Mittwoch , 28. Oktober 2020

Wirkt sich Brot positiv auf die Gesundheit aus?

Die deutsche Bevölkerung liebt Brot. Hierzulande genießen Personen die Leckerei in verschiedenen Varianten. Egal, ob Vollkorn- oder Weißbrot – die Auswahl ist riesengroß. Doch der Aufschrei gesundheitsbewusster Menschen wird immer größer. Man munkelt, dass Brot eigentlich ungesund ist und darauf verzichtet werden soll.

In diesem Artikel erhalten Leser einen Einblick in dieses Thema.

Warum ist Vollkornbrot besser als Weißbrot?

Viele Ernährungsexperten betonen, dass der Verzehr von Vollkornbrot durchaus seine gesundheitlichen Vorteile hat. Hier sind nämlich die gesamten Wirkstoffe des Korns enthalten. Der Ballaststoffgehalt ist hoch und führt dadurch zu einem besseren Sättigungsgefühl. Die meisten Nährstoffe befinden sich in der Schale des Korns, die bei der Vollkornversion erhalten bleiben. Das Vollkornbrot besteht zu über 90 % aus Vollkornmehl. Wer sich unsicher ist, der kann sich an der Zutatenliste sowie an der Farbe orientieren. Je dunkler das Brot ist, desto gehaltvoller ist es. Zudem werden in vielen Vollkornbrotarten Samen, Nüsse und Kerne verarbeitet. Diese sorgen für einen noch höheren Nährwertgehalt.

Weißmehlprodukte sollten weitestgehend vermieden werden. Diese bestehen nämlich aus gemahlenem Mehl, in dem keine wichtigen Nährstoffe für den Körper mehr enthalten sind. Auch Kinder sollten im Zuge der Klimaerwärmung und den damit einhergehenden Konsequenzen besonders geschützt werden. Neben der gesunden Ernährung sind auch noch andere Faktoren wie Bewegung und frische Luft wichtig.

Wer sollte auf Brot verzichten?

Es gibt immer mehr Personen, die unter Bauchschmerzen, Schwindel oder Übelkeit leiden, wenn sie Brot gegessen haben. Meistens ist das auf eine Weizen- oder Glutenunverträglichkeit zurückzuführen. Das sollte natürlich von einem Arzt abgeklärt werden. Wer tatsächlich unter einer Unverträglichkeit leidet, muss letztendlich seine Ernährung umstellen.

Heutzutage gibt es aber tolle Alternativen, mit denen man genauso leckere Kuchen, Torten, Plätzchen oder Brot backen kann. Reis-, Mandel- oder Buchweizenmehl eignen sich hervorragend zum Backen von Gebäck. Diese Mehlsorten enthalten kein Gluten. Da der Teig dadurch aber nicht so gut zusammenklebt, müssen andere Bindemittel, wie zum Beispiel Guarkern- oder Johannisbrotkernmehl verwenden werden.

Brot selber backen: die besten Tipps

Viele gesundheitsbewusste Menschen möchten ihr Brot selbst backen und den Kauf von Backwaren mit vielen Konservierungsstoffen und anderen Zutaten meiden. So kann sichergestellt werden, dass wirklich nur gute Zutaten enthalten sind.

Gutes Mehl

Im Internet gibt es viele Brotrezepte, die auch Anfänger leicht nachmachen können. Um richtig leckeres Brot wie vom Bäcker herstellen zu können, sollte gutes Mehl gekauft werden. Am besten funktioniert frisch gemahlenes Mehl aus vollen Körnern. Wer keine eigene Getreidemühle zu Hause hat, der kann in gut ausgestatteten Reformhäusern oder Biogeschäften, das volle Korn mahlen. Diese Läden stellen häufig eine Maschine zur Verfügung.

Brot backen braucht Zeit

Viele Rezepte verlangen die Vorbereitung bereits am vorherigen Tag, damit das Brot so richtig schön luftig und lecker wird. So sollte jeder, der Brot backen möchte, genügend Zeit einplanen. Einige Brotsorten können aber auch an einem Tag zubereitet und gebacken werden.

Der Teig muss gut geknetet werden

Für die Zubereitung des Teiges ist es sinnvoll, wenn man eine gute Knetmaschine zu Hause hat. Das Ziel vom Kneten ist, dass der Teig viel Sauerstoff aufnimmt. Dadurch entsteht eine lockere Struktur, die typisch für gutes Brot ist.

Kastenform benutzen – saftiges Brot

Wer ein besonders saftiges Brot haben möchte, der sollte eine Kastenform benutzen. Der Teig ist durch diese Form eingeschlossen. Die Feuchtigkeit kann also nur nach oben hin entweichen. Dadurch bleibt mehr Feuchtigkeit im Brot selbst enthalten.

Wie bewahrt man Brot am besten auf?

Experten betonen, dass sich Vollkornbrot deutlich länger hält als Weißmehlbrot. Im Normalfall hält sich Brot bis zu 9 Tage. Weißmehlbrot hingegen nur 2 Tage. Am besten eignet sich die Lagerung in speziellen Brotkästen – hier kann die Luft zirkulieren und das Brot bleibt länger frisch. Keinesfalls sollte das Brot in den Kühlschrank gegeben werden.

Das Brot sollte auch nicht sofort aufgeschnitten werden, sondern erst dann, wenn es verzehrt wird. Aus diesem Grund empfiehlt sich eine gute Brotschneidemaschine. Im 10TopTest lesen Neugierige alles über die besten Alleschneider und die Ergebnisse der Brotschneidemaschinen im Test.

Bildquelle:
Flo Maderebner von Pexels