. Da der körpereigene Sonnenschutzmechanismus der Augen erst im Alter von 25 Jahren voll entwickelt ist, sollte außerdem eine gute Sonnenbrille Teil des Outfits sein. Diese erkennen Sie zum Beispiel am CE-Siegel und der Kennzeichnung „UV 400“.

Die richtige Kleidung zum Toben im Freien

Es gibt online eine riesige Auswahl an Kindermode – wie soll man sich da für die richtigen Kleidungsstücke entscheiden? Im Sommer ist Kleidung ideal, die locker sitzt und komfortabel ist, ausreichend Bewegungsfreiheit bietet und gleichzeitig die empfindliche Haut vor der Sonne abschirmt. T-Shirts, Shorts, Röcke oder Caprihosen eignen sich perfekt für einen Tag am Strand. Wenn es abends etwas kühler wird, sollte noch eine leichte Sommerjacke mit dabei sein. Falls Sie sich an einem Ort aufhalten, an dem es abends viele Insekten gibt, kann ein dünnes langärmeliges Sweatshirt hier einen wirksamen Schutz bieten. Wählen Sie außerdem am besten atmungsaktive Kleidungsstücke. Atmungsaktive Materialien sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit nach außen transportiert wird und der Schweiß nicht allzu lange auf der Haut verbleibt. Außerdem haben sie meist eine angenehm kühlende Wirkung. Zudem gibt es spezielle SunProof-Bekleidung mit Sonnenschutzfaktor 50. Besonders für Ferientage am Strand ist solche Kleidung ideal. Würden Kinder ohne Sonnenschutz innerhalb von zehn Minuten einen Sonnenbrand bekommen, wären sie mit Sonnenschutzfaktor 50 für ganze 8 Stunden geschützt. Beim Baden im Meer oder in Seen sind außerdem Schwimmschuhe eine gute Idee. Sowohl im Sand als auch im Wasser können diverse spitze Gegenstände wie Muscheln, Glasscherben oder Steine verborgen sein.

Mittagshitze meiden

Wenn es wirklich heiß ist draußen, hilft auch der beste Sonnenschutz nicht. Dann heißt es Siesta machen. Nicht umsonst ist in tropischen und subtropischen Gebieten der Tagesablauf meist so aufgeteilt, dass die Aktivitätszeiten am Morgen und am Abend liegen. Mittags und am frühen Nachmittag ruht man sich aus – und kann aufgrund der Hitze ohnehin nichts Produktives schaffen. Wenn es schwül und drückend ist, hilft ein Nickerchen am Mittag, um auch am Abend etwas länger fit zu sein. Alternativ sollte man diese Stunden in kühlen Innenräumen verbringen – oder zumindest am See oder im Pool. So ist es in Südeuropa keinesfalls eine Seltenheit, dass Kleinkinder noch bis 22 Uhr am Abend draußen aktiv sind. In den warmen Nächten bekommen sie auch keinen Sonnenbrand und die Eltern müssen sich weniger Gedanken um den Sonnenschutz machen.

Hitze ist für Kinder lebensgefährlich

Tatsächlich wird die Gesundheitsgefahr, die von heißen Temperaturen ausgeht, häufig unterschätzt. Nicht nur für Kinder und alte Menschen stellt sie ein Risiko dar. Bei Kindern ist Hitze jedoch besonders problematisch, da ihr Körper die Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren kann – zumindest nicht so gut, wie das bei Erwachsenen funktioniert. Daher drohen sie auch schneller zu überhitzen und beispielsweise einen Hitzschlag zu bekommen. Kinder im Innenraum eines Autos zu lassen, welches in der Sonne steht, ist sogar lebensgefährlich. Je heißer es draußen ist, umso mehr entstehen auch im Inneren höchste Temperaturen – und das schon nach zehn bis 15 Minuten. Hinzu kommt, dass drinnen der Sauerstoff verbraucht wird. Aus diesem Grund sollten Kinder niemals im Sommer allein im Auto gelassen werden. Nicht für einen kurzen Einkauf, nicht um mit der Freundin zu sprechen und auch nicht, um einen Brief bei der Post abzugeben.

 

Bildnachweis Titelbild: iStock - evgenyatamanenko