Traditionen zum Jahreswechsel – So liefen Darts-WM und Vierschanzentournee

Wenn die großen Fußball-Ligen im Winter pausieren, richten sich die Augen der Sportfans auf andere Veranstaltungen. Zum Jahreswechsel gehören vor allem zwei große Events Jahr für Jahr zum Standard in der Sportwelt. Da wäre einerseits die Vierschanzentournee im Skispringen sowie die PDC Darts-WM in London. Beide Veranstaltungen haben ihren festen Platz im Sportkalender zum Jahreswechsel. Wir blicken auf die beiden Traditionsevents 2020/21.

Ein Deutscher überrascht bei der Darts-WM

Die PDC Darts-Weltmeisterschaft gehört Jahr für Jahr zu den großen Highlights des Sportjahres. Über Weihnachten und Neujahr trifft sich die Elite der Dart-Szene in London im altehrwürdigen Alexandra Palace. Die Darts-WM gilt als der wichtigste Darts-Wettbewerb überhaupt. Auch auf dem europäischen Festland und speziell in Deutschland gewinnt der „Kneipensport“ immer mehr Fans. Das liegt nicht zuletzt auch an dem Erfolg der deutschen Darter. Vor allem Gabriel Clemens hat bei der bei diesjährigen WM für Aufsehen gesorgt. Bereits vor dem Turnier hat sich Betway Online Wetten mit dem „German Giant“ unterhalten. Sein Ziel bei der WM war es, in jedem Spiel alles zu geben. Das hat er auch getan. Vor allem sein Überraschungserfolg gegen Weltmeister Peter Wright gilt als eine der Sensationen der WM. Letztlich sicherte sich Gerwyn Price im Finale gegen Gary Anderson seinen ersten WM-Titel. Ganz nebenbei erklomm der Iceman auch die Spitze der Weltrangliste. Für die TV-Anstalten war die Darts-WM ebenfalls ein voller Erfolg. In Deutschland feierte Sport 1 Spitzenquoten mit der Übertragung aus dem Ally Pally.

Geiger springt noch auf Platz 2

Auch 19 Jahre nach Sven Hannawalds Triumph bei der Vierschanzentournee 2001/02 müssen die deutschen Fans weiter auf den ersten Erfolg eines DSV-Adlers bei der prestigeträchtigen Serie warten. Und obwohl die Chancen selten besser standen als in diesem Jahr, kann Karl Geigers zweiter Platz in der Gesamtwertung dennoch als Erfolg gewertet werden. Dementsprechend erleichtert zeigte sich der Oberstdorfer auch nach dem letzten Springen in Bischofshofen: „Ich bin echt froh, dass ich das heute noch so hingebracht habe. Es war keine einfache Kost für mich. Heute habe ich es echt noch mal geschafft, die Spannung hochzufahren“, so Geiger nach seiner Aufholjagd. Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt trotzdem. Denn nach Geigers „Heimsieg“ beim Auftaktspringen in Oberstdorf sowie den starken Leistungen von Skiflug-Weltmeister Markus Eisenbichler waren die Hoffnungen bei Fans und Verantwortlichen groß. Doch bereits in Garmisch-Partenkirchen zeigten beide mit dem 5. bzw. 7. Platz erste Schwächen, während vor allem die Polen um Dawid Kubacki und den späteren Tournee-Sieger Kamil Stoch dominierten. Nach dem Desaster in Innsbruck fiel Geiger, der nur den 13. Platz auf der Bergiselschanze erreichte, auf den vierten Rang in der Gesamtwertung zurück. Beim Abschlussspringen in Bischofshofen zementierte Kamil Stoch dann seinen ersten Platz. Karl Geiger hingegen gelang es mit einer mentalen Kraftleistung noch einmal auf einen starken 2. Platz zu springen, welcher ihm ebenfalls den 2. Platz im Gesamtranking einbrachte.

Gesamtsieger, allerdings hatten die deutschen Sportfans mit Gabriel, Geiger und Co. trotzdem etwas zu feiern. Und Mitte Januar geht es ja auch schon weiter mit der Handball-WM.

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