Das Wetten in der Kunst: Gambling in der Malerei

Dass < href="https://www.innenhafen-portal.de/news/was-anziehen-im-casino/" target="blank">Glücksspiel auch immer wieder als Thema in Filmen auftaucht, ist bekannt. Filme wie Casino Royale oder die Ocean´s-Serie kennt fast jeder. Auch in der Musik wird das Thema immer mal wieder aufgegriffen. In der Literatur finden sich Klassiker wie Dostojewskis „Der Spieler“, Mario Puzzos „Narren sterben“ sowie „The biggest Game in Town“ von Alfred Alvarez, die das Glücksspiel thematisieren. Und wie sieht es in der Malerei aus?

Christus am Kreuz zwischen den zwei Schächern

Bereits in der Zeit 1570-1601 entstand der wohl vielen bekannte Kupferstich, der die würfelnden Soldaten darstellt, die am Fuß des Kreuzes des sterbenden Jesus Christus um dessen Kleidung spielen. Das Spielen und Wetten war also bereits zu dieser Zeit eine Beschäftigung, der sich viele hingaben. Im Laufe der Geschichte wurde die Thematik des Gambling von vielen Malern aufgenommen und es entstanden einige große und wertvolle Kunstwerke, die Szenen des Glücksspiels darstellten.

Der niederländische Maler Jan Steen

Der im 17. Jahrhundert lebende Maler nahm Szenen rund um das Glücksspiel sehr oft als Vorlage für seine Ölgemälde. 1665 entstand das Werk „Zankende Glücksspieler“ (Joueurs se Querellante), das die Rauferei zwischen einem Dutzend Menschen in einer Taverne darstellt, die um ein Backgammon-Spiel streiten. Zu sehen ist dieses Gemälde heute im Detroid Institute of the Arts.

Das Thema findet sich in seinen Werken aber immer wieder. So gibt es Titel wie „Schlägerei zwischen Kartenspielern in einer Schenke“, „Der Streit beim Kartenspiel“ oder „Beim Backgammon Spiel“. Bezeichnend für die Szenen ist oft, dass hier das Glücksspiel oft in einem Streit eskaliert.

Poker spielende Hunde

Ursprünglich als Zigarettenwerbung gedacht, entstand im Jahr 1903 eine Reihe von Gemälden, die Hunde darstellen, die Poker spielen. Der Künstler Cassius Marcellus Coolidge wurde hierfür von dem Verlagshaus Brown & Bigelow in Minnesota beauftragt. Das erste aus dieser Serie stammende Gemälde „Pokerspiel“ wurde zu einem Preis von 658.000 US-Dollar im Jahr 2015 auf einer Auktion versteigert. Ähnlich hohe Preise erzielten die zusammengehörenden Gemälde „A Bold Bluff“ und „Waterloo“, die den Anfang und das Ende eines Pokerspiels thematisieren. Sie wurden bereits 2005 zusammen für 590.400 Dollar auf einer Auktion veräußert, wobei der vorherige Besitzer vor der Auktion von einem Verkaufspreis von rund 50.000 US-Dollar ausging.

Es geht aber auch noch teurer

Als französischer Post Impressionist schuf Paul Cézanne in den späten 1890er Jahren eine Serie von fünf Gemälden, die Kartenspieler darstellten. Vier dieser Werke werden in Museen überall auf der Welt ausgestellt. Sie hängen im Metropolitan Museum of Art in New York, im Musée d´Orsay in Paris, im Courtauld in London sowie bei der Barnes Foundation in Philadelphia. Für das fünfte Werk bot der Staat Katar im Jahre 2011 die sagenhafte Summe von 250 Millionen US-Dollar.

Und es gibt noch mehr Gemälde zum Thema Gambling

Viele werden Evard Munchs „Der Schrei“ als se in wohl bekanntestes Werk kennen. Aber auch das Werk „Am Roulette-Tisch in Monte Carlo“ wurde von ihm 1892 auf die Leinwand gezaubert. Seine Faszination für das Glücksspiel findet sich aber auch noch in weiteren Werken.
Weitere Titel zur Thematik sind „Der Falschspieler mit dem Kreuz Ass“ von Georges de La Tour und „Die Falschspieler“ von Caravaggio, die beide im Kimbell Art Museum in Texas ausgestellt sind.

Bildquelle:
Bild von Free Photos auf Pixabay