Der beliebteste Hund Deutschlands – Der Labrador Retriever

Er ist ein absoluter Familienhund. Gelehrig, verspielt und sehr intelligent. Eine wahre Bereicherung einer Familie und daher gekrönter Nummer Eins Hund, wenn es um die perfekte Rasse für Familien geht. Was das Futter für diesen Hund angeht, setzen immer mehr Hundebesitzer auf die Fleischsaftgarung. Was es damit auf sich hat, wird in diesem Beitrag ausführlich erklärt.

Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt, einen solchen Vierbeiner aufzunehmen, sollte zunächst einiges bedenken. Wenngleich er sich leicht erziehen lässt, stellt er natürlich dennoch sehr hohe Ansprüche an seine Besitzer. In der Zeit als Welpe ist eine konsequente Erziehung notwendig. Neben den wichtigen Grundbefehlen muss der Hund vor allem lernen, wann und wo es Futter gibt.

Eine Rasselbande aus Kindern und Hund ist eine neue, wenngleich auch sehr schöne Mischung, die den Alltag aufwertet und neue Verpflichtungen für die Kinder bietet. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen und was es bedeutet, sich um ein Haustier zu kümmern. Es gehört nämlich schon ein wenig mehr dazu, als nur streicheln, spielen und füttern. Immerhin wird der Hund nicht in einem Stall gehalten, sondern lebt inmitten der Familie.

Clever und einfühlsam – der Labrador Retriever als Therapiehund

Auf der einen Seite ist er bestens bekannt als Familienhund und auf der anderen Seite als ein zuverlässiger Therapiehund. Oftmals kommt er auch als Blindenhund zum Einsatz. Seine freundliche und ruhige Art trägt viel dazu bei, dass die Besitzer schnell Vertrauen fassen. Diese Eigenschaft machen sich Psychologen ebenfalls zunutze. Nicht selten wird ein Labrador Retriever als Therapiehund eingesetzt, wenn es darum geht traumatische Ereignisse zu verarbeiten, was aktuell sehr gefragt ist. Der anhaltende Lockdown ist für Kinder ein nicht enden wollender Alptraum. Therapien mit Hunden sind regelmäßig ausgebucht und die Nachfrage bei Züchtern und in Tierheimen steigt ebenfalls.

Ein Gendefekt sorgt für Kummer

Ein Besitzer eines Labrador Retriever sagte einst: „Er ist wie ein Staubsauger! Alles, was er vor die Schnauze bekommt, verschwindet sofort in seinem Maul.“ Herzhaftes Lachen stellte sich ein. Leider steckt hinter dieser belustigenden Aussage eine ernste Erkrankung. Aufgrund eines Gendefektes verspürt diese Rasse kein Sättigungsgefühl. Das hat natürlich fatale Folgen. Alles was in irgendeiner Art und Weise essbar erscheint, wird unweigerlich gefressen. Daher zu Beginn die mahnenden Worte, dass bei der Erziehung sehr streng darauf geachtet werden muss, wie und wann der Hund sein Futter bekommt.

Den Labrador Retriever gesund und bewusst ernähren

Natürlich muss jeder Hund, egal welche Rasse, gesund ernährt werden. Alle, die diese Aufgabe künftig übernehmen wollen, sollten sich diesbezüglich gut und umfassend informieren. Ein beratendes Gespräch beim Züchter ist ebenso zu empfehlen, wie eine Beratung beim Tierarzt. Es gilt nicht nur zwischen Trockenfutter und Nassfutter zu unterscheiden, sondern es gibt auch Unterschiede bei der Zubereitung der Nahrung. Besonders empfehlenswert ist die sogenannte Fleischsaftgarung, ein schonendes Zubereitungsverfahren für hochwertiges und gesundes Futter.

Fleischsaftgarung – das ideale Futter für den Labbi

Herkömmliches Trockenfutter, erhältlich unter anderem von Rinti, Josera oder Wolfsblut, wird mit dem Extrusionsverfahren hergestellt. Das bedeutet, dass meistens Fleischmehl oder andere tierische Proteine mit Wasser und bei sehr hohen Temperaturen und unter hohem Druck zu einem Teig vermengt werden, welcher anschließend durch eine Form gepresst wird. Das Ergebnis sind die bekannten trockenen und harten Pellets. Nachteil hierbei ist vor allem, dass diese später im Magen des Tieres regelrecht aufgehen, vergleichbar mit Corn Flakes in einer Schüssel voll Milch. Das sorgt für eine schlechtere Verdauung und kann sogar den Magen überdehnen. Dies wiederum erhöht insbesondere bei größeren Hunderassen wie dem Labrador das Risiko einer Magendrehung. Wer seinem Hund dies ersparen möchte, greift auf Premium-Nahrung aus der Fleischsaftgarung zurück. Der wesentliche Unterschied zur herkömmlichen Extrusionsherstellung liegt darin, dass reines Frischfleisch ohne Wasser nur im eigenen Fleischsaft bei niedrigen Temperaturen über einen längeren Zeitraum gegart wird.

Da Frischfleisch die Hauptzutat ist, ist die fleischsaftgegarte Nahrung perfekt auf die Verdauung und Ansprüche eines Fleischfressers angepasst. Es entsteht weder der gefürchtete Futterbauch, noch fühlt sich der Hund matt oder schlapp nach dem Fressen. Im Gegenteil, der Labrador Retriever ist nach diesem Futter quick lebendig und bereit für weitere Abenteuer, weil er alle wichtigen Nährstoffe erhält, die er für ein gesundes Leben benötigt. Da bei der Fleischsaftgarung ausschließlich frisches Fleisch verwendet und der enthaltene Fleischsaft durch die Kochtechnik des Reduzierens konzentriert wird, bleibt der natürliche Geschmack erhalten, was es dem Tier deutlich einfacher macht, es gern zu fressen, wenngleich dies einem Labrador Retriever nicht so sehr beeindruckt, weil er ohnehin ständig hungrig ist.

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